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Samstag, 4. Oktober 2014

Wort des Monats 10/14

Hallo meine Lieben,
egal wie oft ich diesen Post schon angefangen hatte, die Sätze verändert oder umgestellt, es wurde einfach nichts, weil das, was ich fühlte und das, was ich schrieb nicht im Einklang miteinander waren.
Vor sechs oder sieben Wochen ging es mir genau so wie jetzt. Ich hatte eine Absage der PH bekommen und war am Boden zerstört. Mein großer Wunsch nach Karlsruhe zu gehen, schien geplatzt. Tränen flossen in Strömen.
Heute, eine Zusage später sitze ich in der Nähe von Karlsruhe und es geht mir wie damals. Ich wusste, dass meine ersten Tage hier nicht leicht werden würden, aber damit hatte ich nicht gerechnet. In meine Wohnung kann ich noch nicht, zum ersten November sollte es auf jeden Fall klappen, doch auch daran habe ich noch Zweifel. Mein Hab und Gut ist teilweise schon in der Wohnung, teilweise in Bayern und teilweise in meiner Notunterkunft bei meinen Großeltern. Einen Überblick sowie meine Zugangsdaten für die PH habe ich noch nicht. Der Grund warum ich hier bin hat erst morgen Abend Zeit, meine Eltern, die tollsten der Welt, schon seit heute weg. Es ist ein komisches Gefühl hier zu wohnen, wo sie herkommen, aber das ohne sie. Obwohl ich hier eine riesige Familie um mich herum habe, bin ich das kleine Mädchen, das ohne Mama und Papa Angst hat. Pure Angst vor den anderen Studenten, die wie es scheint alles ein paar Jahre älter sind, und vor allem Neuen. Vor der Stadt, vor den Menschen, vor der PH, vor dem Alleinsein, vor mir.
Ich glaube, das alles gehört dazu und muss so sein. Irgendwie wäre es ja grausam, wenn man sich ohne eine Träne von den beiden Menschen lösen könnte, die einem das Leben ermöglichten und bis heute tun. Die immer da waren und auch immer da sein werden, wenn auch nur über Skype.
Egal wie sehr man dem A U F B R U C H entgegen fiebert, die Medaille hat immer zwei Seiten...

Montag, 1. September 2014

Wort des Monats 09/14

Hallo meine Lieben,
heute ist schon wieder ein ganz besonderer Tag, die Kategorie Wort des Monats feiert ihren 2. Geburtstag! Und um den gebührend zu feiern, will ich mir diese Woche ganz viel Mühe mit dem Bonbon geben. Im August blieb ziemlich viel liegen, trotzdem wurde er mit der doppelten (!) Klickzahl mein bester Monat bisher. Ich bin schon gespannt, ob wir diese Zahl in den nächsten 30 Tagen wieder knacken können. Freuen würde ich mich auf jeden Fall, ihr seid einfach die Besten :*
Für die nahe Zukunft sind schon massig Posts in Planung, die ich endlich versuche, fertig zu schreiben. Außerdem hab' ich zwei Ideen, die in ihrer Umsetzung wohl einiges an Zeit verbraten werden, wenn es aber klappt, wird es etwas ganz Großes. Ich bin aufgeregt.
Ansonsten bereitet mir mal wieder mein Layout Bauchschmerzen. Ja, ich weiß, die alte Leier.
Jetzt aber endlich zum Wort des Monats. 


ist es dieses Mal geworden. Ihr fragt euch warum?

Montag, 4. August 2014

Wort des Monats 08/14

Hallo meine Lieben,

das ist ein Wort, das die wenigstens Schüler gerne hören, doch zum Glück sind sie jetzt sechs Wochen von Hausaufgaben und lästigen Lehrern befreit. Ich selbst hatte seit April so gut wie nichts mehr mit meiner Bildungsanstalt zu tun und war auch sehr froh darüber. Die schlimmsten Fächer konnte ich zum Glück schon vor zwei Jahren abwählen, aber trotzdem sah ich nicht viel Sinn im Unterricht.
Mit Deutsch habe ich hier genug zu tun und anstatt Geld für schreckliche Lektüren auszugeben, würde ich lieber lesen was ich will. Englisch lernte ich schon immer relativ selbstständig und unabhängig von der Schule, weil ich die Sprache einfach mag. Durch Lieder bekommt man so viel mit, trotzdem machte mir der Englischunterricht in den vergangenen Jahren sehr viel Spaß, was vor allem an meiner Lehrerin lag. Ach, ein bisschen vermisse ich es schon. Französisch muss ich nicht können. Ich habe weder vor nach Frankreich zu ziehen, noch mit einem Franzosen anzubandeln. Die grundlegende Grammatik hab' ich seit der 7. Klasse drauf und alles was darüber hinaus geht ist eh unwichtig. Im Urlaub wird man außerdem immer auf Englisch zugetextet. Mathe kann ich einfach nicht und ich will es auch nicht können. Für mich persönlich wird es in meiner Zukunft relativ egal sein, ob ich eine perfekte Kurvendiskussion durchführen kann oder nicht. Bio ist ja ganz nett, aber meistens ist doch alles chemisch. Ob ich in Erdkunde mit einem Thermoisoplethendiagramm umgehen kann, hilft mir nicht einmal bei der Urlaubsplanung. Meistens spielt das Wetter so wie es will. Grundlegende Geschichtskenntnisse gehören zur Allgemeinbildung, aber wenn man in der 10. Klasse schon im Jahr 2010 ist, bleibt nicht mehr so viel für die Oberstufe... Was Politik und Sozialkunde angeht, ändert sich das ganze System ständig. Sport mache ich dann wenn ich will und nicht, wenn es einem 40-Jähriger Raucher gerade in den Plan passt. Ob ich gläubig bin oder nicht hängt wohl auch nicht vom Reliunterricht ab. Wenn ich jetzt noch ein bisschen was über diese überaus sinnvollen Seminare sagen soll, muss ich passen.
Nur ein Fach fehlt noch in meiner Aufzählung. Ein Fach, das ich zwar immer gern besuchte, mich aber auch fast wöchentlich zur Weißglut brachte. Es handelt sich um Kunst. Wie immer geht der Fachlehrer davon aus, Seines wäre das Allerwichtigste. Bei Künstlern ist dieser Sinn tausend Mal stärker ausgeprägt als bei anderen Unterrichtenden, so auch bei unserer lieben Frau Schokoriegel.
Diese war Feuer und Flamme für ihr Fach und versuchte Woche für Woche ihre Schüler von selbigem zu überzeugen. Teilten ihre Lehrlinge die Begeisterung, hagelte es 14 Punkte und Komplimente. Doch wehe ein Schützling hatte sich verwählt oder war ohne weiteres Interesse in dem Kurs gelandet... Eine steinige Zeit lag vor diesen Kameraden.
Nächste Woche fangen wir an, ein Haus im Bauhaus-Stil zu basteln. Dafür brauchen wir zwei kleine Schachteln, Pappe und Kleber. KEIN TESA!!! ICH WILL KEIN TESA SEHEN!!!
Was war an dieser Aussage falsch? Wir mussten immer nur etwas mitbringen, ohne zu wissen wofür. In der nächsten Stunde stellten sich die Utensilien als ungeeignet heraus. Eine Doppelstunde war dahin und es wurde in dieser Zeit ein Konzept für das Werk geschrieben. Dass dieses Konzept am Ende des Projekts ganz anders aussehen sollte ist wohl selbstverständlich. Freistunden über Freistunden verbrachten die eifrigen Schüler im Kunstsaal beziehungsweise im anderen Kurs. Die unmotivierten Schüler gaben sich eben mit drei bis vier Punkten zufrieden.
Ich mochte diese Praxisarbeiten nicht, ich liebte aber die anderen Stunden. Ich liebte es auf meinem Platz in der (Streber-) ersten Reihe zu sitzen, Frau Schokoriegel zuzuhören und seitenweise Notizen zu machen. Egal ob wichtig oder nicht, ich wollte am liebsten jedes einzelne Wort dieser Dame behalten. Ihre Anekdoten über Vincent van Gogh oder Andy Warhol. Die Geschichten über Friedensreich Hundertwassers Werke und seine Inspiration.
In Berlin freute ich mich wie ein Kind an Weihnachten, meinen Abi-Schwerpunkt Joseph Beuys bei Madame Tussauds zu sehen. Ich fragte mich nicht, wieso er einen Filzhut trug, genau so wenig wie ich mich im Panoptikum fragte, warum Henri de Toulouse-Lautrec so klein war. Ich wusste es. Außerdem ärgerte ich mich in Hamburg als ich eine Stunde vor meiner Abfahrt die Kunsthalle mit einer Ausstellung von Henri Matisse entdeckte, da ich es so schade fand, dieses Erlebnis verpasst zu haben. Mein Interesse an Kunst war unbemerkt noch viel größer geworden und mein Hintergrundwissen war riesig.

