Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 29. Dezember 2014

Keep on, keep on, 'till the brake of dawn

Hallo meine Lieben,
wie schon den letzten Post über My First Band, betitele ich auch diesen mit einer Zeile aus Runaways. Einerseits, weil es seit der Tour eines meiner Favoriten ist und andererseits, weil es natürlich perfekt passt.
Es ist punkt 20 Uhr. Unser Stammplatz (Mama, wo treffen wir uns wieder, falls wir uns verlieren? - Erste Reihe, vorne links ;).) hat uns wieder und ich kann Heikki P. kaum erwarten. Und Heikki K. und Antti. Und Mikko und Juho. Unglaublich, ich habe wirklich keinen eindeutigen Liebling, jeder einzelne der fünf Jungs lässt mein Herz höher schlagen.


20:01 ist es nun endlich so weit. Die beiden Heikkis und Antti hatten wohl keine großen Probleme vor dem Kleiderschrank. Pailettenjäckchen und Leohemd scheinen stets eine sichere Bank zu sein. Nur einer ist kaum zu erkennen. Jesus, Knecht Ruprecht oder Weihnachtsmann waren noch in Coburg seine Spitznamen. Plötzlich steht an dieser Stelle ein junger Mann mit Glatze und Bart, aber ohne Zigaretten und Mantel. Niemals hätte ich Mikko so erkannt. Niemals.

Ohne großes Gerede geht es los. Schon während des ersten Titels We built a house geschieht wohl das Highlight des Abends. Mikko, der finstere Knecht Ruprecht, lächelt. Er hört gar nicht mehr damit auf. Zwischen dem Bart blitzt ein Zahn hervor, Augen leuchten und das Gesicht eines kleinen Jungens erscheint auf einmal. So etwas zuckersüßes sehe ich zum ersten Mal. Ich kann nicht rational denken und es wird mir nicht möglich, unparteiisch über diesen Abend zu berichten. Ich bin schon wieder verliebt.
Dieses Glück darf wohl keine fünf Minuten anhalten, denn der jetzige Song bricht mir das Herz. Delorean. Ein Lied, das so wunderschön beginnt und dann eine Wendung nimmt, die keiner sehen will. Ich spüre ein bisschen den Schmerz und die Trauer, es tut mir selbst weh, besonders, weil ich erst gestern einen ziemlich bösen Streit hatte. Ich will nicht so enden. Ich will nicht, dass unsere Geschichte auch mal zu einem der traurigsten Lieder überhaupt wird. Mal wieder merke ich wie oft Musik einen zum Nachdenken bringt.
Die nächsten zwei Lieder kenne ich kaum, da sie leider auf keinem der beiden Alben sind, aber wenigstens hatte ich jetzt noch ein wenig Zeit zum Grübeln.
Ich glaube, nun kommt etwas das ich kenne... Ahhh, das ist Parachute und bringt mich endlich wieder zum Lächeln. Ich muss an all meine Fallschirme denken, die mich Tag für Tag auffangen. An meine Mama, die hier an meiner Seite steht und mich an diesem Wochenende besucht. An meinen Papa, den ich sehr vermisse und auch noch auf den MFB Geschmack bringen muss. An meine lieben Freunde, an meine engsten Verwandten, an meine Nachbarn, an jeden einzelnen meiner Leser und natürlich an meinen Schatz. Mein Blick schweift zwischen dem süßen Mikko, der gefragt wird, warum seine Tracklist voller Bier ist und Heikki P., der wie gewohnt alles gibt. Mir wird noch wärmer und ich bekomme ganz schön rote Backen als er mich für einen Augenblick anlächelt. Vielleicht auch für zwei, ich kann es nicht sagen, irgendwie stand die Zeit für diesen magischen Moment still. Ups, ich weiß gar nicht mehr, welches Lied gerade gespielt wird, sollte mal wieder zuhören.  

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Kiss the boys, I know you want to

Hallo meine Lieben,
eines kann ich vorweg nehmen: alle Emotionen, die einem Menschen möglich sind, lagen dieses Wochenende so eng beieinander wie nie zuvor.
Statt meine Mama am Donnerstag nach vier Stunden Fahrt vom Bahnhof abzuholen, musste ich sie zum Bus schicken, um auf mich in der Arbeit zu warten. Alles andere als die feine Art, ich weiß. Direkt danach ging es nach Karlsruhe auf den Weihnachtsmarkt. Kann mir bitte jemand sagen, warum alle so durchdrehen, wenn es um diesen Markt geht? So toll war der auch nicht...
Am Freitag um 7 Uhr morgens zeigte sich meine schlechte Vorbereitung auf das Konzert: ich wollte weiter schlafen, weil ich keine Lust hatte meine Sachen zu packen. Nach dem Badezimmerbesuch und einem viel zu langen Frühstück ging es schließlich um kurz nach 10 zum ersten Teil unseres Skandinavientages.
Bei IKEA war soweit alles gut, doch der anschließende Weg zum Jugendhaus gestaltete sich schwerer als gedacht. Als Menschen ohne Navi waren wir unterwegs, eine Unmöglichkeit in der heutigen Zeit, denn Straßenschilder werden vor allem in Stuttgart wohl überbewertet. Auto um Auto stand am endlosen Straßenrand, das einzige was ich wollte war eine Toilette. Knapp zwei Stunden drückte mir die Blase dermaßen, dass ich auf irgendeinen Parkplatz in Bad Cannstatt fuhr (die Halle war ja nicht angeschrieben) und mich zu Fuß auf die Suche nach einer Entleerungsmöglichkeit suchte. Ich kann euch sagen, wer lustige Klogeschichten sucht, sollte sich bei mir melden, das geht jetzt nämlich über das Thema hinaus.
Wie auch schon beim letzten Konzert in Coburg war ich extrem enttäuscht vom Veranstalter und dem Veranstaltungsort. In beiden Fällen wurden meine Mails ignoriert und das Personal hatte relativ wenig Ahnung. Was eine Reihe ist, führte auch ein weiteres Mal bei allen Beteiligten zu Ratlosigkeit, was wiederum zu der immer gleichen Diskussion führte, dass der frühe Vogel den Wurm, beziehungsweise den Platz in der ersten Reihe fängt und nicht die Spätberufenen. Ich bin das so unendlich leid. Mit ein wenig Respekt und Anstand unter den Fans wäre der Abend dreimal so schön gewesen, aber so ist man genervt hoch zehn, besonders, wenn der Einlass nicht pünktlich stattfindet und es nur eine (!) Reihe gibt. Es gab wirklich nur einen einzigen Kartenabreißer, was die kleinen Tricks, die den Einlass beschleunigen, unnütz machten.
Achja, den Schock des Abends hätte ich fast vergessen... Könnt ihr euch vorstellen, dass ich meine Geliebten, Heikki P. und Antti, fast nicht erkannt hätte? Von oben bis unten schwarz gekleidet schlenderten sie um den Bus. Schwarz. Ohne Pailletten, Karo-oder Zebrahose. Ohne Glitzer, ohne schreckliche Geschmacksverirrungen.
Ich muss euch jetzt gestehen, dass ich über den restlichen Post noch eine Nacht schlafen muss. Aber ich bin mal so gemein und verrate, dass es ziemlich heiß herging. Es wurde getrunken und geküsst ohne Ende. Und abgehottet natürlich. Sorryyy.


