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Freitag, 13. Februar 2015

Gewonnene Zeit

Hallo meine Lieben,
heute melde ich mich endlich wieder und möchte euch etwas zeigen, das mich in den letzten Tagen auf Schritt und Tritt begleitete -teilweise auch leider.
Hinter mir liegt jetzt die Prüfungsphase des Semesters. Ständig hatte ich Termine, switchte zwischen Uni, Arbeit, Nachhilfe und lernen, ziemlich stressig und unmöglich ohne eine Uhr, die einem sagt, dass man schon wieder viel zu spät dran ist.
Da die Goldene, die ich vor ein paar Monaten bestellt hatte, viel zu groß war, versuchte ich mein Glück erneut bei shipgratis.eu und orderte eine Taschenuhr, um das Größenproblem zu umgehen.
Die Lieferzeit betrug wieder deutlich mehr als die veranschlagten 15-25 Tage, doch irgendwann bekam ich ein kleines Kuvert aus Peking. Als ich es öffnete, war ich wirklich begeistert, da die Uhr noch besser aussieht als auf dem Foto im Onlineshop.
Zu dem Retroimage einer solchen Uhr passt das Design perfekt, es hat den Charme eines längst verschollenen Schatzes, der auf abenteuerliche Weise wieder entdeckt wurde. Der Durchmesser der Uhr beträgt ungefähr 4,5cm, nicht zu groß also, um sie auch als Kette zu einem leicht verspielten und romantischen Outfit zu tragen. Solange die Uhr geschlossen ist, ist das Ticken auch nicht zu laut, einem Einsatz als Accessoire steht also nichts in Wege.
Das Ziffernblatt ist in reinweiß gehalten, die Zahlen selbst sind in einer verschnörkelten, großen Schrift in Schwarz. Dieser Kontrast passt richtig gut zu dem etwas verwaschenen oder dreckigen Gold der Hülle und Kette.
Obwohl mich die Uhr optisch voll und ganz überzeugt, gibt es meiner Meinung nach ein kleines Manko: das Öffnen geht relativ schwer. Wer keine festen Fingernägel hat, könnte hierbei ein Problem bekommen.
Im Großen und Ganzen, bin ich relativ zufrieden. Die lange Lieferzeit und das schwere Öffnen muss ich auf die Contraseite schreiben, die Pros überwiegen aber:
* schönes Design im Vintagestyle
* saubere Verarbeitung
* perfekte Größe, auch als Schmuckstück
* unaufdringliche Lautstärke
* Preis-Leistungs-Verhältnis
Viel Spaß beim Stöbern im Onlineshop -aber wie gesagt- für Ungeduldige ist das nichts. Wie gefällt euch die Uhr? Seid ihr überhaupt ein Taschenuhrtyp oder ist euch das zu spießig?
Ich mache die Uhr in den nächsten Tagen und Wochen öfter zu, denn das Zauberwort heißt Semesterferien! Ich hoffe ihr wisst, was das bedeutet.
Bis bald,