 
Ich bin Frau Schokoriegel unglaublich dankbar für dieses großartige Geschenk. Während meiner Schulzeit ging das alles irgendwie unter, aber jetzt wird mir erst so richtig bewusst, was Kunst mit Menschen macht und wie viel man unbewusst aufnehmen kann, wenn man es nur will.
Bei den meisten wird dieses Fach, das einen nachhaltig beschäftigt, wohl nicht Kunst sein, vielleicht ist es ja Erdkunde oder sogar Mathe. Sicher bin ich mir auf jeden Fall, dass neben dem ganzen unnötigen Stoff jeder so etwas hat, auch wenn diese Erkenntnis erst ein paar Monate oder sogar Jahre auf sich warten lässt.
_Marie_
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Montag, 7. Juli 2014

Wort des Monats 07/14

Hallo meine Lieben,
momentan sind meine Gedanken überall und nirgends, sodass ich mich gerade ein bisschen wie Carrie Bradshaw fühle, die mal wieder vor ihrem leeren Dokument sitzt, weil sie eigentlich einen neuen Artikel schreiben sollte.
Dieser Vergleich kam aber nicht einfach so in meinen Kopf, denn heute hatte ich einen ganz besonderen Abend. Gutes Essen, danach die Simpsons und anschließend bei Sex and the City war ich noch eine Stunde auf dem Stepper. So weit, so gut, besonders und außergewöhnlich ist etwas Anderes, doch nach dem ganzen Chaos der letzten Tage fühlt es sich gut an, einen solchen Abend zu verbringen. Die Simpsons sind schon seit Langem meine Lieblinge, am besten gefallen mir Folgen wie die Heutige, in denen sich der kleine Bart verliebt. Da Taten mehr als Worte sagen, rät ihm sein Opa, das Mädchen einfach zu küssen. Dieses reagiert aber geschockt, schließlich war das ihr erster Kuss und so wird ihr erster Kuss auch für immer mit Bart Simpsons bleiben. Genauso reagierte ich vor zwei Wochen als ich seit Jahren meinen ersten Freund wieder sah. Wir waren damals 4 und egal wie schrecklich ich ihn heute finde, mein erster Kuss wird für immer mit ihm bleiben.
Dieses Thema ist typisch für Lieder, Bücher oder Filme, typisch für Frauen und genauso typisch ist es wohl, Carrie bei ihren Abenteuern mit Big oder anderen Männern zu begleiten. Sex and the City ist eine der Serien, die richtig 


wurde. Das genaue Gegenteil von dem, was ich mag. Ich will nicht mit dem Strom schwimmen, sondern dagegen. Ich will mein Leben so leben wie ich es will und nicht wie andere es mir sagen. Nicht mainstream zu sein war immer eine meiner liebsten Eigenschaften.
Es gab eine Zeit, da waren Sunrise Avenue ein Geheimtipp. Ihre Musik war natürlich schon immer großartig, aber irgendwie hatte ich bei den Konzerten das Gefühl, etwas total Besonderes zu sein, da ich jetzt diese fantastische Musik hören und spüren durfte, die trotz der Perfektion nicht von jedem gehört wurde. Spätestens nach Samus Juryjob und Lifesaver ist das leider nicht mehr so. Sunrise Avenue sind mainstream. Jeder kennt sie, jeder hört sie. Genau wie bei allen anderen Sachen (Jamie Oliver ist auch so ein Kandidat), verliere ich das Interesse, wenn sich plötzlich jeder dafür interessiert. Die finnischen Jungs waren erstaunlicherweise trotzdem noch auf meinem Platz eins, was mich zum Nachdenken brachte. Fast alles, das ich mag ist typisch oder mainstream. Im Fernsehen schaue ich die oben genannten Sachen und How I met your mother. Mein Lieblingsessen ist Pizza und dann blogge ich auch noch, etwas, das in den vergangenen Jahren zu so einem Hype geworden ist, dass es fast jeder Zweite macht.
Ohne es richtig mitbekommen zu haben, bin ich wohl mehr eine Mit-dem-Strom-Schwimmerin als ich dachte. Manchmal ist mainstream nicht langweilig, sondern einfach nur so beliebt, weil es gut ist und manchmal rettet es einen nochmal, wenn das Textdokument sonst leer bleiben würde.
_Marie_
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Mittwoch, 4. Juni 2014