Sonntag, 23. November 2014

My First Concert

Hallo meine Lieben,
ich weiß es selbst, so langsam wird meine Blogger Abstinenz nur noch peinlich und um alles nicht noch lächerlicher zu machen, spare ich mir komische Ausreden und Entschuldigungen, lege meine Bücher und Textmarker zu Seite und mache das, was ich am besten kann: einfach drauf los schreiben.
Dieses Wochenende hatte ich mir auch irgendwie anders vorgestellt. Eigentlich wollte ich meine Wohnung auf Hochglanz polieren, perfekt dekorieren und alles wunderschön für den Besuch meiner Mama am Donnerstag herrichten. Ich wollte zeigen: Schau mal, ich bin ein großes Mädchen, ich kann das auch allein. Sattdessen ist es hier ganz in Ordnung sauber und aufgeräumt und ich sitze seit gestern morgen vor einem Stapel Bücher. Gerade eben wollte ich kurz Musik anmachen, ganz leise und nur im Hintergrund, und jetzt sitze ich hier, weil mich diese finnischen Jungs einfach zu sehr ablenken.
Ausnahmsweise meine ich damit nicht Riku und Co, sondern die anderen, etwas Verrückteren Heikkis, Anttis, Juhos und Mikkos. Ich kann es kaum erwarten. Freitag ist der große Tag, noch nie war ich so aufgeregt und unsicher vor einem Konzert und noch nie war ich so schlecht vorbereitet
Normalerweise kenne ich alle Parkplätze in der Umgebung der Halle, alle Toiletten und alle Steckdosen (falls die Haare nochmal schnell geglättet werden müssen). Jetzt weiß ich die Adresse und wo meine zweiten Tickets liegen, nachdem die ersten beim Umzug verloren gingen und ich eine neue Ration bestellen musste. (Das bedeutet gleichzeitig übrigens für euch, dass es eine Blitzverlosung der Tickets gibt, falls sie noch auftauchen.) Mein größtes Problem ist aber, dass ich null einschätzen kann, wie warm ich mich anziehen muss, da sich eine kleine, nicht ausverkaufte Halle wohl bei weitem nicht so schnell und stark aufheizt wie der gefüllte Nürnberger Löwensaal, wenn Laber-Haber auf die Bühne tritt. Vor allen steht mein Outfit aber auch noch nicht. Für meine Finnenhose ist es zu kalt, die anderen sind aber alle viel zu normal für diese Verrückten. Wie alle Frauen habe ich einfach nichts zum Anziehen, rein gar nichts.
Obwohl ich die Jungs von My First Band schon zwei Mal live sehen und sogar treffen durfte, weiß ich nicht, ob es ein typisches Konzert wird oder eher eine richtig fette Party, was ich mir ein bisschen eher vorstellen kann.Und wie lange muss man sich vorher für die Party anstellen? Zehn Stunden, fünf oder nur zwei? Ist es bei so einem Miniraum leichter in die erste Reihe zu kommen, da es weniger Konkurrenz gibt oder schwerer, weil die die kommen auch eiserne Fans sind?
Fragen über Fragen. Falls jemand besser informiert ist, möge er sich doch bitte melden.
Was ich sicher weiß ist aber, dass es einen genialen Post darüber geben wird, den ich mit einer Menge Adrenalin und Herzklopfen schreibe, ob es gute Fotos gibt, kann ich euch leider auch nicht sagen, das wird sich bei der Security zeigen. 




Mittwoch, 3. September 2014

7 Jahre RR

Hallo meine Lieben,
heute melde ich mich auch nur ganz kurz und es geht doch schon wieder um Finnen. Also eigentlich nur um Einen. Den Vizemeister in meiner 'Lieblingsfinnenhierachie'. Gemeint ist natürlich unser lieber Guitar Hero Riku Juhani Rajamaa. Wenn ich diesen Namen nur lese, schlägt mein Herz höher. Erst vor Kurzem redete ich mit meiner Mama über Riku und das Konzert in Coburg, irgendwie war dort alles anders. Meinen traditionellen Begrüßungskreischer konnte ich zwar nicht zurückhalten,  aber während der restlichen 90 Minuten blieben die großen Gefühls- und Hormonschwankungen bei Rikus hübschem Anblick aus. Ob es daran liegt, dass ich angeblich erwachsen geworden bin oder nicht mehr single bin, weiß ich nicht. (Ohje, wenn es daran liegt und nicht mal Riku für Begeisterung pur sorgen kann, muss es wirklich um mich geschehen sein...)
Und ausgerechnet jetzt, als mein Feuer fast zu erlöschen drohte, erfuhr ich, dass RR im August sein 7-jähriges bei Sunrise Avenue feierte und ich nichts davon wusste. Das machte mich doch ganz schön traurig, schließlich war es einen Tag vor Coburg, da hätte ich ihn wohl mit ganz anderen Augen gesehen. Dafür gibt es auf der Fanclubseite ein wunderschönes Video, das doch die alten Emotionen in mir zurück brachte. Es ist so liebevoll gestaltet und eine tolle Erinnerung, die auch diese ganzen traumhaften Momente mit Riku wieder in mein Gedächtnis ruft. Auch, wenn ich noch keine sieben Jahre dabei bin, möchte ich mich wenigstens für vier tolle Jahre bedanken. Egal was kommt, ich bin auf ewig im Team Riku. Erste Reihe links, you know :*
You're eyes when you smile heal me inside and you always make a brighter day.
                                                                                                                                       -Sunrise Avenue, What I like about you


Sonntag, 31. August 2014

Glanz & Glamour

Hallo meine Lieben,
jetzt kommt erst einmal ein bisschen persönliches Blabla, wen es nicht interessiert einfach nach der Klammer weiter lesen.


[Wie ihr wisst, wollte ich zum kommenden Wintersemester hoch motiviert und mit meinem druckfrischen Abi in Karlsruhe Grundschullehramt studieren. Da ich am liebsten alles vorher plane, erkundigte ich mich schon Anfang des Jahres über die Zulassungsvoraussetzungen. Außer dem bestandenen Abi sei nichts nötig, war die Auskunft.
Letzte Woche kam die Absage. Wieso, weshalb, warum? -Keine Ahnung. Mein Schnitt reichte locker, aber irgendwelche Punkte fehlten.
Ihr könnt euch vorstellen, dass es seitdem ziemlich rund geht. Mein Plan B klappte genau so wenig wie die Pläne C bis J. Bis K organisiert war, dauerte es ein wenig, sodass ich keine Zeit für euch hatte. Was das Bonbon angeht, habe ich so viele neue Ideen und schon wieder zwanzig angefangene Posts. Bald werde ich mehr dazu veröffentlichen, da es euch teilweise auch ein bisschen stärker einbeziehen soll.
Jetzt scheint sonst alles gut zu laufen, ich bin unendlich dankbar für die neue Möglichkeit, die sich mir aufgetan hat, aber ich weiß leider immer noch nicht, was in dem nächsten Jahr in meinem Leben passiert. Gerade sind wir auf dem Weg von Baden-Württemberg zurück nach Bayern. Es ist seit Tagen das erste Mal wieder richtig warm, meine Trinkflasche viel zu leer und die Straße viel zu voll. Gut zwei Stunden länger als sonst sind wir schon unterwegs und ich will einfach nur nach Hause. In den letzten Monaten war ich wohl noch nie so froh bald wieder daheim zu sein. Dieses ständige Hin und Her nervt. Keine Woche war ich seit Juni an einem Ort. Ein guter Nomade wäre ich nicht geworden.] 

 
Um meinen letzten Post etwas weiter zu führen, will ich euch heute das neue alte Album von My First Band vorstellen. 
40 Minuten -verteilt auf elf Titel-  beinhaltet Mercury & Glitter. Dieser Name erinnert mich an ganz viel Glitzer, Glanz und Glamour. Im ersten Moment denke ich also wohl eher an eine neue Girlband als an fünf Jungs aus dem kalten Finnland, deren Kleidungsstil mehr als gewöhnungsbedürftig ist. 