Sonntag, 9. November 2014

Die Karlsruher Intrige

Hallo meine Lieben,
heute melde ich mich noch ganz schnell. Es gibt Unmengen an neuen Sachen, die ich euch erzählen könnte, aber dafür fehlt mir momentan die Zeit. Deshalb und auch, weil ich jetzt so viele Eindrücke und Erlebnisse in meinem Kopf habe, konnte ich mich nicht für ein Wort des Monats entscheiden. Falls sich in den nächsten Tagen noch irgendein Begriff herauskristalisiert, werde ich ihn natürlich nachtragen, ansonsten müsst ihr wohl noch drei Wochen bis zum ersten Dezember warten.
Mittlerweile kann ich auf einige Erfahrungen als Blogger zurück greifen und habe gelernt, dass solche Postreihen total gut bei euch ankommen, darum wird es nun ein Special zu meiner neuen Heimatstadt Karlsruhe geben. Ich versuche euch darin alles vorzustellen, was man bei einem Besuch der Stadt gesehen oder gemacht haben muss und außerdem bietet sich dadurch mir selbst die Möglichkeit mich ein bisschen intensiver mit der neuen Umgebung zu beschäftigen.
Heute geht es schon los (das Bild liefere ich nach).
Vor einigen Wochen erwähnte ich auf einer Bücherliste das Drama Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, weshalb ich mich umso mehr freute, als dieses Werk auch auf den Plan für mein Studium stand. Außerdem sollte es im Staatstheater aufgeführt werden, was mich schon sehr neugierig machte. Drei Tage vor dem großen Abend suchte ich also das besagte Theater auf (PH-Studenten können dann Freikarten holen) und war etwas orientierungslos. Ich erwartete ein wunderschönes altes Gebäude, vielleicht etwas barock angehaucht und suchte und suchte. Was ich entdeckte war ein grauer Betonbau. Ob ich es wahrhaben wollte oder nicht, das war das Theater und ehrlich gesagt zögerte ich kurz, ob ich mir wirklich eine Karte holen sollte. Da ich nichts zu verlieren hatte, machte ich mich auf den Weg zum Eingang und wurde dort wirklich freundlich in Empfang genommen. Nach einem kurzen Small-Talk hatte ich meine Karte und war wieder ein bisschen optimistischer, was den Abend anging.
Zuhause angekommen legte ich mir gleich alles zurecht. Mode ist wie ein Puzzle oder Rätsel, das Stück für Stück aneinandergebaut wird und schließlich einen Sinn ergibt. Das Kleid stand relativ schnell fest. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß wie beim Zusammenstellen dieses Outfits. Aus jenem Umzugskarton fischte ich meine Ohrringsammlung, aus dem nächsten die High Heels. Danach noch die Tasche, die Kette, den Nagellack und schließlich den Lippenstift. Das einzige was fehlte waren Strümpfe, die musste ich wohl noch kaufen.
Leider bemerkte ich erst auf dem Weg ins Theater, dass sie zu groß waren und ständig herunter rutschten. Wenigstens hatten so meine männlichen Mitfahrer etwas Unterhaltung...
Während der Weg vom Rüppurer Tor zum glamurösen Gebäude auf Turnschuhen gute 5 Minuten betrug, sah das auf 12cm Heels schon etwas anders aus. Pünktlich war ich trotzdem noch.
Vielen Dank möchte ich an das Personal aussprechen, das hilfsbereit auf alle Fragen antwortete und nur die Damen mit Jeans und Chucks krumm anschaute.
Das Stück war aber ganz anders wie erwartet. Ich hatte Ferdinand und Luise genau im Kopf und auch die traditionelle Umgebung, den Hofmarschall und alles andere. Während der ersten fünf Minuten dachte ich noch, ich sei im falschen Raum, war mir dann aber doch irgendwann sicher, richtig zu sein.
Was schauspielerisch eine grandiose Leistung war, war meiner Meinung nach von der Inszenierung her nicht ganz so passend. Ich finde einfach, dass eine Liebesgeschichte die aufgrund der Standesschranken so tragisch endet, nicht einfach in das 20. oder 21. Jahrhundert übertragen werden kann. Sicherlich gibt es immernoch haufenweise Beziehungen, die aufgrund verschiedener Hierarchien zum Scheitern verurteilt sind, aber diese Geschichte von Luise und Ferdinand ist doch anders. Während Luise in dieser Inszenierung nur wegen der Rache Ferdinands sterben muss, ist das Drama komplett anders. Nicht die Rache steht dort im Vordergrund, sondern die Gewissheit, auf dieser Erde nicht zusammen sein zu können. Als einzige Alternative zur Trennung scheint nur der gemeinsame Aufbruch ins Jenseits.
Wer diesen Stilbruch mag und wer sich gerne altertümliche Sprache in Kombination mit pinken Polohemden und Sonnenbrillen anhört, ist mit Kabale und Liebe im Staatstheater gut beraten. Wer sich jedoch anschließend nur an der schauspielerischen Begabung erfreuen kann, sollte lieber zuhause bleiben und es mit einem anderen Drama Versuchen, das werde ich auf jeden Fall auch machen, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
In den nächsten Woche werde ich wohl noch ein paar Mal auf diesen Post eingehen, zumindest was Theater allgemein angeht und dann, wie sich die Rolle der Frau änderte (keine Angst, es wird nicht so langweilig wie es klingt.)
Reicht euch das dann zum Thema Staatstheater? Soll ich diesen Punkt schnell abhaken und zum nächsten Bereich gehen oder interessiert euch dieser kulturelle Part? Ich könnte mir zum Beispiel ein kurzes Interview mit einem Schauspieler vorstellen, da ich von allen Beteiligten positiv überrascht war. Was haltet ihr denn davon?


Samstag, 18. Oktober 2014

Tick---Tack---Tick---Tack

Hallo meine Lieben,
schon während meines Finnland Urlaubs war ich auf der Suche nach einer hübschen neuen Uhr. Leider waren sie entweder zu teuer oder zu groß. Da ich sehr schmale Handgelenke und winzige Hände habe, sind die meisten Armbänder schlichtweg zu groß. Irgendwann im August entdeckte ich den Onlineshop shipgratis.eu und wollte dort mein Glück versuchen, relativ schnell wurde ich fündig und bei diesen günstigen Preisen ist schließlich auch nicht viel Verlust gemacht, falls mir das Modell nicht gefällt.
In der Bestätigungsmail war von einer Lieferzeit von 15-25 Tagen die Rede. Da ich die Uhr nicht dringend brauchte, war das kein Problem für mich. Ich wartete und wartete. Ungefähr 30 Tage nach der Bestellung stand mein Umzug vor der Tür, von der Uhr aber weit und breit noch nichts in Sicht. An Tag 35 kam eine SMS von Mama "Deine Uhr ist angekommen ;)". Beim Telefonieren meinte sie, auch diese Uhr sei viel zu groß für mich, das Ziffernblatt fast größer als meine Hand. Ich war gespannt und musste bis zum Heimatbesuch weitere zehn Tage auf mein Schmuckstück warten und heute -man mag es kaum glauben- halte ich es endlich in der Hand.



Auf den ersten Blick bin ich richtig überrascht. Die Uhr sieht wirklich gut aus, sie hat überhaupt nichts von diesem Billig-Modeschmuck-Charme. Die Zeiger, die Stundenmarkierungen, das Gehäuse ums Ziffernblatt und der Verschluss glänzen in einem edlen Gelbgoldton. Das Armband selbst ist auch aus Metall, es hat eine feine wie geflochtene Struktur und der etwas hellere Farbton ist gut mit dem Rest abgestimmt. Auch das Ziffernblatt gefällt mir ziemlich gut, es ist nicht weiß, nicht beige und nicht golden, sondern eine Mischung daraus. Es bekommt durch fließenförmig angeordnete Rechtecke einen ungewöhnlichen 3D-Effekt, den ich sehr mag. Lediglich die schwarzen Striche, die die einzelnen Minuten markieren, sind nicht exakt aufgemalt. Teilweise sind sie etwas dicker und ungleichmäßig, das finde ich aber nicht dramatisch, da wohl selten jemand so genau auf die Uhr schauen wird. Bei meiner genauen Inspektion entdeckte ich aber noch ein kleines Highlight: wenn man die Uhr umdreht, kann man sein Spiegelbild auf der Rückseite sehen. Ob Absicht oder Zufall, praktisch ist dieser Minispiegel auf jeden Fall. Leider kann ich euch nicht sagen, wie das Gehäuse zum Batteriewechsel geöffnet wird. Normalerweise müsste das ja gehen, aber ich sehe keine Möglichkeit, werde mich in den nächsten Tagen darum kümmern und etwas nachtragen, falls es Neuigkeiten gibt.
Die ganze Verarbeitung ist sehr sauber und filigran und auch das Armband fühlt sich angenehm am Handgelenk an. Es gibt nur ein einziges wirkliches Manko an dieser Uhr: Sie ist mir zu groß. Dafür kann der Hersteller natürlich nichts, aber nach der langen Wartezeit finde ich es relativ blöd. Da das Armband aus Metall besteht kann ich auch kein weiteres Loch reinmachen. Tragen werde ich sie trotzdem, muss nur aufpassen, dass ich sie nicht verliere... Sie ist für Handgelenkumfänge ab 16 cm geeignet. Schade, dass ich da immer so ein Pech habe...
Wie gefällt sie euch und bestellt ihr auch ab und zu in Onlineshops? Es sind ja nicht nur die langen Lieferzeiten, die manchmal negativ auffallen...