Wort des Monats 06/14

Hallo meine Lieben, 
eigentlich dachte ich, ich sei aus dem 'mir ist laaaangweilig!!'-Alter heraus. Bin ich wohl nicht, sonst wäre das aktuelle Wort des Monats wohl nicht 


geworden. Aus dieser puren Langeweile heraus entstand letzte Woche eine Idee, denn wie schon erwähnt bin ich auf der Suche nach Sachen, die man mit viel Zeit und wenig Geld machen kann. Mein Ehrgeiz ist gepackt. Schaffen wir bis Studienbeginn eine Liste mit 100 Ideen? Schreibt mir hier, in einer Mail oder über Facebook, was ich machen könnte. 
Die besten Vorschläge werden von mir getestet und in diesem Post in die Liste eingefügt. Außerdem werde ich fleißig Beweisfotos schießen, die in einem separaten Facebook Fotoalbum alles dokumentieren, zu dem ein oder anderen Punkt gibt es vielleicht noch einen extra Post.
Ich bin schon gespannt auf eure Ideen und gebe euch gleich die ersten Vorschläge. Vielen Dank an alle, die sich schon beteiligten. Und los geht's:

1. Eine Fremdsprache lernen (oder es zumindest versuchen) 
2. Einen Flohmarkt besuchen
3. Im Park ein Buch lesen, das man schon immer lesen wollte
4. Alte Fotos durchstöbern
5. Den Reiseführer über das Traumurlaubsziel durchlesen
6. Einen Low-Budget Urlaub für dieses Traumreiseziel planen
7. Schnecken beobachten
8. Eine Wand im Zimmer umgestalten
9. Mit Freunden am Lagerfeuer Steckerlbrot machen
10. Wichtigen Menschen einen Brief schreiben
11. Endlich das Lieblingslied Wort für Wort übersetzen
12. Sich von einem hübschen Mann zum Essen einladen lassen
13. Einen Reisebericht schreiben
14. Neue (Back-) Rezepte ausprobieren und hochladen
15. Eine Urlaubskoffer-Checkliste schreiben
16. Musik für den Urlaub zusammenstellen
17. Neue Nagellackkombinationen ausprobieren
18. Sich um die Bikinifigur kümmern
_Marie_
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(Die kursiven Sachen wurden schon erledigt.)

Sonntag, 4. Mai 2014

Wort des Monats 05/14

Hallo meine Lieben,
ob ich heute schon mit den versprochenen 100% an die Sache gehen kann, weiß ich nicht genau. Aber 99 werden es mit Sicherheit. Ok, mein Wort des Monats ist jetzt nicht wirklich ausgefallen, aber ich entscheide mich wie immer für den Begriff, der als erstes in meinem Kopf war.


Sommer, Sommer, Sommer. Dieses Wort fesselt meine Gedanken wie kein anderes. 
Wer mich persönlich kennt weiß, dass bei mir der Sommer nicht ab einer bestimmten Temperatur anfängt, sondern mit einem festen Datum. Der 1. März ist der Stichtag. Egal ob es nun -5 oder +25°C hat, es gibt ab dann nur noch T-Shirts und Jacken verschwinden größtenteils in der hintersten Ecke des Kleiderschranks.
Für alle normalen Menschen beginnt die warme Jahreszeit wahrscheinlich drei Monate später, also Ende Mai/Anfang Juni. Wenn bei mir alles mit dem Abi gut geht, fängt ab dem 30. Mai der wohl spannendste Sommer meines Lebens an. An diesem Tag gibt es nämlich die ganzen Prüfungsresultate. Danach beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt, obwohl ich der Schule wahrscheinlich treu bleiben werde, ich will nämlich Grundschullehramt studieren. Die nächstgelegene Uni bietet diesen Studiengang leider nicht an, sodass ich in jedem Fall mindestens 100km von zuhause weg muss. Seit Längerem spiele ich aber mit dem Gedanken, noch gut 200km draufzulegen, Bayern den Rücken zu kehren und in die Heimat meiner Eltern, nach Karlsruhe, zu gehen. Außer meinen Eltern und meiner besten Freundin gibt es eigentlich kaum etwas, das mich noch hier hält, trotzdem weiß ich natürlich nicht, ob Karlsruhe wirklich die richtige Wahl ist beziehungsweise ob die Uni dort mich überhaupt will. Ehrlich gesagt habe ich ziemlich große Angst vor diesem Schritt, der wohl Einfluß auf mein komplettes restliches Leben haben wird, aber ich freue mich auch schon sehr darauf und werde mir diese Stadt im Sommer noch genauer zeigen lassen, hoffentlich von einem besonderen Menschen, der auch auf der pro Karlsruhe Seite steht.
Bevor der ganze Uniwahnsinn beginnt, mache ich mich auf den Weg nach Skandinavien. Langsam bekomme ich auch davor ein mulmiges Gefühl, weil ich fast zwei Wochen nur auf mich gestellt bin und das an Orten, die ich nur aus dem Reisekatalog kenne. Ich bin schon sehr gespannt auf diese Erfahrung und bin neugierig auf alles Fremde und Neue, das mich erwartet. Meine Reise soll auch von Treffen mit spannenden Menschen leben. Wer also Lust hat, mit mir einen Kaffee zu trinken oder was eben typisch ist für diese Stadt oder mich vielleicht sogar ein oder zwei Tage begleiten will, kann sich gerne melden. Mitte bis Ende Juli werde ich die Städte Berlin, Stockholm, Turku, Helsinki und Hamburg unsicher machen.
Vielleicht versteht ihr jetzt wieder ein bisschen besser, warum ich so durch den Wind bin, denn obwohl ich mich sehr auf alles freue und wirklich dankbar dafür bin, meldet sich immer wieder der Angsthase in mir zu Wort.
Auf einen tollen Sommer!
_Marie_