Nach dem ersten Schnupperhören konnte ich kaum glauben, dass die Platte von der selben Band sein soll wie das Nachfolgeralbum Corazon. Während die neuen Lieder nach zukunftstauglichen 80ern klingen, hören sich Titel wie Runaways oder Say it's over ungewohnt alltagstauglich an. Ich liiiieeebe es. Auf jeden Fall eine CD, die jetzt oft im Player landen wird.

Sonntag, 24. August 2014

Here we go again

Hallo meine Lieben,
könnt ihr euch noch an meinen Albtraum wegen des Sunrise Avenue Konzerts erinnern? Ich kann euch beruhigen, wach wurde ich rechtzeitig, trotzdem kamen wir eine Stunde später als geplant in Coburg an.
Die Sonne scheint, aber die vielen Bäume sorgen für Schatten. Es ist also kalt und windig. Irgendwann sind wir auf dem Schloßplatz, die Bühne direkt vor uns. Ich frage einen Security-Typ, wo der offizielle Eingang ist, aber er und seine Kollegen haben keine Ahnung, deshalb gehen wir ihrer Vermutung nach. Ich sehe ungefähr zehn Damen, was ich durchaus ok finde. Ich laufe um die Ecke und zweifle zeitgleich an meinem Verstand.
Hinter einer Absperrung befinden sich weitere 20 Damen und da sind noch ein paar und dort und da hinten. Sie schaffen es tatsächlich nicht, sich in ein oder zwei Reihen aufzustellen wie sich das für einen zivilisierten Eingang gehört.
Dass meine Laune momentan im Keller ist, kann man wahrscheinlich heraus lesen. Ich liebe alles an Sunrise Avenue, außer ihre Fans. Bei jedem Konzert, egal wann, egal wo, man sieht überall die gleichen Anhänger, die in Campingstühle gekuschelt vor sich hin dösen, wenn sie nicht gerade auf ihrem Gaskocher etwas zubereiten. Ich komme mit solchen Fans nicht klar, weil sie der Grund sind, warum der direkte Kontakt zur Band unmöglich wurde. Wenn ich jetzt genauer darüber nachdenke war es wohl kein Zufall, dass Samu in Fürth ausgerechnet dann her kam als die Damen ausgeflogen waren. Aber egal, ich muss vor Einlass nur noch knappe sechs Stunden mit ihnen aushalten, das wird schon.
Mit meiner Mama wechsle ich mich jetzt ab, eine von uns vertritt sich meistens die Füße, während die andere eisern die Stellung hält.
Kurz nach zwei gibt es endlich eine kleine Kostprobe. Wer oder was sich allerdings auf der Bühne verausgabt, ist nicht erkennbar. Gegen halb drei ertönt erneut Musik aus den Boxen. Ich habe überall Hühnerhaut. Sami haut auf sein Schlagzeug wie kein anderer. Noch drei, zwei, eins This is the moment... Alle Strapazen des Tages vergesse ich jetzt als Samu Out of tune anstimmt. Insgesamt gibt es in der nächsten Stunde noch zwei weitere Anläufe.
Auf einmal laufen Juho und Mikko von My First Band vorbei und durch meinen Sichtschlitz (kleine Öffnung der Absperrung) sehe ich einen unglaublich blonden Mann. Vorhin konnte man raushören, dass Osmo heute anscheinend nicht dabei ist, da liegt die Vermutung nahe, dass sich vielleicht Jukka -ich esse Gemüse mit Oma und Opa- Backlund auf dem Gelände herum tummelt. Wir werden sehen.
Jetzt ist ungefähr 16 Uhr und ich diskutiere seit 15 Minuten mit äußerst unterbelichteten Teenies. Dass Vordrängeln nicht in Ordnung ist, geht leider nicht in ein Miniaturhirn. Auch hier werden wir sehen wie die Geschichte weiter geht, notfalls bekommt der Herr von der Security seinen zweiten Einsatz heute. So ein Pläuschchen mit anderen Fans ist doch immer nett. Wieder und wieder frage ich mich, warum ich mir das alles antue, auch noch als Antti This one's gonna hurt und We built a house schmettert.
Die nächsten zwei Stunden werden die allerschlimmsten, die ich je auf einem Konzert erleben werde. Die Organisation ist ein Witz, der Eingang wird viel zu spät aufgebaut, das aber auch nicht richtig. Auf dem Boden liegen massenweise Flaschen und Rucksäcke, die plötzlich keinen Besitzer mehr haben. Von allen Seiten wird gedrückt und geschubst, die ersten Tränen fließen. Eine halbe Stunde vor Einlass machen die Damen ein paar Securitys schöne Augen. Das Resultat: erfrühter Einlass und ein sicherer Platz in der ersten Reihe. Solch eine Unprofessionalität ist komplett neu für mich und auch als um 18 Uhr erneut geschrien und geweint wird, greift niemand ein. Wer über den Müll stolpert und am Boden zertrampelt wird, ist doch selbst Schuld... Mich wundert es nicht, wenn im Laufe des Abends von noch mehr Verletzten bekannt wird.
Jetzt stehe ich in der dritten Reihe. In der Dritten. Außer Riku werde ich niemanden zu Gesicht bekommen, da die Bühne viel zu hoch ist. Falls sich nicht etwas ändert, war das mein letztes Konzert, meine Gesundheit setze ich für ein paar Finnen nicht aufs Spiel.
Glücklicherweise erkenne ich meine Nachbarin für den heutigen Abend gleich wieder, in München hatte ich damals auch schon die Ehre. Sie ist wie viele hier eine Nonne, aber nicht Gott verschrieben, sondern Samu. Dass sie mann- und kinderlos sind, erzählen die Damen hier jedem, der es nicht wissen will, stattdessen hätten sie aber nichts gegen Samu im Bett. (Ob der auf deutlich ältere Frauen steht? Also als Liebesbeweis hätten sie schon mal ein obligatorisches Tattoo... Außerdem ist Samus Freundin doch einige Jahre jünger als er, somit würde sich alles ganz gut ausgleichen.)
Nach dem Liebesleben der Anwesenden wird noch ein anderes Thema heiß diskutiert: Samus Stalker-Post
I LOVE fans. They support you when it's hard and you celebrate those amazing nights with them at different arenas. I don't always understand how the hell they can be so amazing and from where do they get the power to do their thing. I just hope we can pay them back with our shows.
I HATE stalkers. They stare at you non-stop when you eat your morning yoghurt and they just wanna have something for themselves not giving a damn about how it makes you feel. I don't know what the hell they want but I think they should all go to therapy.
Die Reaktionen auf diese Mitteilung waren enorm, doch irgendwie konnte man auf Facebook nur Zuspruch lesen. Hier auf dem Coburger Schloßplatz ist der feine Ton längst vergessen. Es wird gelästert ohne Ende. Was sich der Haber dabei denke, er habe es sich schließlich so ausgesucht. Es sei eine Unverschämtheit, so etwas zu posten. Ich staune gerade nicht schlecht wie Fans solche bitterbösen Worte in den Mund nehmen können und mache mir ein weiteres Mal Gedanken über seine Aussage. Er kann sich wirklich nicht beschweren, wenn er auf der Straße angesprochen wird. Das gehört zu seinem Job und durch solche Leute wird sein Leben finanziert. Alles, was aber über normales Ansprechen hinaus geht, ist nach gesundem Menschenverstand aber eigentlich tabu. Mich würde schon interessieren wie diese Damen reagieren würden, wenn man sie auf Schritt und Tritt verfolgt und ständig ungefragt fotografiert.
Es ist 19:28, in wenigen Minuten muss es losgehen. Ich sehe Mikko, Juho und die Heikkis bis endlich auch Antti die -viel zu hohe- Bühne stürmt. Wie auf Corazon soll es auch heute Abend mit We built a house starten. Schon nach der ersten Strophe bin ich mir sicher: das war doch nicht mein letztes Konzert. Viel zu enge Hosen, Paillettenjäckchen, Leohemden, verspiegelte Sonnenbrillen, Bier und jede Menge qualmende Zigaretten stellen zwar weder modisch noch gesundheitlich ein Vorbild da, aber ich liebe, liebe, liebe diese Ungewöhnlichkeit, ja sogar Unangepasstheit. Obwohl We built a house nicht mein absoluter Favorit ist, schwebe ich endlich auch musikalisch wieder auf Wolke sieben. Noch nie konnte ich so abgehen wie jetzt gerade. Gänsehaut und Hitzewallungen wechseln sich genau wie Atemlosigkeit und Adrenalin pur in diesem Momenten bei mir ab. Schon nach den ersten zwei Liedern bin ich körperlich am Ende, ich hoffe auf ein ruhigeres Lied, das ich vielleicht nicht so mag, damit ich mich ein wenig ausruhen kann.
Meine Lieblings-Sunrise Avenue-nachbarin ist alles andere als begeistert. Mit verschränkten Armen und einem Gesichtsausdruck der Bände spricht, steht sie da und sucht Ablenkung in einem Gespräch. Als niemand darauf eingeht, handelt sie nach alter Manier. Hoch lebe das Smartphone und Facebook! Respekt den Künstlern und anderen Anwesenden gegenüber war gestern.
Antti kündigt das nächste Lied an und die Beschreibung sowie die ersten Töne klingen verdächtig nach This one's gonna hurt, also wieder nichts mit Ausruhen. Die folgenden vier Minuten sind der Oberhammer. Die Sorgen der letzten Tage und Wochen sind in diesem Moment wie weggeblasen. Jetzt zählen nur noch die Musik und ich.
I'm reading the signs and I know this ones gonna hurt.
I hear the alarm and I know this ones gonna hurt. 
Er hat so Recht. Vor Monaten musste ich eine total banale Entscheidung treffen, trotzdem wusste ich, dass sie mein ganzes Leben verändern könne. Ich wusste auch, dass es in diesem Fall nicht leicht werden würde und, dass es wahrscheinlich weh tun wird. Ach Mist, hatte ich diese Probleme nicht gerade vergessen?
Wie kann man in so engen Hosen so sehr abgehen? Antti gibt alles, es ist genau wie ich es mir vorgestellt hatte, fast noch ein bisschen besser.