Mittwoch, 17. September 2014

Update: Gesunde Haare Teil 2

[-> Teil 1]
Hallo meine Lieben,
Viele sind nicht mit ihrer Traumhaarfarbe gesegnet, weshalb die meisten zur Chemie greifen. Bei kurzen Schnitten ist das sicherlich kein Problem, da sich die Haare relativ schnell wieder erneuern. Ab einer gewissen Länge wird die Chemie aber meist zum Albtraum, eine wirre und kaputte Matte ist oft das Resultat. Meine Haare wollte ich auch einen Tick dunkler, gewöhnliches Färben stand aber nicht zur Debatte, zum Glück gibt es aber die Naturvariante. Maronenbraun von Sante raubte mir im März einige Nächte, da das genaue Ergebnis bei solchen Mitteln immer sehr stark von der Ausgangsfarbe abhängt, auch die Struktur kann zu unterschiedlichen Resultaten führen. Das Färben einer Probesträhne ist also Pflicht, auch wenn die lange Wartezeit abschrecken mag.
Eine Packung mit 300ml schwarzem Tee angerührt, bewirkt wahre Wunder. Die Masse ist ziemlich eklig und riecht nach einer Mischung aus Kuh, Spinat und frisch gemähtem Heu, Natur eben... Als Vorbehandlung ist Entfetten der Haare angesagt, da die Farbe dann viel besser haften kann und länger hält.
Beim  Auftragen hatte ich die Unterstützung meiner Mama, allein ist das wohl relativ schwer zu machen. Wenn die Pampe gut verteilt ist, kommt ein Häubchen und ein Handtuch auf den Kopf und man muss je nach gewünschtem Ergebnis bis zu zwei Stunden warten. Das Ausspülen ist auch noch so ein Akt und anstatt mit Shampoo, solltet ihr den ersten Durchgang mit Conditoner nachspülen, danach darf wieder Shampoo ran. Ehrlich gesagt kann es dabei zu einer mittelgroßen Sauerei kommen, aber das gibt es beim üblichen Färben ja auch. Ich finde, dass sich die komplette Umwandlung erst nach ein paar Tagen zeigt. Überschüssiges wird nämlich noch rausgespült und der natürliche Farbverlauf wird wieder sichtbar. Wer ein stärkeres Ergebnis möchte, kann auch mischen. Am Sonntag versuchte ich mich an Maronenbraun und Schwarz im Verhältnis 2:1. Mir gefällt es total gut, obwohl der Unterschied nicht stark auffällt. Für alle, die sich fragen welchen Sinn diese Prozedur dann hat, gibt es hier ein paar unumstößliche Vorteile.

* Die Haare sehen frischer aus und haben langanhaltend einen wunderbaren Glanz.
* Es entstehen neue leuchtende Farbreflexe.
* Sie fühlen sich seidig weich an.
* Es bildet sich ein Schutzfilm, der Spliss, Haarbruch und Frizz vorbeugt.
* Die Haare lassen sich dadurch leichter frisieren und man braucht weniger Stylingprodukte.
* Sie fetten nicht so schnell nach.
* Sie werden mit natürlichen Pflegestoffen versorgt.
* Die Farbe hält sehr lange (gut drei Monate).

Dieser fiese Naturgeruch hält sich leider aber ziemlich lange in den Haaren. Erst nach vier bis fünf Wäschen ist er so gut wie verschwunden. Wer also ein wichtiges Date hat, sollte das Färben verschieben, außer natürlich ihr trefft euch mit einem Bauern, dem könnte das gefallen.
Achja, wie immer ist natürlich auch eine gesunde Lebensweise vorteilhaft, wenn es um gesunde Haare geht und kleine natürliche Hilfsmittel wie Kieselerde sind durchaus erlaubt und empfehlenswert. Durch Kieselerde wachsen die Haare beispielsweise deutlich schneller und kräftiger nach, man kann sich also getrost von kaputteren Spitzen trennen. Die schneide ich übrigens auch immer sofort ab, wenn mir eine ins Auge springt.
Vielleicht mögt ihr euch ja den ein oder anderen Tipp abschauen oder mir verraten welche Geheimnisse ihr auf Lager habt.
PS.: Wenn sich mein Umzugschaos gelegt hat, kann ich auch wieder Bilder posten.