Dienstag, 1. April 2014

Wort des Monats 04/14

Hallo meine Lieben,
morgen ist endlich der große Tag und ich kann es kaum erwarten. Die letzten Wochen waren wirklich nervenaufreibend für mich und ich wollte euch heute eine


präsentieren. Denn ich bin mir sicher, jeder Blogger kommt irgendwann an den Punkt, an dem er sich entscheiden muss, wie es weiter geht. Lohnt sich das Bloggen noch bzw. habe ich noch Spaß dabei oder ist es für mich eine nervige Last? Soll ich es wagen, den Blog weiter auszubauen und versuchen, wirklich erfolgreich damit zu werden? Oder verfolge ich weiterhin den Mittelweg und lasse alles als Hobby laufen, bei dem dann gepostet wird, wenn ich auch wirklich Zeit und Lust habe.
Diese Fragen sollte man immer genau klären, damit man selbst weiß, woran man ist und damit man sich auch über die Konsequenzen der Entscheidung im Klaren ist. In meinem Fall ist es kein Geheimnis mehr, ich will jetzt richtig durchstarten. Wie wir alle wissen, geht es nicht nur um die inneren Werte, sondern auch um das Aussehen, also das Layout des Blogs. Es gibt einige Lücken in meinem Layout, es gibt einige Dinge, die ich gerne ändern würde, aber leider stoßen die Vorlagen von Blogger irgendwann an ihre Grenzen und ohne HTML und CSS Kenntnisse ist man dann weitgehend aufgeschmissen, solange das Internet auch keine Lösung parat hat.
Die Überraschung sollte also eine neue Homepage sein, mit einer neuen Domain und mit freien Gestaltungsmöglichkeiten. Vor gut drei Wochen buchte ich solch ein Paket und war naiv genug zu glauben, wirklich alles so machen zu können, wie ich wollte. Nach langem Warten bis die Seite aktiviert wurde, kam die Ernüchterung. Ungefähr 20 Layoutvorlagen, die man nicht einmal hinsichtlich der Farbe und der Spaltenbreite ändern konnte, wurden mir zur Auswahl gestellt. Auch ein anderes Paket, das ich hinzubuchte änderte nicht viel und konnte meine Ansprüche nicht erfüllen. Nach zwei Wochenenden, die nun völlig unnütz für diese Schnapsidee verloren gingen, bleibe ich doch hier und finde mich -wohl oder über- mit den kleinen Makeln ab. Falls ein Blogger Experte hier ist, kann er sich gerne bei mir melden, vielleicht sind meine Änderungswünsche ja doch realisierbar.
Vorher dürft ihr auf sieben andere Überraschungen gespannt sein, die euch ab morgen anlässlich des Geburtstages erwarten. Ich hoffe, sie bereiten euch viel Freude und lassen euch über die  eine misslungene Überraschung hinwegsehen.
_Marie_
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Samstag, 1. März 2014

Wort des Monats 03/14

Hallo meine Lieben,
heute ist der erste März, das heißt es wird wieder Zeit für das Wort des Monats. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mir die Entscheidung schwer fiel, denn nach Dienstag war alles klar.
Mir wird langsam bewusst, wie sehr die Sache mit dem Bloggen 'aus dem Ruder gelaufen ist', was jedoch keinesfalls negativ gemeint ist. Nur erschreckend.
Vor zwei Jahren war ich ein kleines Mädchen, das schreiben wollte und vor allem ihre Erlebnisse vom besten Konzert ihres Lebens mit der ganzen Welt teilen wollte. Die Arbeit bestand aus 99% schreiben und 1% Layout und so weiter. Heute, drei noch bessere Konzerte später, treffe ich mich mit My first Band, die mich wie den neuen Stern am Schreiberhimmel behandeln. Außerdem darf ich ganz tolle Interviews führen, interessante Leute kennen lernen und Überraschungen für die Geburtstagswoche vor euch geheim halten. Heute besteht meine Arbeit aus 70% schreiben, 15% Fotoshootings und 15% anderem Kram wie Facebook oder YouTube Geschichten. Das alles hat sich vor allem im letzten Dreiviertel Jahr verändert und ich lerne seitdem jeden Tag dazu. Ich weiß jetzt, dass man alles erreichen kann, wenn man nur hart dafür arbeitet, an sich glaubt und vor allem zudem eine große Portion

abbekommt.
Was mich in den letzten Tagen aber am glücklichsten machte, ein Glücksgriff war und auch die My first Band Jungs zum Loskreischen brachte, war die Nachricht, dass ich einen Sponsor habe. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass sich die Firma Alpenbauer bereit erklärt, mich zu unterstützen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit nicht nur, weil sie wirklich leckere Bonbons herstellen, sondern auch weil sie Sponsor der SpVgg Unterhaching sind. Hört es sich nicht fantastisch an, den selben Sponsor zu haben wie eine Fußballmannschaft, die mir in ihrem Stadion schon einige schöne Stunden bescherte?
In der rechten Sidebar findet ihr seit gestern übrigens einen Link zur Seite der Firma, ich würde mich freuen, wenn ihr dort einmal vorbeischaut, da findet ihr auch genauere Infos rund um Alpenbauer.
Eine Mitarbeiterin des Unternehmens war so nett und schickte mir ein Päckchen mit Geschmacksproben zu, die fleißig von Familie und Freunden getestet und anschließend strengstens bewertet wurden, aber sagen wir es mal so, keine Sorte bekam eine schlechtere Note als eine 2-...
Letztendlich entschied ich mich dann für die Sorten: Bachblüten - Mango Orange, Bachblüten - Erdbeer Vanille, Hibiskus - Apfel - Chai und Waldbeeren, wobei es sich bei den beiden Bachblüten Varianten sogar um Bio-Produkte handelt. Irgendwie sind diese Bonbons ganz anders als alle anderen. Sie schmecken total fruchtig und riechen genauso, aber sie haben nicht diesen unerträglich süßen Beigeschmack, wie die meisten Bonbons. Außerdem sind alle Sorten gefüllt, da der flüßige Kern noch geschmacksintensiver ist als der Rest, bekommt man auch in den letzten Lutschern dieses schöne Bonbongefühl mit auf den Weg.
Ihr kennt doch bestimmt auch diese sauren Apfelgummischnüre, die man als Kind so lange ist, bis einem schlecht davon wird? Den gleichen Geschmack findet ihr in den Hibiskus - Apfel - Chai Bonbons, nur eben wird es einem davon nicht schlecht. Diese Sorte stellt also die elegantere Variante der Schnüre für erwachsene Kinder dar.
Das Erdbeer - Vanille Bonbon würde ich als relativ Mainstream einstufen, da es wirklich bei jedem gleichermaßen gut ankam. Man verbindet in ein paar Gramm alle Geschmacksrichtungen, die ein Bonbon braucht, um zum Klassiker zu werden. Die Waldbeeren Variante ist übrigens ähnlich, denn auch sie war bei meinen Testern beliebt und ist die Tüte, die jetzt schon am leersten ist. Yummy.
Wer es etwas exotischer mag, ist gut mit der Geschmacksrichtung Mango - Orange bedient, die schmeckt wie ein ganzer Obstsalat aus lauter frischen Südfrüchten. Ich liebe sie.
Falls einer von euch das Vergnügen hat, eines Tages ein Interview mit mir zu führen oder was auch immer zu machen, kann sich jetzt schon auf eine Geschmacksprobe freuen.
PS.: Für die Liebhaber der scharfen Küche gibt es die fantastische Sorte Kirsch - Ingwer, mein absoluter Favorit. Leider war sie einigen Leuten etwas zu scharf, weshalb sie es nicht in die Liste geschafft hat, aber wenigstens ich habe jetzt eine neue Lieblingssorte.


