Freitag, 13. Februar 2015

Gewonnene Zeit

Hallo meine Lieben,
heute melde ich mich endlich wieder und möchte euch etwas zeigen, das mich in den letzten Tagen auf Schritt und Tritt begleitete -teilweise auch leider.
Hinter mir liegt jetzt die Prüfungsphase des Semesters. Ständig hatte ich Termine, switchte zwischen Uni, Arbeit, Nachhilfe und lernen, ziemlich stressig und unmöglich ohne eine Uhr, die einem sagt, dass man schon wieder viel zu spät dran ist.
Da die Goldene, die ich vor ein paar Monaten bestellt hatte, viel zu groß war, versuchte ich mein Glück erneut bei shipgratis.eu und orderte eine Taschenuhr, um das Größenproblem zu umgehen.
Die Lieferzeit betrug wieder deutlich mehr als die veranschlagten 15-25 Tage, doch irgendwann bekam ich ein kleines Kuvert aus Peking. Als ich es öffnete, war ich wirklich begeistert, da die Uhr noch besser aussieht als auf dem Foto im Onlineshop.
Zu dem Retroimage einer solchen Uhr passt das Design perfekt, es hat den Charme eines längst verschollenen Schatzes, der auf abenteuerliche Weise wieder entdeckt wurde. Der Durchmesser der Uhr beträgt ungefähr 4,5cm, nicht zu groß also, um sie auch als Kette zu einem leicht verspielten und romantischen Outfit zu tragen. Solange die Uhr geschlossen ist, ist das Ticken auch nicht zu laut, einem Einsatz als Accessoire steht also nichts in Wege.
Das Ziffernblatt ist in reinweiß gehalten, die Zahlen selbst sind in einer verschnörkelten, großen Schrift in Schwarz. Dieser Kontrast passt richtig gut zu dem etwas verwaschenen oder dreckigen Gold der Hülle und Kette.
Obwohl mich die Uhr optisch voll und ganz überzeugt, gibt es meiner Meinung nach ein kleines Manko: das Öffnen geht relativ schwer. Wer keine festen Fingernägel hat, könnte hierbei ein Problem bekommen.
Im Großen und Ganzen, bin ich relativ zufrieden. Die lange Lieferzeit und das schwere Öffnen muss ich auf die Contraseite schreiben, die Pros überwiegen aber:
* schönes Design im Vintagestyle
* saubere Verarbeitung
* perfekte Größe, auch als Schmuckstück
* unaufdringliche Lautstärke
* Preis-Leistungs-Verhältnis
Viel Spaß beim Stöbern im Onlineshop -aber wie gesagt- für Ungeduldige ist das nichts. Wie gefällt euch die Uhr? Seid ihr überhaupt ein Taschenuhrtyp oder ist euch das zu spießig?
Ich mache die Uhr in den nächsten Tagen und Wochen öfter zu, denn das Zauberwort heißt Semesterferien! Ich hoffe ihr wisst, was das bedeutet.
Bis bald,