Dienstag, 16. September 2014

Update: Gesunde Haare Teil 1

Hallo meine Lieben,
es gibt wohl kaum etwas, in das Frauen so viel Zeit und Geld stecken wie in die perfekte Frisur. Ob frau es sich zugestehen will oder nicht: gepflegte Haare sind der Inbegriff für Gesundheit, Weiblichkeit und Jugend. Wahrscheinlich boomen gerade deshalb ständig neue Wundermittel für den Haarschopf. Und wahrscheinlich boomt deshalb auch mein Post Endlich gesunde Haare.
Letzte Woche war ich bei meiner Friseurin, einen Gang, den ich gewöhnlicherweise mit sehr gemischten Gefühlen antrete. Viele Damen mit langen Haaren kennen wahrscheinlich diese Hassliebe zu Selbigen. In den letzten Jahren überwog bei mir eher der Hass. Total schlecht zu frisieren, immer im Weg, viel zu lockig, war mein Fazit. Aber beim letzten Besuch war alles anders. Nicht nur mir war aufgefallen, dass meine Haare sich stetig verbessern, auch der Profi konnte mir nur zustimmen. Aus diesen Gründen gibt es heute eine Neuauflage des alten Posts. Wie immer kann ich natürlich NICHT garantieren, dass meine Geheimtipps auch bei euch Wirkung zeigen, aber selbst wenn ihr nur einen einzigen mit auf den Weg nehmt, ist mein Ziel erreicht.
Fangen wir mit den Grundlagen der Haarpflege an, mit der Wäsche. Nach wie vor benutze ich das pinke Alverde Shampoo. Während dieses für einige Minuten einwirkt, massiere ich gleich die dazugehörige Spülung in die Längen ein, da der Ansatz dadurch nur unnötig beschwert wird. Abgespült wird mit lauwarmem/kaltem Wasser. Das sorgt einerseits für zusätzlichen Glanz und trocknet die Haare andererseits nicht aus (ja, auch Wasser kann austrocknen, weshalb die Haare maximal alle zwei Tage gewaschen werden sollten). Einmal pro Woche gibt es statt der Spülung eine große Portion Haarkur, die schön lange einwirken darf. Nach vorsichtigem Abtupfen ist das Haaröl an der Reihe und auch hier fahre ich mit Alverde sicher. Wichtig sind Produkte ohne Silikone, die erkennt ihr nämlich nur bei genauem Hinschauen auf der Rückeite an der Endung -one. Wer sich den Blick auf die Inhaltsliste sparen will, muss nur bei der Werbung richtig hinhören. Das Haar SIEHT viel gesünder aus wird häufig deklariert und das ist der springende Punkt. Anfangs scheint der Schopf wirklich gesünder, innerlich sieht es aber ganz anders aus und schlecht für die Umwelt sind Silikone ohnehin auch.

Samstag, 13. September 2014

Ring, Ring, Ohrring

Hallo meine Lieben,
wie versprochen zeige ich euch heute das erste DIY für meine neue Wohnung. Viele Damen kennen das Problem wahrscheinlich: massig Ohrringe, die überall verstreut rumliegen. Einmal nicht aufgepasst, einer fällt auf den Boden und schon erliegt er dem Staubsauger. Außerdem findet man nie das richtige Paar, das man gerade sucht. Dem wollte ich schon lange Abhilfe schaffen, aber auch die Ideen aus dem Internet konnten mich nicht überzeugen. Letzte Woche kam mir dann diese Möglichkeit in den Sinn.


Für mein Beispiel braucht ihr:
* einen verschnörkelten Bilderrahmen 20 x 30cm in weiß
* einen Korkuntersetzer 20 x 30cm
* roten Stoff

Wenn ihr Glück habt, findet ihr gleich einen passenden Bilderrahmen, ich musste ihn leider erst streichen, aber die Farbe hält auf dem Plastik erstaunlich gut. Als erstes überzieht ihr aber die Korkplatte mit dem Stoff, am besten tackert ihr ihn auf der Rückseite fest. Anschließend entfernt ihr das Glas des Bilderrahmens und setzt stattdessen die Platte ein. Alles wieder zusammenbauen und fertig. DIY für 7€ und 10 Minuten Zeit.
Jetzt müsst ihr euren Ständer nur noch mit den Ohrsteckern bestücken. Um ein Abbrechen zu vermeiden, könnt ihr die Löcher mit einer Nadel vorstechen. Die Stöpsel könnt ihr dran lassen oder in einem separaten Schälchen sammeln. Für hängende Ohrringe zieht ihr einfach noch ein 2cm breites Stoffband über die Platte und befestigt es an den beiden Seiten, den Schmuck könnt ihr jetzt einhaken. Achja und Earcuffs freuen sich über ein kleines Nägelchen, damit sie einen weiteren Anhaltspunkt haben.
Viel Spaß beim Nachbasteln! Und wie bewahrt ihr eure Ohrringe auf?