_Marie_ 
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Sonntag, 2. Februar 2014

Wort des Monats 01/14

Hallo meine Lieben,
heute beginnt der neue Monat und ich habe schon seit Tagen


Im Februar steht nämlich so viel Neues an. Ich kann schon seit einer Woche nicht mehr ruhig schlafen, weil ich so aufgeregt bin. Meine Nerven. Nächste Woche ist ein Abschlussball bei mir in der Nähe, da werde ich mal testen, wie das rote Kleid ankommt. Ich suche nämlich noch einen Hobbyfußballer für ein Interview und normalerweise müsste ich dort einige treffen. Hoffentlich sagt einer davon ja! Ich bin schon total aufgeregt, drückt mir also bitte bitte die Daumen.
Eine Woche später, am Valentinstag, geht es dann zu 'richtigen' Fußballern beim Spiel Greuther Fürth - KSC. Das letzte Mal, als ich die Jungs spielen sah ist schon wieder fast ein halbes Jahr her, es wird also definitiv Zeit für spannende 90 Minuten, die ich so schnell nicht vergessen werde. Nach dem Spiel hoffe ich natürlich noch auf ein paar Unterschriften für mein Mannschaftsposter und ein paar nette Pläuschchen. Ich bin schon sooo gespannt, auch wie meinem Begleiter das Spiel gefällt und ob ich ihn noch dazu überreden kann, ein KSC-Trikot anzuziehen ;)

Mittwoch, 1. Januar 2014

Wort des Monats 01/14

Hallo meine Lieben,
ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr 2014, viel Erfolg und Gesundheit. Ohne viel bla bla möchte ich jetzt aber wieder loslegen.
Im Moment ist noch Silvester und ich sitze nach Raclette und zwei Gläsern Bowle auf dem Sofa. Seit vorgestern gibt es auch schon


überall. Eigentlich finde ich es ja sinnlos, Unmengen an Geld in den Himmel zu schießen, aber ein bisschen Glitzer im Himmel ist doch ganz schön. 
Wie ihr sehen könnt, ist mittlerweile schon der 1. und es ist auch wieder ziemlich spät. Ich musste gestern und heute noch die ganze Zeit über Feuerwerke nachdenken. An Silvester steht irgendwie die Welt für einen Moment still, wenn die ganzen Raketen in den Himmel geschossen werden, finde ich. Wer nicht gerade mit anzünden beschäftigt ist, steht mit glitzernden Augen draußen oder vor dem Fenster und betrachtet das kleine Spektakel. Obwohl ich Silvester nicht sehr mag, vergesse ich in diesen Momenten alles. Ich bewundere die tollsten Farben, den Glitzer und ich freue mich, dass die Welt auch nachts nicht ruhig ist. Vielleicht komme ich irgendwann in ein Alter, in dem mir die Ruhe besser gefallen würde, aber im Moment mag ich diese Augenblicke. Man sieht im Licht der Raketen das alte Jahr vorbeiziehen, während sich das Neue mit all seinen Überraschungen langsam anschleicht. Ich bin gespannt, was alles kommen wird.
Wie seid ihr denn ins neue Jahr gestartet? Mir war es total wichtig, gleich die passende Musik für mein 2014 zu hören und so lief um Mitternacht 'Afraid of the midnight' von Sunrise Avenue und passend dazu trug ich übrigens auch mein Sunrise Ave T-Shirt. Puh, war mir kalt.. 
Jetzt will ich lieber noch Bilder sprechen lassen und wünsche euch noch alles Gute!
_Marie_
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Sonntag, 1. Dezember 2013

Wort des Monats 12/13

Hallo meine Lieben,
Recycling kennt heutzutage zum Glück jeder und auch immer mehr Leute achten bei ihren Einkäufen auf solche Produkte. Doch wie sieht es mit Upcycling aus? Könnt ihr mit diesem Begriff etwas anfangen? Ich erkläre euch den Unterschied mal an einem ganz einfachen Beispiel:
Ihr kauft euch eine Flasche Wasser. Die Glasflasche muss produziert werden, dabei werden Rohstoffe und Energie verbraucht. Wenn die Flasche dann leer ist, habt ihr zwei Möglichkeiten. Ihr könnt sie in einen Glascontainer werfen, eure Flasche wird dann wieder eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche oder etwas anderem verarbeitet. Das wäre dann Recycling, eine sehr gute Idee, doch auch dafür wird wieder Energie verbraucht. Anstatt die Flasche wegzuwerfen könntet ihr sie aber auch verzieren und beispielsweise als Vase nutzen. In beiden Fällen wird der Flasche ein zweites Leben eingehaucht, doch bei der zweiten Möglichkeit wird dafür keine Energie aufgewendet, also noch umweltfreundlicher recycelt. Das wäre dann Upcycling. Aus 'Abfall' wird etwas Neues geschaffen. Ich beschäftige mich schon länger mit diesem Thema weil ich mich für Umwelt und DIYs interessiere, die perfekte Kombination für beide Hobbys ist das

 

Vielleicht könnt ihr euch noch an ein altes Wort des Monats erinnern. Irgendwann schrieb ich über meine Sonnenbrillen und war auf der Suche nach einer Aufbewahrungsmöglichkeit.Vor ungefähr einem Monat kam mir dann eine Idee und ich habe mich fleißig ans upcyceln gemacht. Das 'Grundgerüst' für diese Regale sind immer gleich, ich beschreibe euch jetzt Schritt für Schritt, wie meine gemacht werden. Es gibt übrigens noch ein paar andere Dinge, die ich upcycelt habe, die zeige ich euch in den nächsten vier Wochen. Upcycelt habe ich hier eine Mandarinenkiste, altes Bonbonpapier, alte Holzbrettchen aus dem Keller und einen letzten Rest Farbe.