Mittwoch, 21. Januar 2015

Blutsbrüder

Hallo meine Lieben,
mal wieder bin ich mit der Bahn unterwegs, mal wieder gibt es viel zu erzählen, doch anstatt ein weiteres Kapitel meiner Bahn-Horror-Geschichten zu schreiben, möchte ich euch von einem deutlich wichtigeren Thema berichten, dem Blut spenden.
Ja, ich weiß, dass es darüber schon einen Post gab, aber mit 17 kann man viel erzählen, wenn man selbst noch keine Möglichkeiten zum Spenden hatte...
Vor genau einer Woche war es dann so weit, ein Bekannter und ich verabredeten uns zum gemeinsamen Blutlassen und ich muss ehrlich gestehen, dass ich richtig Angst hatte. Mit einem Hang zu Schwindelanfällen und einem Gewicht knapp über der Mindestgrenze, war das Gefühl in meinem Bauch doch recht mulmig. Und was macht eine Frau in solchen Momenten? - Richtig, sie kauft sich ein paar Schuhe im Schlussverkauf. Mit diesen im Gepäck wagte ich mich zur Anmeldung, bei der mein Ausweis eingelesen wurde und ich einen Fragebogen bekam.
Nach dem Ausfüllen und einem kurzen Gespräch beim Arzt ging es ans Körpertemperatur und Eisengehalt messen, also alles noch easy peasy.
Kurz darauf wurde mein Name aufgerufen, ich lag auf einer Liege und aus meinem linken Arm ragte eine -für meinen Geschmack- etwas zu dicke Nadel. Ungefähr zehn Minuten und keine Schmerzen später war ich auch schon fertig und mir ging es erstaunlich gut.
Nach dem Aufstehen wankte ich zu meinem Sitzplatz und wachte wenig später in den Armen eines fremden Mannes auf. Also entweder beging ich einen krassen Fehler oder es war meinem Körper doch zu viel und ich kippte um. Einigen wir uns auf die zweite Möglichkeit..
An die Sekunden davor kann ich mich kaum noch erinnern. Langsam wurde es mir schwarz vor Augen und ich konnte die Fragen meines Bekannten nicht mehr hören.
Sofort war aber der Arzt da, der sich perfekt um mich kümmerte und so war ich ein paar Minuten später schon wieder auf den Beinen. Und was soll ich sagen, wenn man schon vor den Augen des anderen umkippt, war das wohl der Anfang einer richtigen Freundschaft. Ich bin schon gespannt.
Die nächsten drei Tage wechselten sich bei mir noch Schwindel und Wohlbefinden ab, aber nichts Dramatisches.
Ich bin total froh, endlich diesen ersten Schritt gewagt zu haben und so einem Menschen in Not geholfen zu haben.
Trotz des kleinen Vorfalls bin ich beim nächsten Mal wieder dabei, sooo schlimm war es schließlich nicht und hey, es gab kostenlos Cola und Kekse und das Beste: Ich hab' neue Schuhe!
Jeder von uns kann in wenigen Minuten in eine Situation kommen, in der er auf fremdes Blut angewiesen ist, also sollten wir auch alle dazu bereit sein, etwas von unserem zu geben.


Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mein 2014

Hallo meine Lieben,
wie mein Jahr 2014 war? Es waren zugleich die besten und schlechtesten 365 Tage meines Lebens.
Seit meinem Umzug ist nichts mehr so wie es war. Ich muss versuchen zwei komplett verschiedene Leben, die in verschiedenen Bundesländern stattfinden, unter einen Hut zu bekommen. Das macht 2014 auch zu meinem schlimmsten Jahr. Ich schaffe das nämlich noch nicht so richtig und am liebsten würde ich eine Woche hier und eine dort verbringen. Vielleicht hilft die Zeit mir dabei, vielleicht lässt sie die ständigen Abschiede auf Zeit irgendwann leichter werden.
Trotzdem darf ich mich nicht beklagen, ich wollte es schließlich so, vor allem, weil 2014 der wunderbarste Mensch überhaupt in mein Leben trat. Einer, der mich so nimmt wie ich bin und der auch die Entfernung monatelang ohne Murren ertrug und mir stets treu zur Seite stand.
Mindestens genauso treu sind mir meine lieben Freunde aus Bayern. Mein Keks, auf den ich Tag für Tag zählen kann, mein Capellirossa, der immer ein offenes Ohr hat und hier auf dem Bonbon vor ein paar Wochen einiges am Layout umgestaltete. Nicht zu vergessen ist unser Künstler De Wincy, den es in den Osten verschlug der aber immer noch mit Insiderweisheiten aus der Schulzeit glänzt. Ich freue mich auf morgen ihr drei. Danke für alles!
Blogtechnisch hatte ich nie so großen Erfolg wie in den letzten 12 Monaten. Interviews, Sponsoring, Treffen, wunderbare Kontakte zu euch und nicht zuletzt meine Abenteuerreise im Sommer machten das alles so besonders. Vorgestern kamen übrigens per Post Geburtstagsglückwünsche für 2014 von einem ganz tollen Schauspieler herein geschneit. Ich hebe sie einfach bis April auf und tue so, als wären sie aktuell :D
Und jetzt meine Lieben, wünsche ich euch noch einen wundervollen Abend. Macht nichts, was ihr später bereut, trinkt nicht so viel und kommt sicher in 2015.
Herzlichen Dank an euer Vertrauen in mich. 2015 wird unser Jahr!