Dienstag, 19. August 2014

Das Vuitton-Dilemma

Hallo meine Lieben,
so langsam wird es mal wieder Zeit für mich, genüsslich über Gott und die Welt zu schwafeln. Welcher Ort wäre also besser geeignet als das randvolle Wartezimmer einer Arztpraxis am Montagmorgen?
Egal wo, man trifft überall die gleichen Diagnosen an: den Fußballer mit Krücken, der beim gestrigen Spiel anstelle des Tors getroffen wurde. Da er seine Verletzung nicht wochenlang vorher anmelden kann, kommt er spontan vorbei und bringt den -eh schon utopischen- Zeitplan komplett durcheinander.
Ansonsten gibt es noch die Mutter, die versucht ihre Kinder ruhig zu halten, die Geschäftsfrau, der es unter den Nägeln brennt, da sie eigentlich seit einer halben Stunde arbeiten muss und es gibt Herrn XY, der mehrmals aufgerufen wird, aber vom Erdboden verschluckt wurde.
Zu guter Letzt kommen wir zu meiner absoluten Lieblingsgruppe der Wartezimmer-Besetzer und auch ansonsten Überall-Vertretenen, den Möchtegern-Ladies. Nein, Lady-Boys meine ich nicht, ich meine diese blonden Damen, Ende 20, vielleicht auch schon 30. Bekleidet sind sie mit Jeans, einem Hoodie und einer gefälschten Louis Vuitton Tasche.
Heutzutage werden die Billigkopien dieser Meisterwerke tatsächlich immer besser und wahrheitsgetreuer. Zumindest für einen Modebegeisterten, aber Laien, wie mich, ist es mit dem bloßen Auge eigentlich nicht möglich, einen Unterschied zwischen Original und Fälschung zu erkennen.
Woran ich erkennen konnte, dass das gute Stück nicht echt war? -An der Besitzerin.
Ich will nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich finde Marken überhaupt nicht wichtig, aber wenn es um Taschen aus Pariser Modehäusern geht, ist mein Modeherz ganz schön empfindlich. Ehrlich gesagt war so eine hübsche braune LV Tasche auch immer mein Ziel. Elegant, modern, aber trotzdem klassisch und zeitlos. Ob mit 20 oder 80, ob dünn oder dick, klein oder groß, mit diesem Modell ist man -genau wie mit der 2.55 von Chanel- immer perfekt gekleidet. Die Preise für ein Original sind natürlich schreckenserregend hoch, mein erstes Auto wird wahrscheinlich weniger kosten, aber dieser treue Begleiter steht überall auf der Welt für Stil und Modebewusstsein. Er signalisiert, dass man in seinem Leben etwas erreicht hat, auf das man gerne zurück blickt, er beschreibt teils sogar den Charakter einer Person.
Mittlerweile staune ich seit Jahren vor dem Schaufenster jedes LV Stores, aber ich persönlich bin auch zu einer wichtigen Erkenntnis gekommen. Ich will nicht so eine Tasche. Erstens, weil sie aus Leder ist und das als Vegetarier ein absolutes No-Go ist und -noch viel wichtiger- zweitens, weil ich niemals guten Gewissens mit ihr rumlaufen könnte. Solange es auf dieser Welt auch nur einen Menschen gibt, der verhungern muss, will ich nicht unverschämt hohe Summen für ein bisschen Tierhaut mit zwei Griffen ausgeben.
Aber schlimmer als diese unnötige Ausgabe zu tätigen, finde ich immer noch einen Fake, der zudem ohne Würde und nur aus dem Motiv Schaut alle her, was ich hab' erstanden wurde. Irgendwie trägt man mit einem Markenprodukt doch nicht nur das Selbige an sich, sondern auch jede Menge Respekt und Verantwortung mit sich, oder nicht?
Bitte bitte, aus Respekt für unsere größten Modeschöpfer: sparen oder lassen...
Zurück ins Wartezimmer, mittlerweile ist die Dame weg, aber die, die die ganze Zeit in ihr Smartphone tippt, ist noch da. Leider ist ihr Akku leer, bevor sie den nächsten Post veröffentlichen kann.


Montag, 7. Juli 2014

Wort des Monats 07/14

Hallo meine Lieben,
momentan sind meine Gedanken überall und nirgends, sodass ich mich gerade ein bisschen wie Carrie Bradshaw fühle, die mal wieder vor ihrem leeren Dokument sitzt, weil sie eigentlich einen neuen Artikel schreiben sollte.
Dieser Vergleich kam aber nicht einfach so in meinen Kopf, denn heute hatte ich einen ganz besonderen Abend. Gutes Essen, danach die Simpsons und anschließend bei Sex and the City war ich noch eine Stunde auf dem Stepper. So weit, so gut, besonders und außergewöhnlich ist etwas Anderes, doch nach dem ganzen Chaos der letzten Tage fühlt es sich gut an, einen solchen Abend zu verbringen. Die Simpsons sind schon seit Langem meine Lieblinge, am besten gefallen mir Folgen wie die Heutige, in denen sich der kleine Bart verliebt. Da Taten mehr als Worte sagen, rät ihm sein Opa, das Mädchen einfach zu küssen. Dieses reagiert aber geschockt, schließlich war das ihr erster Kuss und so wird ihr erster Kuss auch für immer mit Bart Simpsons bleiben. Genauso reagierte ich vor zwei Wochen als ich seit Jahren meinen ersten Freund wieder sah. Wir waren damals 4 und egal wie schrecklich ich ihn heute finde, mein erster Kuss wird für immer mit ihm bleiben.
Dieses Thema ist typisch für Lieder, Bücher oder Filme, typisch für Frauen und genauso typisch ist es wohl, Carrie bei ihren Abenteuern mit Big oder anderen Männern zu begleiten. Sex and the City ist eine der Serien, die richtig 


wurde. Das genaue Gegenteil von dem, was ich mag. Ich will nicht mit dem Strom schwimmen, sondern dagegen. Ich will mein Leben so leben wie ich es will und nicht wie andere es mir sagen. Nicht mainstream zu sein war immer eine meiner liebsten Eigenschaften.
Es gab eine Zeit, da waren Sunrise Avenue ein Geheimtipp. Ihre Musik war natürlich schon immer großartig, aber irgendwie hatte ich bei den Konzerten das Gefühl, etwas total Besonderes zu sein, da ich jetzt diese fantastische Musik hören und spüren durfte, die trotz der Perfektion nicht von jedem gehört wurde. Spätestens nach Samus Juryjob und Lifesaver ist das leider nicht mehr so. Sunrise Avenue sind mainstream. Jeder kennt sie, jeder hört sie. Genau wie bei allen anderen Sachen (Jamie Oliver ist auch so ein Kandidat), verliere ich das Interesse, wenn sich plötzlich jeder dafür interessiert. Die finnischen Jungs waren erstaunlicherweise trotzdem noch auf meinem Platz eins, was mich zum Nachdenken brachte. Fast alles, das ich mag ist typisch oder mainstream. Im Fernsehen schaue ich die oben genannten Sachen und How I met your mother. Mein Lieblingsessen ist Pizza und dann blogge ich auch noch, etwas, das in den vergangenen Jahren zu so einem Hype geworden ist, dass es fast jeder Zweite macht.
Ohne es richtig mitbekommen zu haben, bin ich wohl mehr eine Mit-dem-Strom-Schwimmerin als ich dachte. Manchmal ist mainstream nicht langweilig, sondern einfach nur so beliebt, weil es gut ist und manchmal rettet es einen nochmal, wenn das Textdokument sonst leer bleiben würde.
_Marie_
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Freitag, 23. Mai 2014

Vergleich der Mode(haupt)städte London und Paris

Hallo meine Süßen,
jetzt gibt es noch die letzten zwei Teile meiner Facharbeit, damit das Thema nicht so unnötig in die Länge gezogen wird. Danach lasse ich euch aber ein bisschen mit Mode in Ruhe. Versprochen!
 _Marie_

3. Vergleich der Mode(haupt)städte London und Paris

Es gibt viele verschiedene Erklärungen, warum Paris die Hauptstadt der Mode ist und nicht andere Metropolen wie Mailand, New York City oder London.