Sonnenbrillenregal 

Für vier Brillen braucht ihr:
* eine leere Mandarinenkiste
* Farbe
* Bastelkleber
* 'Glitzerpapier' [altes Bonbon- und Kaugummipapier]
* drei dünne Holzbretter ca. 7 x 18cm [notfalls das Holz von weiteren Mandarinenkisten]
* 12 kleine Nägel
* etwas dünne Pappe und Klebeband

Jetzt geht's los:
Zuerst macht ihr die Mandarinenkiste sauber, entfernt also Kleber und Papier von den Seiten und wischt sie aus. Wahrscheinlich sind kleine Löcher im Boden der Kiste, dafür schneidet ihr kleine Kreise aus der Pappe aus und klebt sie mit dem Klebeband in die Löcher. Jetzt sucht ihr euch irgendeine schöne Farbe aus und streicht die Kiste damit außen, die Holzbretter danach auch. Während die Farbe trocknet könnt ihr schon Glitzerpapier in der passenden Farbe suchen, ich sammle das übrigens, weil ich es viel zu schade finde, so schönes Papier wegzuwerfen. Wenn die Farbe getrocknet ist, könnt ihr die Kiste innen mit dem Papier bekleben, dafür einfach den Bastelkleber verteilen und danach die Papierstückchen darauf verteilen, bei mir hat das nicht sehr gut gehalten, sodass ich nach dem Trocknen noch einmal einzelne Stellen festkleben musste. Ihr könnt natürlich auch schönes Geschenkpapier nehmen oder die Kiste komplett anmalen. Wenn wieder alles trocken ist, zeichnet ihr außen auf der Längsseite der Kiste sechs Punkte für die Nägel ein. Es sind immer zwei Punkte auf der gleichen Höhe und haben zu den nächsten zwei Punkten ca. 7cm Abstand, auf dem Foto seht ihr das wahrscheinlich besser.


Die Nägel haut ihr dann an diesen Stellen ins Holz, das wiederholt ihr natürlich auch auf der anderen Seite. Danach müsst ihr nur noch die Bretter auf die Nägel legen und euer Regal ist fertig!
Ich habe mir gleich drei Stück gebastelt und habe den perfekten Platz gefunden, um meine Brillen perfekt sortiert immer wieder begutachten zu können. Ich hoffe, dieses upcycelte DIY hat euch gefallen und ihr bastelt es nach. Würde mich über Fotos freuen! Falls ihr noch kein Befüllmaterial für euer neues Regal haben solltet, kann ich euch nur meine 'Bestseller' ans Herz legen ;)
http://buntes-bonbon.blogspot.de/2012/07/brille-selbst-basteln.html
http://buntes-bonbon.blogspot.de/2013/04/brille-das-geburtstagsmodell.html
_Marie_
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Samstag, 2. November 2013

Wort des Monats 11/13

Hallo meine Lieben,
jaja, ich weiß, dass ich schon wieder einen Tag zu spät dran bin, dafür bin ich jetzt ganz offiziell mit meiner Facharbeit fertig. Ich bin so froh! Aber das hat jetzt alles nichts mit dem Wort des Monats zu tun ;) [Die Geschichte erzähle ich euch aber trotzdem ein anderes Mal.]
Ich dachte, es wird mit der Zeit immer schwerer, ein passendes Wort zu finden, aber diesen Monat standen gleich mehrere zur Auswahl. Entschieden habe ich mich letztendlich für:


Vor ein paar Wochen bei dieser komischen Deutschklausur [ich hab' übrigens 14 Punkte *grins*] sollten wir unsere Handys abgeben. Wir waren ungefähr 60 Leute und genauso viele Handys. Was soll ich sagen. Vorne auf dem Fensterbrett lagen 58 Smartphones und zwei normale ‚Retro-‘ Handys. Eines davon war meins. Ich habe schon immer so ein kleines Problem mit Handys, entweder hatte ich es eh nie an oder es gab im entscheidenden Moment den Geist auf. Mit meinem alten Samsung war ich trotzdem relativ zufrieden, ich bekam alle SMS zwar erst zwei bis drei Tage später, aber das kümmerte mich nicht weiter.
Wie ihr wisst, will ich das Bunte Bonbon ja ‚ausbauen‘, deshalb verschickte ich in letzter Zeit ziemlich viele Anfragen an die verschiedensten Leute aus den verschiedensten Gründen und wenn ich Glück hatte, klingelte auch das ein oder andere Mal mein Handy, doch blöd ist es, wenn sich das gute Stück ständig von alleine ausschaltet..
Vor vier Wochen beschloss ich dann, ein neues Handy zu kaufen, am besten Eins von Nokia [you know why]. Und natürlich stellte sich dann auch die Frage, ob ich auf ein Smartphone umsteigen soll. Preislich macht das heutzutage kaum noch einen Unterschied und Vorteile hat man mit Internetzugang und Co. schließlich auch. Nach stundenlanger Internetrecherche entschied ich mich für das Nokia Lumia 520. Ein Windows Phone für 130,00€. Meiner Meinung nach völlig in Ordnung und mich würde auch brennend interessieren was an dem -ach sooo coolen- Modell von Apfel anders/besser ist? Ich verstehe einfach nicht, warum man für genau die gleichen Leistungen den fünffachen Preis hinblättert..aber jedem das Seine..
Jetzt gehöre ich also auch zu den Smartphonebesitzern. Ich bin trotzdem schon wieder total out, weil ich nicht das Apfelprodukt kaufte. Hihi, Nokia ist viel besser :)
Nach drei Wochen Testphase bin ich sehr zufrieden mit dem Smartphone. Es liegt gut in der Hand und hat schon eine Gummihülle, rutscht also nicht so leicht von irgendwelchen Oberflächen oder aus der Hand. Für das Display kaufte ich extra eine Folie, was auch gut war. Das Handy fiel nämlich am ersten Tag gleich auf den Boden. Also ich war nicht schuld. Es fiel einfach, keiner hat es berührt, aber die Geschichte bleibt wohl für immer ein Geheimnis. 