Montag, 29. Dezember 2014

Keep on, keep on, 'till the brake of dawn

Hallo meine Lieben,
wie schon den letzten Post über My First Band, betitele ich auch diesen mit einer Zeile aus Runaways. Einerseits, weil es seit der Tour eines meiner Favoriten ist und andererseits, weil es natürlich perfekt passt.
Es ist punkt 20 Uhr. Unser Stammplatz (Mama, wo treffen wir uns wieder, falls wir uns verlieren? - Erste Reihe, vorne links ;).) hat uns wieder und ich kann Heikki P. kaum erwarten. Und Heikki K. und Antti. Und Mikko und Juho. Unglaublich, ich habe wirklich keinen eindeutigen Liebling, jeder einzelne der fünf Jungs lässt mein Herz höher schlagen.


20:01 ist es nun endlich so weit. Die beiden Heikkis und Antti hatten wohl keine großen Probleme vor dem Kleiderschrank. Pailettenjäckchen und Leohemd scheinen stets eine sichere Bank zu sein. Nur einer ist kaum zu erkennen. Jesus, Knecht Ruprecht oder Weihnachtsmann waren noch in Coburg seine Spitznamen. Plötzlich steht an dieser Stelle ein junger Mann mit Glatze und Bart, aber ohne Zigaretten und Mantel. Niemals hätte ich Mikko so erkannt. Niemals.

Ohne großes Gerede geht es los. Schon während des ersten Titels We built a house geschieht wohl das Highlight des Abends. Mikko, der finstere Knecht Ruprecht, lächelt. Er hört gar nicht mehr damit auf. Zwischen dem Bart blitzt ein Zahn hervor, Augen leuchten und das Gesicht eines kleinen Jungens erscheint auf einmal. So etwas zuckersüßes sehe ich zum ersten Mal. Ich kann nicht rational denken und es wird mir nicht möglich, unparteiisch über diesen Abend zu berichten. Ich bin schon wieder verliebt.
Dieses Glück darf wohl keine fünf Minuten anhalten, denn der jetzige Song bricht mir das Herz. Delorean. Ein Lied, das so wunderschön beginnt und dann eine Wendung nimmt, die keiner sehen will. Ich spüre ein bisschen den Schmerz und die Trauer, es tut mir selbst weh, besonders, weil ich erst gestern einen ziemlich bösen Streit hatte. Ich will nicht so enden. Ich will nicht, dass unsere Geschichte auch mal zu einem der traurigsten Lieder überhaupt wird. Mal wieder merke ich wie oft Musik einen zum Nachdenken bringt.
Die nächsten zwei Lieder kenne ich kaum, da sie leider auf keinem der beiden Alben sind, aber wenigstens hatte ich jetzt noch ein wenig Zeit zum Grübeln.
Ich glaube, nun kommt etwas das ich kenne... Ahhh, das ist Parachute und bringt mich endlich wieder zum Lächeln. Ich muss an all meine Fallschirme denken, die mich Tag für Tag auffangen. An meine Mama, die hier an meiner Seite steht und mich an diesem Wochenende besucht. An meinen Papa, den ich sehr vermisse und auch noch auf den MFB Geschmack bringen muss. An meine lieben Freunde, an meine engsten Verwandten, an meine Nachbarn, an jeden einzelnen meiner Leser und natürlich an meinen Schatz. Mein Blick schweift zwischen dem süßen Mikko, der gefragt wird, warum seine Tracklist voller Bier ist und Heikki P., der wie gewohnt alles gibt. Mir wird noch wärmer und ich bekomme ganz schön rote Backen als er mich für einen Augenblick anlächelt. Vielleicht auch für zwei, ich kann es nicht sagen, irgendwie stand die Zeit für diesen magischen Moment still. Ups, ich weiß gar nicht mehr, welches Lied gerade gespielt wird, sollte mal wieder zuhören.  