Schon im 18. Jahrhundert war Paris bestimmend für Architektur, Kunst und Musik. Dieser kreative Ruf hielt sich bis 1846, als der erste Couturier Charles Frederick Worth, ein gelernter Schneider und Verkäufer aus London, mit 19 Jahren nach Paris reiste um schließlich dort zu arbeiten.[1] [2]

Doch auch viele andere britische Modeschöpfer konnten erst in der französischen Hauptstadt Erfolge mit ihrer Mode feiern, weitere Beispiele hierfür sind Redfern & Sons und Lucile. Spezialisten behaupten, alle Modeschöpfer, die London zur neuen Modehauptstadt erheben könnten, wandern nach Paris aus, sobald sie genug Popularität für eine Prêt-à-porter-Schau hätten.[3] [4]

Während des ersten Weltkrieges hätte London fast den Aufstieg zur Modehauptstadt geschafft, als viele Modehäuser, durch die deutsche Besatzung in Paris, ihre Geschäfte noch England auslagerten. Schließlich sollten die übrig gebliebenen Modehäuser in Paris nach Berlin oder Wien ausquartiert werden, doch der damalige Vorsitzende der Chambre Syndicale konnte das Unglück noch abwenden und die Besatzungsmacht davon überzeugen, dass nur Paris als Modestadt in Frage käme. Trotzdem konnte Paris in dieser Zeit nicht in andere Länder exportieren, somit entstand in jedem Land zwangsläufig eine eigene Mode, die sich zwar an die Pariser Mode anlehnte, das Monopol der Stadt aber abschwächte.[5]

Mittwoch, 21. Mai 2014

Coco Chanels Einfluss auf die Modewelt

Hallo meine Hübschen,
hier gibt es das nächste Kapitel aus meiner Facharbeit, das sich um Coco Chanel dreht. Alle anderen Teile, die schon online sind, finet ihr unter dem Label Mode. Viel Spaß beim Lesen.
_Marie_

2. Coco Chanels Einfluss auf die Modewelt

Ob in den traditionellen Printmedien, im Fernsehen oder im Internet, kaum eine Frage über die Modewelt wird so häufig diskutiert wie die Frage nach dem einflussreichsten Modeschöpfer aller Zeiten. Egal ob sich die Modeinteressierten schließlich für Christian Dior, Louis Vuitton oder Yves Saint Laurent entscheiden, ein Name, der bei solchen Diskussionen immer fällt und auch häufig als „Gewinner“ hervorgeht ist Coco Chanel.

Karl Lagerfeld, der heutige Chef-Designer des Modelabels Chanel sagte über sie: „Eine Frau wie Chanel hat es nie gegeben und wird es wahrscheinlich auch nie wieder geben.“[1]

Gabrielle Chanel, die später den Spitznamen „Coco“ bekam, eröffnete 1909 in Paris ein Hutgeschäft, doch da sich ihr Atelier in kürzester Zeit zu einem richtigen Modehaus etabliert hatte, weitete Chanel ihr Geschäft aus und gründete 1913/14 den Modekonzern CHANEL.[2] Auch dieses Unternehmen verzeichnete rasch Erfolge und so wurden viele der Varietédarstellerinnen, die an den „Grand Boulevards“ auftraten, zu Stammkundinnen.[3]

Nach der Eröffnung des Hauptsitzes in der Rue Cambon in Paris, folgten in den kommenden Jahren Filialen in Deauville und im Urlaubsort Biarritz.


2.1 Der „Garçonne“ Stil und die neue Frau

Coco Chanel war schon früh der Ansicht, dass Korsetts der Vergangenheit angehören sollten, da sie die Frauen nur in ihrem Leben einengten. Deshalb stand sie zu Beginn ihrer Karriere im klaren Gegenspruch zu dem damals vorherrschenden Modeschöpfer Charles Frederick Worth, der als Verfechter des Korsetts galt. Anders als Paul Poiret, der sich etwa gleichzeitig von der Beengung für Frauen verabschiedete und anschließend hauptsächlich türkisch-angehauchte Mode entwarf, bezog sich Chanel auf die „neue Frau“, die auf dem Montmartre ihre Unabhängigkeit feierte. So waren ihre Entwürfe geprägt von androgynem Schick und Freiheit. Um die Leichtigkeit ihrer Entwürfe auch beim fertigen Kleidungsstück umsetzen zu können, verwendete sie als Erste Jerseystoff für ihre Kleider.[4] [5]

Dienstag, 20. Mai 2014

Die Entwicklung der Haute Couture

Hallo meine Hübschen,
heute muss ich einige organisatorische Sachen klären, deswegen fehlt mir die Zeit, euch zu schreiben. Dafür gibt es jetzt wieder einen Teil aus meiner Facharbeit Paris - Die Stadt der Haute Couture. Alle anderen Teile, die schon online sind, findet ihr unter dem Label Mode. Viel Spaß beim Lesen.
_Marie_
1. Entwicklung der  Haute Couture