Die Bedienung funktioniert auch für Schussel wie mich problemlos, ich konnte die meisten Ein- und Umstellungen selbst leicht vornehmen, lediglich weiß ich noch nicht, wie man ein Lied als Klingenton einstellt. Sonst ist wirklich alles super. Auch die Kamera macht relativ gute Bilder und der Akku hält lange. Gestern buchte ich noch eine Internetflat von T-Mobile für 4,95€ pro Monat, bei der das Internet erstaunlich schnell ist. So kann ich meine Prepaid-Karte noch behalten und habe wirklich alles im Blick. Auch hier frage ich mich, warum manche für solch eine Flat 30€ oder mehr zahlen..
Wer sonst noch Fragen zum Lumia 520 hat, kann sie einfach unten posten. Jetzt noch einen guten Start in den Monat und wünscht mir viel Glück bei der weiteren Entdeckung meines Handys. Das wird aber wahrscheinlich länger als einen Monat dauern..
Schlaft gut,
_Marie_
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Dienstag, 1. Oktober 2013

Wort des Monats 10/13

Hallo ihr Süßen,
heute ist schon wieder der 1. des Monats und es wird Zeit für mich, mal wieder ein Wort des Monats zu suchen. Mir hat es eigentlich ganz gut gefallen, dass ich das Wort ‚Melancholie‘ vom letzten Monat gestern noch einmal aufgreifen konnte und deswegen wird meine Suche jetzt immer anspruchsvoller ;)
Neben der Serie zur Pariser Mode und den normalen Posts möchte ich diesen Monat ein bisschen etwas über Gedichte schreiben. Ich hab‘ das Thema irgendwann im September ja schon mal angeschnitten, aber jetzt will ich euch diese Kunstform wirklich ein wenig näher bringen. Und deswegen ist -wen wundert’s-



das Wort des Monats geworden. Wenn ich Pech habe, haben die ersten jetzt schon weggeklickt, weil sie das Thema einfach nur langweilig oder blöd finden, ich würde mich aber trotzdem freuen, wenn der ein oder andere von euch weiterliest.
Ich muss ehrlich gestehen, dass sich meine Nackenhaare auch manchmal aufstellen, wenn ich das Wort ‚Gedicht‘ höre, wenn es dann um Metrum und was weiß ich alles geht. Ob Jambus, Trochäus oder Daktylus, ist das nicht egal, wenn man ein Gedicht liest und dann berührt ist, wenn man die Worte des Poeten tief in seinem Herzen hört? Trotz den allgemein gehassten Gedichtanalysen in der Schule liebe ich die Lyrik. Es ist total faszinierend wie Menschen mit Worten umgehen können, manchmal sagen zehn Worte viel mehr aus als hunderte Pinselstriche auf einem Gemälde oder hunderte Noten die auf der Tonleiter herumspringen.
Angefangen hat meine Vorliebe für Gedichte schon vor ein paar Jahren, als ich zum ersten Mal ‚Was es ist‘ von Erich Fried gehört habe. Und was das für ein Gefühl war, kann ich gar nicht richtig beschreiben. Es war einfach die Ehrlichkeit und Klarheit der Worte, die mich so begeistert hat. Besonders die letzte Strophe des Gedichtes gefällt mir:

‚Es ist lächerlich
sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.‘

Man muss nicht immer alles ausschmücken, manchmal sind die klaren Strukturen eben doch besser.
Kurz nach dieser Erfahrung kam wieder ein kleiner Rückschlag was meine Liebe zur Lyrik anging: Der Panther von Rainer Maria Rilke. Im Nachhinein finde ich dieses Gedicht auch wirklich schön, aber sobald ich gezwungen werde, etwas auswendig zu lernen, schaltet mein Hirn auf stur. Damals habe ich es auch komisch gefunden ein Gedicht über einen gefangenen Panther zu schreiben, dass viel mehr dahinter steckt habe ich mir nie gedacht. Ein anderes Lowlight war ‚Der Werwolf‘ von Christian Morgenstern. Ich kann damit einfach nichts anfangen und für mich ist das auch kein Gedicht, sondern einfach nur ein Text wie jeder andere auch. Aber wem’s gefällt..
Mein Interesse für die schriftlichen Kunstwerke ist eigentlich erst wiedergekommen, als ich das Buch ‚Eine wie Alaska‘ von John Green gelesen habe. Zwar Epik und keine Lyrik, dafür beschäftigt sich aber die Hauptfigur Alaska sehr oft mit Gedichten und das hat auch mich wieder neugierig gemacht. [Über dieses Buch habe ich übrigens hier auch schon kurz geschrieben http://buntes-bonbon.blogspot.de/2012/07/john-green-eine-wie-alaska.html ].
Wie ich euch auch schon öfter verraten habe, bin ich schließlich bei Selma Meerbaum-Eisinger gelandet, aber für heute reicht’s erst mal, sonst brauche ich über die anderen Sachen gar nicht mehr schreiben ;)
Habt einen guten Start in den Monat!
_Marie_
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Montag, 30. September 2013

Drei Wochen später..

Hallo meine Lieben,
vor ungefähr vier Wochen habe ich mich für ‚Melancholie‘ als Wort des Monats September 2013 entschieden, da fand ich es schon komisch, dass ich knapp drei Wochen später diese Wand in Seléstat gesehen habe..
So viel zur Melancholie, morgen gibt’s das neue Wort :)

Hello my dears,
about four weeks ago I chose ‚Melancholy‘ as the word of the month September 2013, so I found it pretty funny to see this wall in Seléstat three weeks later..
That’s all now according to melancholy, tomorrow it’s the new word’s time :)
_Marie_

              
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Sonntag, 1. September 2013

Wort des Monats 09/13

Ach, wie schnell vergeht die Zeit. Heute vor genau einem Jahr habe ich mir noch Gedanken über das allererste Wort des Monats ‚Symphonie‘ gemacht und jetzt geht es schon wieder mit einem Neuen los.
Dieses Wort wollte ich eigentlich schon letztes Jahr in den Wintermonaten nehmen, aber so passend wie jetzt, war es damals definitiv noch nicht. Ich kann mir fast die Uhr danach stellen, denn jedes Jahr kommt sie wieder. Immer Anfang September.
Die

hat mich wieder. Ich habe mir gerade ein paar Definitionen von Melancholie durchgelesen, also depressiv bin ich nicht gerade, aber irgendwie merke ich, dass ich die Sorgenlosigkeit verliere, die sich während des Sommers bei mir breit gemacht hat. Heute bin ich von meiner Oma zurückgekommen, bei der ich seit Donnerstag war, ich vermisse alle dort und das schöne Dörfchen jetzt schon. Ich hasse es, wieder von dort weg zu müssen, das nächste Mal, wenn ich durch die Straßen dort laufen werde, schneit es wahrscheinlich und im Radio wird ‚Last Christmas‘ gespielt. Auch wenn ich mich in meinem zuhause wohl fühle, wäre ich viel lieber dort und wenn ich jetzt daran denke werde ich eben ganz melancholisch. Ich glaube aber fast, dass jeder ein bisschen melancholisch ist.  Jeder schwelgt gerne in Erinnerungen und wird vielleicht wehmütig, wenn er über die ein oder andere Entscheidung nachdenkt.
PS.: Bei akuter Melancholie ist die beste Medizin immer noch eine Schüssel Eis und eine gute DVD.
_Marie_
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Donnerstag, 8. August 2013