Samstag, 9. August 2014

Finnische Märchen

Hallo meine Lieben,
wie schnell die Zeit doch vergeht. Kaum versieht man sich und schon steht das nächste Sunrise Avenue /MFB Konzert vor der Tür. Ansonsten hört man auch nur Erfreuliches von den Finnen. Die lang angekündigte Überraschung, die für diesen Herbst geplant war, ist also ein Best of Album. Fairytales soll das gute Stück heißen, ein Name, der einfach perfekt passt. Ob es nach vier Studioalben schon nötig ist, eine solche Platte zu veröffentlichen ist die andere Frage. Nach meinem Geschmack, hätte man das schon noch ein, zwei Jahre nach hinten verschieben können, aber freuen tue ich mich auf jeden Fall, schließlich sollen auch ein paar neue Lieder zu hören sein. Was sagt ihr eigentlich zu der Tracklist? Ich stelle mir es unglaublich schwer vor, diese zusammen zu stellen. Müsste ich meine Lieblingssongs auswählen, gäbe es mindestens eine Doppel-CD...
Um Fairytales soll es in diesem Post aber gar nicht gehen, sondern um das Märchen, das wir in ein paar Tagen in Coburg miterleben werden. Ich hatte euch schon versprochen, dass ihr vor dem Konzert die Gelegenheit habt mich persönlich kennen zu lernen. Am besten schreibt ihr mir nochmal auf Facebook, wenn ihr dabei sein wollt. Wer kein Smartphone hat schickt am besten gleich die Handynummer mit, da ich bis jetzt noch keinen Plan habe, wie wir das am besten hinkriegen. Ich melde mich bei euch direkt, wenn ich mehr weiß. Bin schon sehr gespannt und freue mich auf euch.


Mittwoch, 30. Juli 2014

You want...

Hallo meine Lieben,
zurück aus Lahti machte ich einen kurzen Abstecher in den nahe gelegenen Supermarkt, um mir anschließend noch eine Kleinigkeit zu kochen. Danach wollte ich eigentlich nur noch eins: Unter Uns schauen. Leider war das WLAN in den Zimmern zu schwach, weshalb ich mir eine ruhige Ecke im Gemeinschaftsraum suchen musste. Nach einigen Momenten wurde ich aber unbewusst und unfreiwillig zum Mittelpunkt eines Trinkspiels. Den ersten Wodka, der mir angeboten wurde, lehnte ich ohne Weiteres ab. Gut eine Folge später bekam ich erneut Besuch. Geschlagene zehn Minuten versuchte mich ein völlig betrunkener Finne davon zu überzeugen, diesen Shot zu trinken. Es sei seine Aufgabe, die er von den anderen bekommen hatte und außerdem sei das fast das gleiche wie ein deutsches Bier. Er merke, dass ich ihn trinken wolle. Der Verzweiflung nahe, kam ihm ein Freund zu Hilfe. Dieser Freund versuchte es wirklich mit allen Mitteln, wobei das Trinken schnell unwichtig wurde. Er könne an meinen Augen sehen, dass ich ihm sehr viel zu erzählen habe und er spürte schon gestern diese besondere Verbindung zwischen uns. Er sei Kamasutra-Meister und wisse, was Frauen wollen. Obwohl ich mich vor lauter Lachen kaum auf meinem Stuhl halten konnte, legte er noch einmal nach und wollte mir unbedingt aus der Hand lesen. Und er war sich immer noch sicher, dass ich ihm alle meiner Geschichten erzählen wollte, nur eben nicht hier in der Öffentlichkeit, sondern in seinem Zimmer. No. Nein sei so ein starkes Wort. Trotzdem no. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich endlich wieder meine Ruhe.
Zumindest bis zum nächsten Abend, als mich ein anderer Finne zu seiner Party einlud, weil ein Kumpel eine Goldmedaille gewonnen hätte. Relativ unrealistisch, dieser Grund, dafür war die Einladung herzlich und nicht so schrecklich aufdringlich.
Eine Frage hätte ich aber noch.
a) an die Herren:
Glaubt ihr wirklich, dass es so funktioniert?
b) an die Damen:
Ihr glaubt solche Geschichten nicht ernsthaft? Schaut mal How I met your mother...

Mein erster richtiger Tag in Helsinki war leider relativ langweilig. Ich war auf der Suche nach dem Wahrzeichen der Stadt, dieser riesigen weißen Kathedrale. Eigentlich hätte ich immer nur gerade aus laufen müssen, landete aber anstatt in einer Kirche, in einem Laden, der aussah wie Heikki P.s Kleiderschrank. Es war wie im Traum. Auf der vorderen Anlage befand sich diese Basecap mit der Aufschrift BOY, die er ständig trägt und auch einige Shirts kamen mir ziemlich bekannt vor. Hihi, Heikkiiiii.