Die Modeindustrie lebt von ständig neu aufkommenden Trends, die Käufer zu der neuen Saisonware locken. Doch genauso wie sich die Mode heute stetig verändert, entwickelte sich auch die Pariser Haute Couture seit ihrer „Gründung“ 1858. Die folgende Chronologie zeigt die Entwicklung anhand eines konkreten Modeschöpfers pro Zeitepisode, außerdem werden spezielle modische Neuheiten durch eine Fotographie erläutert.
1.1 Die Anfänge ab 1858

Da Paris als Hauptstadt der Mode gilt ist es ziemlich verwunderlich, dass die Haute Couture nicht von einem Franzosen, sondern von einem Engländer ins Leben gerufen wurde. Der Brite und gelernte Schneider Charles Frederick Worth reiste 1846 nach Paris. Nachdem er 1855 den ersten Preis der Pariser Weltausstellung mit einem Mantel gewann, suchte er sich Sponsoren, um ein eigenes Modehaus in Paris zu eröffnen.[1]

Unter seinen Kundinnen befanden sich adelige Damen wie die Prinzessin Pauline von Metternich und so kam es, dass Worth seine Kleidung mit seiner eigenen Marke schützte. Dadurch veränderte er die komplette Modeindustrie und gilt seitdem als Gründer der Haute Couture und erster Designer. Außerdem veranstaltete er vierteljährlich Veranstaltungen, auf denen er seine Mode präsentierte und somit die ersten Models zum Einsatz kamen, anfangs übernahm Worths Ehefrau Marie diese Rolle.[2]

Worths Mode war geprägt vom asiatischen Stil, beinhaltete aber oft noch ein Korsett. Zudem verband er typisch englische Elemente, wie eine spezielle Schnitttechnik mit französischen Details im Muster. Ein Markenzeichen der Kleider aus dieser Zeit sind feine Stickereien. Die Fotos auf der folgenden Seite zeigen typische Kleider des Haute Couture Begründers. Das linke Modell ist aus dem Jahr 1869, das Rechte von1895. 

Freitag, 25. April 2014

#smilestorm

Hallo meine Lieben,
ob man will oder nicht, irgendwann kommt man als Blogger auch in den 'Genuss' des ein oder anderen Haters. Heutzutage muss man leider schon sagen, dass das eben dazugehört und man sich damit abfinden muss, aber das ist doch eigentlich schrecklich? Im Internet hat jeder eine große Klappe, selbst die graueste Maus beginnt ab und an einen Shitstorm und veröffentlicht verletztende Kommentare im Netz, die mit konstruktiver Kritik nichts mehr gemein haben. Da man als Blogger vom ständigen Kontakt zu seinen Lesern lebt, kann einen ein fieser Kommentar schon ganz schön aus der Bahn werfen. 
Glücklicherweise musste ich noch nicht viele Erfahrungen auf diesem Gebiet machen und ich hoffe natürlich, dass dies auch in Zukunft so bleibt, doch eine Sache wird mir für immer im Gedächtnis bleiben: die anonymen Bewertungen auf Blog-Zug. Meistens enthalten solche Kommentare kaum Inhalt, dafür aber fünf bis zehn Rechtschreib- und Grammatikfehler. Diese anonymen Bewertungen machten mir meinen kompletten Schnitt kaputt, denn es war nicht selten, dass ich von registrierten Nutzern eine glatte 10 bekam. Nach einer 4 wusste ich, dass es keinen Sinn mehr hat, sich bewerten zu lassen. Manche Blogger sind ehrlich und wenn sie mir eine noch so schlechte Bewertung abgeben ist das auch ok, solange ich eine verständliche Begründung dabei habe. Wer sich anonym allerdings auf eine Zahl beschränkt, nur um seinen eigenen Blog nach vorne zu schubsen, hat nichts in einer Internetcommunity verloren und sollte sein Verhalten überdenken. Ich weiß jetzt, dass ich mich von niemandem mehr bewerten lasse, das habe ich nicht nötig. Wer meine Sachen nicht lesen will, soll sich vom Bunten Bonbon fernhalten. 
Und jetzt, lasst uns ein Zeichen setzen gegen Hating im Netz. Lasst uns in der realen sowie in der virtuellen Welt mit Toleranz und einem Lächeln begegnen. Lasst uns Teil des Smilestorms der Glamour werden. Vielen Dank für diese schöne Idee!
Und euch meinen Lieben muss ich auch danken. Ihr veranstaltet nun seit ein paar Monaten einen regelrechten Smilestorm auf meiner Facebookseite. Tragt diese Geste und eure lieben Worte bitte in die weite Welt hinaus. Ihr seid die Besten. 



_Marie_
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Sonntag, 20. April 2014

«Haute Couture»

No brain, no headache. Letzte Woche fand ich diesen Spruch noch total lustig, bis mir in den letzten Tagen im Umkehrschluss bewusst wurde, dass mein Hirn riesig sein muss. Traditionell zur Ferienzeit wurde ich also mal wieder krank, verzeiht mir deshalb bitte, dass ich seit Donnerstag nicht mehr sehr gesprächig war. Mittlerweile geht es mir wieder gut, aber für heute muss ich euch noch mit einem kurzen Post, einem weiteren Ausschnitt aus meiner Facharbeit, abspeisen. Gebt mir noch zwei, drei Tage, dann bin ich wieder voll da. Am besten fangen wir mal von vorne an oder?
_Marie_
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„Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.“[1] Mit dieser Aussage gibt Karl Lagerfeld klar zu verstehen, dass Mode unumgänglich ist und sich auf alle unserer Lebensrichtungen ausbreitet.

Besonders die Stadt Paris hat sich dies zu Nutzen gemacht und gilt schon seit  Jahrzehnten als Hauptstadt der Mode. Spezialisiert hat sich Paris aber nicht auf gewöhnliche Mode, in der Weltstadt hat sich vor allem die so genannte kostspielige „Haute Couture“ etabliert.