Wort des Monats 08/13

Schon wieder kommt das Wort des Monats mit einer Woche Verspätung. Es tut mir sooo leid :/
Am 1. hatte ich Fahrprüfung und ab Samstag war ich im Urlaub, konnte also auch am Freitag nichts posten. Aber jetzt geht’s los:
[Es ist 22:31. Gestern bin ich zum ersten Mal seit drei Wochen wieder vor Mitternacht ins Bett gegangen. Ich habe mich richtig auf eine lange Nacht gefreut, da die Augenringe kaum dunkler und größer werden konnten. Leider wurde ich dann ziemlich unsanft durch einen Anruf aus dem Schlaf gerissen und habe mich gefragt, warum ich nicht gleich wach geblieben bin.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr einfach nur fertig seid und schlafen wollt, euer Kopf aber voll ist mit Gedanken, die noch bedacht werden wollen, mit Texten, die noch geschrieben werden wollen und mit Ideen, die noch umgesetzt werden wollen? Das nervt!
Mein Zimmer ähnelt in den letzten Wochen einer Messiewohnung. Dutzende verschiedene Stoffe, Nähgarne, Seidenbänder, Strasssteine, Knöpfe, Textilfarben, Bügelfolien und Skizzen  sind im ganzen Raum verteilt. Immer wenn ich daran denke: ‚Noch fünf Minuten, dann ist die Tasche endlich fertig und ich kann aufräumen‘, kommt mir eine neue Idee in den Kopf, die sofort meine ganze Aufmerksamkeit hat, damit ich ja kein Detail vergesse.]
Das war der Stand von letzter Woche. Mittlerweile ist das Zimmer aufgeräumt und fast alle Taschen fertig. Die ganze Näherei hat mich auch zum aktuellen WdM gebracht:


Es gibt so viele verschiedene Wege kreativ zu sein, ob durch Schreiben, Musik, Fotos oder die klassische Kunst. Ich würde euch diesen Monat gerne verschiedene Seiten von mir zeigen in denen ich (meiner Meinung nach) kreativ bin. Anfangen tue ich heute eben mit den Taschen.
Ursprünglich war doch eine Teilnahme am Wettbewerb ‚Nähtalent 2013‘ von Pfaff mein Ziel, doch leider waren eine Woche vor Einsendeschluss alle Websiten mit Infos gesperrt, Ob das an mir oder an ihnen liegt, weiß ich nicht, nach der riesen Enttäuschung am Anfang sehe ich die missglückte Teilnahme aber jetzt als Chance und werde euch die Tasche irgendwann hier vorstellen. Ich warne euch jetzt schon: Sie ist ziemlich speziell und gefällt sicher nicht jedem.
Jetzt zeige ich euch erst mal eine Tasche für meinen kleinen Spatz, mein Patenkind aus Peru. Mein kleiner Schatz hat nämlich bald schon wieder Geburtstag und deshalb habe ich die Geschenke für ihn alle in dieser Tasche gesammelt.
Weil er Autos so gerne mag habe ich auf so eine spezielle Folie ein Auto gedruckt und anschließend auf die selbstgenähte Tasche gebügelt, seinen Namen habe ich mit ganz normaler Textilfarbe draufgeschrieben. 


Das war’s auch schon für heute, die anderen Taschen zeige ich euch demnächst.
Einen schönen Sommerabend,
_Marie­_
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Dienstag, 9. Juli 2013

Wort des Monats 07/13

Na ihr,
also eins muss ich euch lassen: geduldig seid ihr wirklich. Die Zeit vergeht so schnell. Einmal kurz umgeschaut und schwupps, schon ist wieder der 1. und ich stehe wieder vor der Qual der Wahl über das Wort des Monats und weil mir nichts Gutes einfällt ist auch schon der 2. der 3. oder der 9..
Endlich ist es warm und darum stelle ich euch heute eine meiner Sammelleidenschaften vor, denn ich komme in kaum einem Geschäft an einer


vorbei. In den letzten zwei Jahren ist meine Sammlung beachtlich gewachsen und so kann ich passend zu jedem Outfit zwischen mindestens zwei Modellen wählen. Unten seht ihr noch ein paar Fotos von meinen Lieblingen, aber zuerst will ich euch noch erzählen, was Sonnenbrillen für mich bedeuten.
Es ist wunderschön am ersten Frühlingstag mit solch einem Nasenfahrrad herum zu laufen. Die Welt erstrahlt nicht nur in ganz anderen Farben, sondern die Sonnenstrahlen werden irgendwie richtig angezogen, damit wir in voller Pracht leuchten. Schaut euch mal diese Bilder an:



Das eine ist ganz normal fotografiert, das Zweite durch meine Leobrille. Jedes Mal, wenn ich die länger als zehn Minuten getragen habe, will ich sie gar nicht mehr absetzen, weil die Farben so traumhaft sind. Die gelb/brauen Gläser lassen die ganze Umgebung viel weicher, wärmer und harmonischer erscheinen.
Die Fotos zeigen nur eine Auswahl meiner Brillen und ich habe keine Ahnung, wo ich alle verstauen kann. Habt ihr dafür eine Idee? Ein Brillenregal oder sonst irgendein DIY? Wenn euch nichts einfällt, überlege ich mal weiter und präsentiere euch meine Idee ;)
Hier seht ihr die Leobrille, die ich vorher schon erwähnt hab‘. Love these colours <3


Jetzt kommt das Samu Haber Modell mit nur einem Glas. Habe ich wirklich so gekauft!

Für den Videodreh von Danzare habe ich mir dieses Brille im 50s Look zugelegt, auf hatte ich sie trotzdem nicht. 

 
Die Weiße war eher ein Fehlkauf, steht mir nämlich gar nicht, aber die Form find‘ ich total niedlich.


Mein absolutes Lieblingsmodell in klassischem Schwarz <3


Die einzige Pilotenbrille in meiner Sammlung, ist aber leider schon ein bisschen verkratzt.


Und hier seht ihr noch meine zwei roten Lieblinge.


_Marie_
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