Montag, 7. Juli 2014

Wort des Monats 07/14

Hallo meine Lieben,
momentan sind meine Gedanken überall und nirgends, sodass ich mich gerade ein bisschen wie Carrie Bradshaw fühle, die mal wieder vor ihrem leeren Dokument sitzt, weil sie eigentlich einen neuen Artikel schreiben sollte.
Dieser Vergleich kam aber nicht einfach so in meinen Kopf, denn heute hatte ich einen ganz besonderen Abend. Gutes Essen, danach die Simpsons und anschließend bei Sex and the City war ich noch eine Stunde auf dem Stepper. So weit, so gut, besonders und außergewöhnlich ist etwas Anderes, doch nach dem ganzen Chaos der letzten Tage fühlt es sich gut an, einen solchen Abend zu verbringen. Die Simpsons sind schon seit Langem meine Lieblinge, am besten gefallen mir Folgen wie die Heutige, in denen sich der kleine Bart verliebt. Da Taten mehr als Worte sagen, rät ihm sein Opa, das Mädchen einfach zu küssen. Dieses reagiert aber geschockt, schließlich war das ihr erster Kuss und so wird ihr erster Kuss auch für immer mit Bart Simpsons bleiben. Genauso reagierte ich vor zwei Wochen als ich seit Jahren meinen ersten Freund wieder sah. Wir waren damals 4 und egal wie schrecklich ich ihn heute finde, mein erster Kuss wird für immer mit ihm bleiben.
Dieses Thema ist typisch für Lieder, Bücher oder Filme, typisch für Frauen und genauso typisch ist es wohl, Carrie bei ihren Abenteuern mit Big oder anderen Männern zu begleiten. Sex and the City ist eine der Serien, die richtig 


wurde. Das genaue Gegenteil von dem, was ich mag. Ich will nicht mit dem Strom schwimmen, sondern dagegen. Ich will mein Leben so leben wie ich es will und nicht wie andere es mir sagen. Nicht mainstream zu sein war immer eine meiner liebsten Eigenschaften.
Es gab eine Zeit, da waren Sunrise Avenue ein Geheimtipp. Ihre Musik war natürlich schon immer großartig, aber irgendwie hatte ich bei den Konzerten das Gefühl, etwas total Besonderes zu sein, da ich jetzt diese fantastische Musik hören und spüren durfte, die trotz der Perfektion nicht von jedem gehört wurde. Spätestens nach Samus Juryjob und Lifesaver ist das leider nicht mehr so. Sunrise Avenue sind mainstream. Jeder kennt sie, jeder hört sie. Genau wie bei allen anderen Sachen (Jamie Oliver ist auch so ein Kandidat), verliere ich das Interesse, wenn sich plötzlich jeder dafür interessiert. Die finnischen Jungs waren erstaunlicherweise trotzdem noch auf meinem Platz eins, was mich zum Nachdenken brachte. Fast alles, das ich mag ist typisch oder mainstream. Im Fernsehen schaue ich die oben genannten Sachen und How I met your mother. Mein Lieblingsessen ist Pizza und dann blogge ich auch noch, etwas, das in den vergangenen Jahren zu so einem Hype geworden ist, dass es fast jeder Zweite macht.
Ohne es richtig mitbekommen zu haben, bin ich wohl mehr eine Mit-dem-Strom-Schwimmerin als ich dachte. Manchmal ist mainstream nicht langweilig, sondern einfach nur so beliebt, weil es gut ist und manchmal rettet es einen nochmal, wenn das Textdokument sonst leer bleiben würde.
_Marie_
Addet mich auf Facebook.

Freitag, 13. Juni 2014

Mein Corazon schlägt höher

Hallo meine Lieben,
es ist wohl gut sechs Monate her, als ich das erste Mal von My First Band hörte. Damals war der erste Treffer bei YouTube Baby you're too young (I wanna make love to your mama). Ich war geschockt. Einen so provokanten Songtitel hatte ich noch nie gehört. Das Lied an sich fand ich nach dem ersten Hören ganz ok. Ich hörte es noch zig Male, bis ich es mochte, schließlich musste ich mit ihnen beim Sunrise Avenue Konzert klar kommen. Ich hörte dieses Lied so lange, bis ich es nicht nur mochte, sondern liebte. Ich freute mich auf die finnischen Jungs.
Während des Anstehens in München bekam ich eine Nachricht. Ich könne mich nach dem Konzert mit ihnen treffen. Die Liebesgeschichte begann.
Ein paar Monate später halte ich endlich das neue Album Corazon in der Hand. Es ist erst zwei Wochen her, dass der Postbote das schönste Päckchen des Monats vorbei brachte, trotzdem fühlt es sich so an, als kenne ich diese Lieder schon ewig. Mit jedem Mal hören verliebe ich mich ein bisschen mehr, obwohl diese Musikrichtung eigentlich so gar nicht meins ist. Da einige von euch einem Kauf noch unschlüssig gegenüber stehen, wird der Post etwas ausführlicher, um euch auf die Sprünge zu helfen.


Als die CD im Player landet, fühle ich mich in die 80er zurück versetzt, obwohl ich erst in den 90ern geboren wurde. Das Cover zeigt übrigens Antti, den Leadsänger in einem gewohnt schrecklichen Jackett und mit roter Rose in der Hand. Seltsamerweise mag ich sogar ihren grauenhaften Kleidungsstil, weil er irgendwie authentisch wirkt und anders. Nicht so langweilig.
Offiziell besteht das Album aus 13 Liedern. Beim Hören könnte man aber meinen, es sei nur Eines, da irgendwie jeder Song eine Idee des folgenden aufgreift. Lied Nummer vier beinhaltet beispielsweise die Worte vanilla und guerrilla, die sich perfekt auf den nächsten Titel Manilla Vanilla reimen. An dessen Ende liest eine Dame etwas auf Spanisch vor, passend zu Don't break my Corazon. So könnte ich jetzt noch unendlich lange weitermachen. Andererseits könnte man aber auch meinen, dass es tausend verschiedene Lieder gibt. Das Ende ist immer ein totaler Bruch, der irgendwie rein melodisch nicht sehr viel mit dem restlichen Stück zu tun hat.