Sonntag, 28. Dezember 2014

Es war einmal

Hallo meine Lieben,
seit gestern fällt ganz Deutschland in den Winterschlaf. Dicke Schneedecken umhüllen sanft die ganze Landschaft. Jede Stadt sieht aus wie ein Weihnachtsmärchendorf, wenn sie unter feinem Puderzucker liegt.
Doch in der ganzen Stille, tief unter dem Schnee begraben lag etwas, das sich gegen diese Ruhe wehrte. Das aufwachte, sich schüttelte und wieder zurück in die alten Zeiten wollte. Es war ein kleines Bonbon, das seiner Besitzerin stets Freude bereitete und das Gefühl, anders zu sein. Das Glitzern des Schnees war für die beiden unwichtig, da sie selbst ein bisschen schnuppern durften, an der Luft der Sternchen, da sie in deren Gegenwart selbst diesen Glamour spürten. Gerade dieser Glamour fehlte dem Mädchen, in der Zeit ihres Lebens, in der sie ihn gebraucht hätte, hatte sie keine Zeit, um für ihn zu arbeiten.
Sie war in einem Teufelskreis gefangen. Sie wollte, aber sie konnte nicht. Sie vermisste ihr altes Ich, das sich lieber bis 4 Uhr morgens um sein Bonbon kümmerte, als zu schlafen. Sie vermisste die Treffen und Interviews, in den letzten fünf Monaten hatte sie nur eines und so wollte sie ausbrechen aus dieser Gefangenschaft.
Sie beschloss sich neue Prioritäten zu setzen und wenn sie nicht gestorben ist, dann schreibt sie noch heute.


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Kiss the boys, I know you want to

Hallo meine Lieben,
eines kann ich vorweg nehmen: alle Emotionen, die einem Menschen möglich sind, lagen dieses Wochenende so eng beieinander wie nie zuvor.
Statt meine Mama am Donnerstag nach vier Stunden Fahrt vom Bahnhof abzuholen, musste ich sie zum Bus schicken, um auf mich in der Arbeit zu warten. Alles andere als die feine Art, ich weiß. Direkt danach ging es nach Karlsruhe auf den Weihnachtsmarkt. Kann mir bitte jemand sagen, warum alle so durchdrehen, wenn es um diesen Markt geht? So toll war der auch nicht...
Am Freitag um 7 Uhr morgens zeigte sich meine schlechte Vorbereitung auf das Konzert: ich wollte weiter schlafen, weil ich keine Lust hatte meine Sachen zu packen. Nach dem Badezimmerbesuch und einem viel zu langen Frühstück ging es schließlich um kurz nach 10 zum ersten Teil unseres Skandinavientages.
Bei IKEA war soweit alles gut, doch der anschließende Weg zum Jugendhaus gestaltete sich schwerer als gedacht. Als Menschen ohne Navi waren wir unterwegs, eine Unmöglichkeit in der heutigen Zeit, denn Straßenschilder werden vor allem in Stuttgart wohl überbewertet. Auto um Auto stand am endlosen Straßenrand, das einzige was ich wollte war eine Toilette. Knapp zwei Stunden drückte mir die Blase dermaßen, dass ich auf irgendeinen Parkplatz in Bad Cannstatt fuhr (die Halle war ja nicht angeschrieben) und mich zu Fuß auf die Suche nach einer Entleerungsmöglichkeit suchte. Ich kann euch sagen, wer lustige Klogeschichten sucht, sollte sich bei mir melden, das geht jetzt nämlich über das Thema hinaus.
Wie auch schon beim letzten Konzert in Coburg war ich extrem enttäuscht vom Veranstalter und dem Veranstaltungsort. In beiden Fällen wurden meine Mails ignoriert und das Personal hatte relativ wenig Ahnung. Was eine Reihe ist, führte auch ein weiteres Mal bei allen Beteiligten zu Ratlosigkeit, was wiederum zu der immer gleichen Diskussion führte, dass der frühe Vogel den Wurm, beziehungsweise den Platz in der ersten Reihe fängt und nicht die Spätberufenen. Ich bin das so unendlich leid. Mit ein wenig Respekt und Anstand unter den Fans wäre der Abend dreimal so schön gewesen, aber so ist man genervt hoch zehn, besonders, wenn der Einlass nicht pünktlich stattfindet und es nur eine (!) Reihe gibt. Es gab wirklich nur einen einzigen Kartenabreißer, was die kleinen Tricks, die den Einlass beschleunigen, unnütz machten.
Achja, den Schock des Abends hätte ich fast vergessen... Könnt ihr euch vorstellen, dass ich meine Geliebten, Heikki P. und Antti, fast nicht erkannt hätte? Von oben bis unten schwarz gekleidet schlenderten sie um den Bus. Schwarz. Ohne Pailletten, Karo-oder Zebrahose. Ohne Glitzer, ohne schreckliche Geschmacksverirrungen.
Ich muss euch jetzt gestehen, dass ich über den restlichen Post noch eine Nacht schlafen muss. Aber ich bin mal so gemein und verrate, dass es ziemlich heiß herging. Es wurde getrunken und geküsst ohne Ende. Und abgehottet natürlich. Sorryyy.