Als Haute Couture bezeichnet man die gehobene Schneiderei, also das Gegenteil der in Paris zunehmend populär gewordenen Prêt-à-porter-Mode, die in allen Konfektionsgrößen hergestellt wird und auf dem freien Markt käuflich ist.[2]

Die Mode der Haute Couture hingegen enthält nur Unikate, die für einzelne Personen in feinster Handarbeit maßgeschneidert werden. Durch dieses hohe Maß an kunstvollem Schneiderhandwerk und dem enormen Zeitaufwand, das ein einzelnes Kleidungsstück vom ersten Entwurf bis zur finalen Anprobe benötigt, erklärt auch den Preis von teilweise 160.000€ und mehr für ein echtes Couture Kleid.[3]

Doch nicht jedes Modehaus darf sich „Maison der Haute Couture“ nennen, da es bestimmte Anforderungen für diesen Titel gibt. Die Entscheidung, ob ein Modehaus den Aufstieg zu einem Haus der Haute Couture geschafft hat, trifft  die so genannte „Chambre Syndicale de la Haute Couture“, die 1868 vom Engländer Carles Frederick Worth ins Leben gerufen wurde. Die folgenden Regeln gelten als Aufnahmekriterien für die Pariser Haute Couture: Ein solches Modehaus muss mindestens 15 Angestellte auf Vollzeit beschäftigen, mindestens 35 neue handgefertigte Unikate pro Saison auf einer Modenschau präsentieren, den Hauptsitz des Unternehmens in Paris bestehen haben, außerdem muss ein Maison der Haute Couture das traditionelle Schneiderhandwerk beherrschen und seit mindestens vier Jahren Teil des Kalenders der Couture-Modenschauen sein, der jedes Jahr von der Chambre Syndicale herausgegeben wird.[4] [5]

Doch auch wenn ein Modehaus nicht alle Kriterien erfüllt, kann die Kammer eine Ausnahme geltend machen, um auch neueren Häusern die Erhebung in den Stand der Couturiers zu ermöglichen. In den letzten Jahren kam es häufiger vor, dass Modehäuser, die die Anforderungen erfüllten, keine Haute Couture vertrieben, da die hohen Kosten für eine Haute Couture Schau nicht mehr rentabel seien. Die Modehäuser, die sich nun seit mehreren Jahren „Maison de la Haute Couture“ nennen dürfen, sind Adeline André, Alexis Mabille, Atelier Gustavolins, Chanel, Christian Dior, Christophe Josse, Franck Sorbier, Giambattista Valli, Jean Paul Gaultier, Maison Martin Margiela, Maurizio Galante und Stéphane Rolland.[6]





[1] https://www.facebook.com/karlweissalles?fref=ts

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%AAt-%C3%A0-porter

[3] Film: Karl Lagerfeld - Mode als Religion

[4] Schütte, S.: Die 101 wichtigsten Fragen Mode, Fashion, Haute Couture, S. 16-18

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Haute_Couture


[6] http://fr.wikipedia.org/wiki/Haute_couture

Dienstag, 25. März 2014

Das Kleine Schwarze

Hallo meine Lieben, 
vielleicht sind ja einige Shopping Queen Fans unter euch. Was sagt ihr zum aktuellen Motto, dem Kleinen Schwarzen? Ich war sofort begeistert, da ein Teil meiner Facharbeit davon handelt. Eigentlich wollte ich mit der Veröffentlichung erst nach dem Abi beginnen und nicht kurz davor, aber es passt im Moment einfach perfekt.
Also viel Spaß beim Lesen des Kapitels "Das Kleine Schwarze".
„The Little Black Dress is not just a fashion accessory. It’s an institution - an iconic fashion symbol.“

Das folgende Foto zeigt Coco Chanel in  ihrem wohl größten Einfluss auf die Modewelt: dem „Kleinen Schwarzen“. 1926 stellte die Modeschöpferin dieses Kleidungsstück erstmals in der amerikanischen Vogue vor.  Schon damals fand das Kleid großen Anklang und wurde von der bedeutenden Modezeitschrift als „Must-have“ angesehen.
Ursprünglich verwendete man die Farbe Schwarz lediglich für Trauerkleidung oder für die Bekleidung des Dienstpersonals. Erst als Chanel den Modeklassiker entwarf, wandelte sich das Image der Farbe und wurde alltagstauglich. Nur die wenigsten wissen jedoch, dass das Kleid aus Trauer über den Tod Chanels großer Liebe Arthur Capel entstand.  Nachdem Arthur, genannt „Boy“ im Dezember 1919 bei einem Autounfall verstarb, ließ Chanel ihre komplette Wohnung schwarz streichen und auch in ihrer Mode spiegelte sich das Unglück wider. Chanel sagte selbst, alles was sie sah und ihre komplette Seele sei nach Boys Tod schwarz gewesen, deshalb konnte sie nur mit dieser Farbe arbeiten.Was damals aus purer Trauer heraus entstand, feiert noch heute große Erfolge, denn nicht nur das Model Monifa Miller sagt über das Kleidungsstück: „A black dress, it’s not going to of out of style.“


Das Foto links zeigt Audrey Hepburn alias Holly Golightly 1961 in „Frühstück bei Tiffany“ in dem Modeklassiker, dieses Mal entworfen von Givenchy. Durch die  Hauptrolle in dem Filmklassiker gerät das Kleine Schwarze zurück in den Fokus der Modewelt. Erneut löst das einfache, aber immer stilsichere Kleid einen Hype aus, wie zuvor bei der Erstveröffentlichung 1926.

Auch heute steht das kleine Schwarze im Mittelpunkt vieler Modekollektionen und wird von Frauen rund um den Globus gelobt. Viele Trägerinnen bewundern die Eleganz und die gleichzeitige Leichtigkeit des Kleidungsstücks, mit dem man zu jedem Anlass richtig gekleidet ist.




Quellen:
Marigay McKee

_Marie_
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