Mittwoch, 28. Mai 2014

14:30 Uhr

Ich wache auf. Ich schaue auf die Uhr, es scheint schon später zu sein. Es ist 14:30 Uhr, so lange habe ich noch nie geschlafen. Ich überlege, was für ein Tag heute ist, es war doch irgendetwas Besonderes. Es ist der 20. August.
Mist. Es ist der 20. August und es ist schon 14:30 Uhr, ich muss doch nach Coburg, Sunrise Avenue ruft. Mir fällt auf, dass noch nichts geplant ist. Meine Tasche ist noch nicht gepackt, mein Outfit liegt nicht bereit, ich habe keine Ahnung, wo die Eintrittskarten sind. Ich durchsuche gut eine Stunde mein ganzes Zimmer, bis ich sie finde. Zu allem Überfluss weiß ich nicht, wo Coburg liegt oder wie man dort hinkommt. Irgendwann, viel zu spät, fahren wir los. Komischerweise kommen wir rechtzeitig in Coburg an, obwohl wir auf halber Strecke noch einmal umkehren müssen, weil wir ein paar Sachen vergessen hatten. Am Platz angekommen, fallen mir andere Probleme ein. Ich weiß nicht, ob es nur diesen Eingang gibt oder noch andere, die vielleicht näher an der Bühne sind. Ich weiß nicht, wo es Toiletten gibt, das wäre aber mal eine wichtige Information. Und ich weiß auch nicht, wann Einlass ist. Alles ist wie in einem Albtraum, trotzdem sind meine Mama und ich ganz vorne in der Schlange, ungefähr 100 Leute sind schon hinter uns. Plötzlich fahren zwei Autos an uns vorbei. Als die Damen im besten Alter in das erste Auto blicken, fangen sie an zu kreischen. Ich denke 'Bitte nicht schon wieder diese 50-Jährigen, die bei Samus Anblick in Ohnmacht fallen.' Der zweite Wagen fährt vor. Ich sehe den Grund, warum ich überhaupt beim Konzert bin, doch der Grund trägt einen Bart. Wieder schießen mir Gedanken durch den Kopf. 'Jeder Mann auf dieser Welt sieht mit Bart besser aus als ohne, es gibt nur eine einzige Ausnahme. Mein lieber Riku hat seine Augen auf der Bühne immer zu, seine wunderschönen Augen. Wenn man diese schon nicht sehen kann, warum dann auch noch diese Gesichtsbehaarung?'
Ich finde mich damit ab und freue mich auf Riku. Ich bin langsam wieder ruhig, es wird ein genialer Abend, da bin ich mir sicher. Jetzt fällt mir noch etwas ein. Ich hatte doch ein paar Lesern versprochen, mich heute mit ihnen zu treffen, dieses Versprechen kann ich echt nicht brechen. Ich schreibe ein paar Nachrichten. Puh, sie sind noch gar nicht vor Ort.
Ich wache auf. Ich schaue auf die Uhr, es scheint noch früh zu sein. Es ist 7:45 Uhr, so früh bin ich schon lange nicht mehr aufgestanden. Es ist der 28. Mai. Und ich bin froh, dass alles nur ein Traum war und dieser Chaos-Konzerttag nicht so passiert ist. Und ich danke dem lieben Gott, dass so etwas meine größten Sorgen sind, ich glaube, ich muss mich mal wieder sozial einbringen.
_Marie_
 Addet mich auf Facebook.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Meine Utopie

Hallo meine Lieben,
offiziell stecke ich gerade mitten in den Abivorbereitungen, das heißt mein YouTube qualmt. Anscheinend kann ich Dinge, die ich gleichzeitig sehe und höre, besser in meinem Kopf behalten. An dieser Stelle übrigens ein großes Dankeschön an https://www.youtube.com/channel/UCPtUzxTfdaxAmr4ie9bXZVA beckuplearning für die genialen Mathevideos. Nach dem Schauen war ich zumindest davon überzeugt, dass ich es drauf hätte. (War nicht immer der Fall, aber meistens schon.)
Naja auf jeden Fall steht nächste Woche Kunst mit dem Schwerpunkt Joseph Beuys an. Ehrlich gesagt kann ich leider gar nichts mit dieser Art von Kunst anfangen. Ehrlich gesagt kann ich die Kunst, die darin stecken soll gar nicht erkennen. Warum ich ihn dann als mein Hauptthema auswählte ist ein Fall für Galileo Mystery. So weit ich weiß, war ich weder betrunken noch unter dem Einfluß gedankenvernebelnder Medikamente.
Um wenigstens das langweilige Buch über seine Werke nicht lesen zu müssen, durchforstete ich gestern Abend Youtube. Ja ok, der Begriff durchforsten ist unglaubwürdig. Ich klickte einfach auf den ersten Treffer bei Joseph Beuys. Das Buch sollte ich wohl trotzdem lesen, viel hängen geblieben ist nicht. Dafür geht mir ein Satz von dem Kunsthistoriker Götz Adrian nicht mehr aus dem Kopf. Jeder Künstler ist verpflichtet zur Utopie. Utopie, ein Wort, das mein Herz höher schlagen lässt. Ich finde diesen Gedanken wirklich schön, da vor jeder Tat und jedem wichtigen Schritt ein selbstgestecktes Ziel liegt und ich kenne mich nur allzu gut mit überaus utopischen Träumen aus. 2010 hatte ich mir zum Beispiel in den Kopf gesetzt, Pekka Lagerblom zu treffen. Für ein 14-jähriges Mädchen, das kaum Ahnung von Fußball hatte und ein paar hundert Kilometer vom Verein des Lieblingsspielers entfernt wohnte, war das reines Wunschdenken. Ich war wohl ein bisschen verzaubert von seinem Auftreten und wollte das auch gerne einmal persönlich erleben. Niemand nahm mich ernst und glaubte, dass ich es schaffen würde. Klar, die Idee war sehr utopisch, aber trotzdem mein Ziel. Es dauerte fast ein halbes Jahr, bis der große Tag kommen sollte. Nach einer schlaflosen Nacht, glaubte ich auf dem Weg ins Stadion selbst noch nicht, was heute passieren sollte. Ein paar Stunden später wusste ich, dass es gut war, ab und zu in einer Utopie zu leben, in der alles möglich war, sonst kann man nie den Mut aufbringen, an dem Utopischen auch in der Realität zu arbeiten.
Der 12. März 2011 wird mir für immer als der Tag im Gedächtnis bleiben, an dem ich lernte, dass es kein Problem ist, persönlich von einem ehemaligen Erstligisten begrüßt zu werden, wenn man nur an seiner Überzeugung festhält.
Diese Erfahrung veränderte mein ganzes Leben nachhaltig. Ich hätte nie den Mut gehabt, Frederic Heidorn oder Sebastian Schiek einfach so anzusprechen, wenn das damals nicht geklappt hätte. Mittlerweile habe ich schon wieder neue Ideen, die selbst für mich etwas zu utopisch sind. Morgen werde ich mal den Grundstein dafür setzen... Wer weiß, vielleicht schreibe ich ja heute in einem Jahr, dass ich nie gedacht hätte, dass das tolle Interview mit dem und dem klappt.
Der zweite Treffer bei Utopie ist in meinemKopf das gleichnamige Lied von Clueso. Ich mag es sehr, besonders weil mittendrin ein total unvorhersehrbarer Bruch ist. Plötzlich ist die Melodie und die Stimmung ganz anders, ich mag das sehr gerne. Der Text ist für mich aber auch nach bestimmt 100 Mal hören noch ein kleines Rätsel. Die Utopie scheint ihren positiven Glanz zu verlieren und ins Negative zu rutschen. Was der Song genau aussagen will, muss wohl jeder für sich selbst ausmachen. In diesem Sinne, viel Spaß beim Hören: https://www.youtube.com/watch?v=v9wpkEXn8C8
_Marie_

Donnerstag, 8. Mai 2014

Leckerbissen im Osternest

Hallo meine Lieben,
vielleicht wundert ihr euch jetzt über den Titel des Posts, Ostern ist schließlich schon wieder ein paar Wochen vorbei, aber dieser Beitrag steht in seiner Rohfassung schon seit Ostermontag.
Neben diversen Süßigkeiten, die mir in letzter Zeit von allen Seiten zugeschoben werden, durfte ich in meinem Osternest einen ganz besonderen Leckerbissen entdecken. Ich habe eine Vorliebe für die englische Sprache, für England an sich und auch ein bisschen für Engländer. Fragt mich bitte nicht warum, das kann ich wohl selbst nicht erklären. Der liebe Osterhase versteckte zwar keinen Briten in unserem Garten, dafür aber die Special Edition von Right Place Right Time von Olly Murs.