Sonntag, 23. November 2014

My First Concert

Hallo meine Lieben,
ich weiß es selbst, so langsam wird meine Blogger Abstinenz nur noch peinlich und um alles nicht noch lächerlicher zu machen, spare ich mir komische Ausreden und Entschuldigungen, lege meine Bücher und Textmarker zu Seite und mache das, was ich am besten kann: einfach drauf los schreiben.
Dieses Wochenende hatte ich mir auch irgendwie anders vorgestellt. Eigentlich wollte ich meine Wohnung auf Hochglanz polieren, perfekt dekorieren und alles wunderschön für den Besuch meiner Mama am Donnerstag herrichten. Ich wollte zeigen: Schau mal, ich bin ein großes Mädchen, ich kann das auch allein. Sattdessen ist es hier ganz in Ordnung sauber und aufgeräumt und ich sitze seit gestern morgen vor einem Stapel Bücher. Gerade eben wollte ich kurz Musik anmachen, ganz leise und nur im Hintergrund, und jetzt sitze ich hier, weil mich diese finnischen Jungs einfach zu sehr ablenken.
Ausnahmsweise meine ich damit nicht Riku und Co, sondern die anderen, etwas Verrückteren Heikkis, Anttis, Juhos und Mikkos. Ich kann es kaum erwarten. Freitag ist der große Tag, noch nie war ich so aufgeregt und unsicher vor einem Konzert und noch nie war ich so schlecht vorbereitet
Normalerweise kenne ich alle Parkplätze in der Umgebung der Halle, alle Toiletten und alle Steckdosen (falls die Haare nochmal schnell geglättet werden müssen). Jetzt weiß ich die Adresse und wo meine zweiten Tickets liegen, nachdem die ersten beim Umzug verloren gingen und ich eine neue Ration bestellen musste. (Das bedeutet gleichzeitig übrigens für euch, dass es eine Blitzverlosung der Tickets gibt, falls sie noch auftauchen.) Mein größtes Problem ist aber, dass ich null einschätzen kann, wie warm ich mich anziehen muss, da sich eine kleine, nicht ausverkaufte Halle wohl bei weitem nicht so schnell und stark aufheizt wie der gefüllte Nürnberger Löwensaal, wenn Laber-Haber auf die Bühne tritt. Vor allen steht mein Outfit aber auch noch nicht. Für meine Finnenhose ist es zu kalt, die anderen sind aber alle viel zu normal für diese Verrückten. Wie alle Frauen habe ich einfach nichts zum Anziehen, rein gar nichts.
Obwohl ich die Jungs von My First Band schon zwei Mal live sehen und sogar treffen durfte, weiß ich nicht, ob es ein typisches Konzert wird oder eher eine richtig fette Party, was ich mir ein bisschen eher vorstellen kann.Und wie lange muss man sich vorher für die Party anstellen? Zehn Stunden, fünf oder nur zwei? Ist es bei so einem Miniraum leichter in die erste Reihe zu kommen, da es weniger Konkurrenz gibt oder schwerer, weil die die kommen auch eiserne Fans sind?
Fragen über Fragen. Falls jemand besser informiert ist, möge er sich doch bitte melden.
Was ich sicher weiß ist aber, dass es einen genialen Post darüber geben wird, den ich mit einer Menge Adrenalin und Herzklopfen schreibe, ob es gute Fotos gibt, kann ich euch leider auch nicht sagen, das wird sich bei der Security zeigen.