Sonntag, 6. April 2014

***Verlosung***

Hallo meine Lieben,
heute ist der fünfte Tag der Geburtstagswoche und endlich bekommen die Sunrise Avenue Fans unter euch die angekündigte Überraschung zu sehen. Manche können sich vielleicht an die Verlosung des Samu Posters vom letzten Jahr erinnern, dieses Mal ist Riku an der Reihe. Unter allen Teilnehmenden verlose ich nämlich diese 20x30 cm große Leinwand. Das Konzert entstand am 25. Februar 2014 in München und natürlich spielt Riku auf der Leinwand auf seiner Gitarre und nicht auf meinem Bonbon.

 
Um teilzunehmen müsst ihr mir nur eine Email an blog.buntes.bonbon@gmail.com mit dem Betreff 'Verlosung Riku 2014', eurem Namen und eurer Adresse schicken. Wer seine Gewinnchancen erhöhen möchte, kann mich gerne auf Facebook einladen und mir dort die gleichen Angaben schicken, schon ist ein zweites Los mit in der Trommel. 
Wenn jemand im Falle eines Gewinnes überrascht werden will, fügt einfach noch 'Bitte überrasche mich.' hinzu, ansonsten schreibe ich euch vorher eine Mail. 
Freue mich über alle, die mitmachen und meine Seite fleißig teilen. Teilnahmeschluss ist der 27. April 2014.
# Die Teilnahme ist leider beendet. Herzlichen Glückwunsch an Christin!
_Marie_

Donnerstag, 3. April 2014

Wieder mit Samu

Hallo meine Lieben,
dieser Post hat rein gar nichts mit der Geburtstagswoche zu tun, aber als ich vor fünf Minuten diese Nachricht las, musste ich meinen Gedanken hier einfach freien Lauf lassen. Samu Haber ist auch dieses Jahr wieder Mitglied der The Voice of Germany Jury, wie er vor ein paar Augenblicken auf seiner offiziellen Facebook Seite bekannt gab.
Wenn man sich so die Kommentare seiner Fans durchliest, wird schnell klar: Nicht alle freuen sich darüber, den Finnen wieder im roten Stuhl zu sehen und auch ich bin alles andere als begeistert. Klar, Samu ist gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere und er wäre dumm, wenn er sich diese Gelegenheit entgingen ließe. Samu wird immer bekannter, es ist wohl kein Geheimnis, dass die Unholy Ground Tour größer und professioneller war als alles zu vor. Riesige Hallen waren ausverkauft, aber genau deshalb fehlte mir ein bisschen das Persönliche. Wenn statt 6000 nur 3000 Menschen in einem Raum sind ist die Atmosphäre ganz anders, auch wenn man in beiden Fällen in der ersten Reihe steht. Es ist selbstverständlich, dass Samu als Leadsänger im Fokus steht, aber, dass die restlichen Bandmitglieder so im Schatten stehen wie bei der letzten Tour, fiel mir noch nie auf.. 
Ich hoffe, dass Samu weiterhin viel Zeit für eigene Musik hat, seine Kollegen nicht zu kurz kommen und diese Castingshow nicht zu größeren Reibereien führt. 
Und vor allem hoffe ich, dass in der Jury von The Voice of Germany weiterhin der Sänger von Sunrise Avenue sitzt und nicht der Typ von The Voice mit ein paar unbedeutenden Musikern auf Tour geht, denn leider wird der richtige Beruf der Jury oft vergessen... 
Trotzdem alles Gute und viel Spaß ohne Bossi Hossi und Nena, lass es krachen, vergesse deine Musik aber bitte nicht!
_Marie_
Addet mich auf Facebook:
https://www.facebook.com/marie.bonbon.71?fref=ts


Glückwünsche

Hallo meine Süßen,
vielen lieben Dank für die ganzen Glückwünsche, die in letzter Zeit bei mir eingegangen sind! Mein Facebook Account und mein Email Postfach standen gestern kaum still. Ein paar Glückwünsche möchte ich hier noch mit euch teilen und besonders zu einem muss ich euch noch eine Geschichte erzählen.
Den Anfang machte der liebe Christopher Kohn (https://www.facebook.com/kohnchris?fref=ts), den habt ihr vielleicht letzte Woche in Alarm für Cobra 11 gesehen oder ihr kennt ihn noch als Ben Bergmann aus Hand aufs Herz. Vielen lieben Dank für die Karte, ich hätte niemals damit gerechnet!
Dankeschön auch an das Management von Guido Maria Kretschmer (https://www.facebook.com/GuidoMariaKretschmerOFFICIAL?fref=ts) für den tollen Brief. Jetzt habe ich noch einen weiteren Ansporn: Glückwünsche von Guido persönlich zu bekommen!
Gestern beim Unter Uns schauen war ich ganz geschockt, dass die Beckmann Zwillinge sich auch den Geburtstag mit meinem Bonbon teilen. An dieser Stelle herzlichen Dank an Timothy Boldt (https://www.facebook.com/TimothyBoldt.de?fref=ts) für die lieben Karten. Ich habe mich sooo sehr gefreut!


Jetzt komme ich aber zum krassesten Ereignis, was die Gratulanten betrifft. Wenn man alleine mit My First Band (https://www.facebook.com/myfirstband?fref=ts) in einer Halle steht und namentlich begrüßt wird, ist das schon heftig und wenn dann auch noch Heikki P. mit den Worten 'YOU ARE THE ONE!!!' auf einen zugestürmt kommt und einen fast umschmeißt wird es noch heftiger. Das war der bedeutendste Moment in meiner bisherigen Bloggerkarriere. Ich stand auf einmal im Mittelpunkt, ich war irgendwie wichtig und auch meine Mama fragte mich später: 'Warst du da jetzt der Promi oder die?!' Dieses Gefühl war so überwältigend, dass ich noch viel aufgeregter war als normalerweise. "Buntes Blombom" bedankt sich bei "My First BRand", ihr habt mir gezeigt, dass es sich immer lohnt zu kämpfen!
https://www.youtube.com/watch?v=-55p4XEnr6o
(Sorry für die schlechte Qualität. Hier ist der Zettel, den sie in der Hand halten.)


Nun, last but not least, bekam ich die Erlaubnis, das hier zu veröffentlichen. Liebe Danny, vielen vielen Dank für die ganze Mühe! Das ist wirklich süß, ich hab mich sooo gefreut!

Mittwoch, 26. Februar 2014

Überall Finnen - Unholy Ground Tour Sunrise Ave

Hallo meine Lieben,
jedes Mal, wenn ich auf einem Sunrise Avenue Konzert war denke ich, es kann das nächste mal keine Steigerung mehr geben. Es kann nicht noch besser werden.
Und dann kam gestern.
Im Moment glaube ich wirklich noch, dass ich träume. Dieser Abend kann nicht so stattgefunden haben. Es ist alles so unrealistisch. Es kann doch nicht noch besser gewesen sein als alles andere, was vorher war. 
Wie üblich verbrachten wir unseren ganzen Tag vor der Konzerthalle, sodass wir die stolzen Nummern 9 und 10 auf der 'Rangliste' waren. Ich war schon hundemüde, als wir in München ankamen, weil ich in den paar Nächten zuvor kein Auge zubekommen hatte. Ich wusste, dass von diesem Abend so viel abhängt, aber mehr dazu ein anderes Mal.
Ein paar Minuten später wurde ich schließlich schlagartig hellwach, als Heikki, der Keyboarder von My First Band nur ein paar Meter von mir entfernt spazierte. Ich weiß nicht warum, aber Heikki hat so eine besondere Ausstrahlung. Ich fühle mich sofort wohl, wenn ich ihn sehe. Erster Adrenalinkick des Tages. 
Die Stunden des Anstehens vergingen wie im Flug, doch die letzten zehn Minuten vor Einlass fühlten sich an wie eine Ewigkeit. Mir schossen alle möglichen Gedanken durch den Kopf: 'Schaffst du es in die erste Reihe? Was machst du, wenn du nicht vor Riku stehst, sondern sonst irgendwo?'
Der Moment war gekommen. Die Entscheidung, welcher Karteneinreißer am schnellsten ist, musste innerhalb einer 10000stel Sekunde gefällt werden. Glücklicherweise war ich beim Schnellsten. Ab in die Halle und orientieren. 'Waaaas? Ganz da vorne ist die Bühne? Wie solle ich da nur so schnell hinkommen?' Doch schließlich bestand ich auch diese Herausforderung und ließ mich direkt vor Riku in der ersten Reihe nieder. 'Noch zwei Stunden', dachte ich in diesem Augenblick. Aber bei Sunrise Ave hat selbst der Supporting Act einen Supporting Act was bedeutet, dass wir uns ab halb 8 noch den überaus sympathischen Ryan Keen anhören und ansehen durften. Was für ein talentierter Junge! Unglaublich, was er alles aus seiner Gitarre rausholte.


Aber dann, 20 Uhr und endlich ist My First Band auf der Bühne und sie beginnen auch noch mit meinem Lieblingslied Salvation. Es ist so unglaublich, wie diese Kerle abgehen. Das ist wahrscheinlich die schlecht-gekleideste Band, die ich je sah (Sorry), aber gleichzeitig, nach Sunrise Ave, die coolste. Ich liiieeebe ihre Musik. Ich liebe wie sie sich auf der Bühne bewegen, irgendwie liebe ich auch ihren schrecklichen Kleidungsstil und ich liebe ihren finnischen Charme. Ja ich weiß, ich muss nur einen Finnen sehen und mein Hirn schaltet aus, wie soll es mir dann also bei Fünf gehen? Haha. Vielen Dank nochmal an Heikki, Heikki, Antti, Juho und Mikko. What a show! Can't wait to see you again in Coburg. Der 30. Mai ist übrigens auch vorgemerkt!

Dienstag, 11. Februar 2014

Gefühlsschwankungen vom Feinsten

Hallo meine Lieben,
momentan bin ich wirklich nicht leicht zu ertragen. Entweder rede ich nur vom Fußballspiel am kommenden Freitag. Dann bin ich aufgeregt wie das Spiel wird, wie mein lieber Begleiter auf den KSC reagiert und ob alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, damit ich auch für euch das Beste rausholen kann. Oder ich rede über das Sunrise Avenue Konzert heute in zwei Wochen. Ich kann jetzt schon nicht mehr schlafen - vor lauter Aufregung. Eigentlich versicherten uns unsere Lehrer, dass vor den Ferien keine Klausuren mehr sind, also hätte alles super mit dem Konzert geklappt. Gestern erfuhr ich, dass nun doch Klausuren in dieser Woche sind. Ihr könnt euch vorstellen, wie meine Stimmung war. Es ist alles so ungewiss. Schreibe ich an diesem Tag eine Klausur und kann dadurch erst um 4 losfahren? Wenn ich um 4 losfahre, bin ich frühestens um 6 da, das bedeutet allerletzte Reihe. Wofür soll ich dann hin? Abwarten und Kaffee trinken. 
Was mir ansonsten noch durch den Kopf schwirrt sind die Supporting Acts von Sunrise Avenue. Ich muss immer wieder an 'The Pusher' denken, die erste Vorband, die ich mit Sunrise Ave erleben durfte. Wir waren schon vor der Halle, als die schwedischen Jungs mit ihrem seltsamen weißen Bus angerollt kamen, gefahren vom Lead Sänger der Band. Der Polizei kam dieser Bus wohl auch merkwürdig vor, sodass sie nicht nur einmal auf ihrer Strecke durch halb Deutschland angehalten wurden. Ich war begeistert von dieser Band. Keinerlei Starallüren, dafür aber Power bis zur letzten Sekunde. Ich kannte kein einziges ihrer Lieder, weil ich sie vor dem Konzert nicht einmal googelte, trotzdem grölte ich jeden Song lautstark mit - mehr schlecht als recht. The Pusher hinterließen solch einen bleibenden Eindruck, dass ich sogar ihr Album kaufte. 

Montag, 20. Januar 2014

Achtung feurig!

Hallo meine Lieben,
voller Power melde ich mich offiziell mit der Farbe des Monats zurück. Es gibt wohl kaum eine Farbe, die so viel symbolisiert wie meine heutige Wahl: Kraft, Schmerz, Wut, Blut, aber auch Wärme und Liebe. Lange rumraten müsst ihr jetzt wahrscheinlich nicht mehr, um welche Farbe es sich handelt. Natürlich handelt es sich um Rot.
Auf dem ersten Foto seht ihr mein Outfit für den Abschlussball [ich gehe nur als Gast hin]. Das Kleid ist von Camaieu, einer französischen Marke. Über die anderen Teile konntet ihr schon diesen Post hier lesen:
http://buntes-bonbon.blogspot.de/2014/01/regensburg.html
leider fehlt mir noch eine schöne schwarze Tasche dazu. Falls ich bis zum Ball keine mehr finde, muss ich wohl oder übel selbst eine nähen. Was sagt ihr zu dem Kleid? Ich liebe es einfach. Als ich im September auf Studienfahrt im Elsass war entdeckte ich das gute Stück, jedoch eine Nummer zu groß. Ich schleppte meine beste Freundin in bestimmt fünf andere Läden in drei verschiedenen Städten, bis wir endlich das Richtige hatten. Ich war schon kurz vor dem Nervenzusammenbruch, weil wir so lange suchten und ich mich schwer verliebt hatte. Manchmal bin ich wirklich nicht mehr zu bremsen, wenn es um schöne Mode geht...


So. Weiter geht's mit meinem absoluten Lieblingskleidungsstück, meinem Glückspullover. Den habe ich jetzt schon seit über zwei Jahren und würde ihn am liebsten täglich tragen. Im Winter hält er trotz seiner groben Maschen schön warm, aber auch im Herbst und Frühling passt er perfekt. Ich durfte unendlich viele tolle Sachen mit ihm erleben, deshalb ist er auch mein Glückspullover. Außerdem ist er so schön oversized und ich lieeeebe den Vokuhila-Schnitt. Falls jemand weiß, wo man solche Traumstücke herbekommt, bitte bitte melden. Ich finde nirgends mehr einen :/

Ja, jetzt kommt schon wieder etwas mit Sunrise Avenue, aber das muss ich euch einfach zeigen. Dieses rote Logo war der Anfang von allem. Hollywood Hills war meiner erste Sunrise Avenue CD und das, obwohl ich dieses Lied gar nicht sooo toll fand. Es ist wirklich rührend darüber nachzudenken, wie alles begonnen hat. Dieser rote Streifen hat mein Leben verändert. Vielen Dank für die schönen tollen Momente. Auf München in ein paar Wochen!


Und last but not least, das Beste, was Rot zu bieten hat:
Frischgekochte Himbeermarmelade von Mama. Hmmm.


_Marie_
Addet mich auf Facebook:
https://www.facebook.com/marie.bonbon.71?fref=ts

Montag, 13. Januar 2014

Ein Schicksalsschlag, der einen aus der Bahn wirft

Hallo :)
heute gibt es mal wieder ein neues Interview für euch, es geht aber in eine ganz andere Richtung wie die Letzten. Man kann sagen, ich springe diese Woche von einem Tabuthema zum Nächsten, aber lest am besten selbst. 
Hier sind übrigens noch die zwei Links, die im Interview vorkommen:
_Marie_