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Freitag, 6. Juni 2014

#NurDerKSC

Hallo meine Lieben,
da wacht man an einem sonnigen Morgen auf, denkt an nichts Böses und plötzlich merkt man, dass man einen der wichtigsten Geburtstage des Jahres gar nicht im Kalender hatte. 
Jetzt durfte ich mal wieder meinen ganzen Schreibplan über den Haufen werfen, aber gerade das ist auch typisch, wenn es um das heutige Geburtstagskind geht. Niemals hätte ich gedacht, dass dieser Jubilar mein Leben von Grund auf verändern würde, besonders im letzten Jahr und ausnahmslos auf alle meine Lebensbereiche ausgebreitet. 
Warum ich ausgerechnet zum KSC-Fan wurde, kann ich euch nicht sagen. Nach Pekka Lagerbloms Wechsel ins Ausland war ich 'vereinslos'. Irgendetwas in mir flüsterte wohl 'Karlsruhe', obwohl mein Vater sogar eher zum VfB tendiert (ich weiß, dass darf ich gar nicht laut sagen...). 
Unbeschreibliche und unvergessliche Fußballmomente, Freude und Tränen waren die Ausbeute aus einem Jahr KSC, unvorstellbar, was sich in 120 Jahren alles ansammelte. 
Und dann kamen noch das Interview mit Sebastian Schiek, der jetzt leider nicht mehr von der Partie ist, unzählige Fotos, auch für das Bonbon und wunderschöne Momente mit den Spielern dazu. Ich werde wohl nie vergessen, wie Daniel Gordon uns persönlich begrüßte oder sich Selcuk Alibaz bei uns verabschiedete. Bin ich erschrocken, als ich auf einmal eine Hand auf meiner Schulter hatte. 
Außerdem konnte ich einen super genialen Fußballtag mit meinen drei Cousins verbringen. Irgendwie fand ich durch diesen Verein auch zurück zu meinen Wurzeln, ohne ihn wäre ich wahrscheinlich nie auf den Gedanken gekommen, zurück nach Baden-Württemberg zu gehen. 
Diesen einen wundervollen Menschen hätte ich wohl auch nie kennengelernt, wenn der KSC nicht wäre. Danke dafür.
Alles Gute zum 120. mein geliebter KSC! Für dieses Alter siehst du noch verdammt knackig aus! #NurDerKSC
(Die ausführlichen Geschichten findet ihr in der Kategorie Fußball.)
_Marie_
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Dienstag, 8. April 2014

Der Auswärtssieg

Hallo meine Lieben, 
heute geht es -wie versprochen- in die nächste Runde, also zum nächsten Spieltag, an dem der KSC Gast beim TSV 1860 München war. Wir überlegten lange, ob wir zu diesem Spiel gehen sollten. Wieder eine einfache Fahrt von drei Stunden und Karten für die Allianz Arena sind auch alles andere als billig, aber gut, was macht man nicht alles für die Jungs.
Wieder um 7 aufstehen, wieder ewig lange mit dem Zug fahren, alles fühlte sich ein bisschen an wie ein Déjà-Vu. 
Als in Bayern lebender KSC-Fan bin ich ja einiges gewohnt, aber direkt am Bahnhof wurde ich noch nie so schräg angeschaut, aber wir wissen ja: Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Im Stadion angekommen wurde es gleich ein bisschen kompliziert, wenn man noch nie vorher da war, verliert man schnell die Orientierung. Das Personal fühlte sich übrigens auch nicht dazu verpflichtet, uns auf unsere Fragen zu antworten, wir waren ja schließlich die Gegner. Irgendwann, als wir kurz vor dem Ziel waren, wagte ich noch den Weg auf die Toilette, ohne zu ahnen, dass mir eine Tagesreise bevorstand. Klos gab es wirklich viele, dafür waren Waschbecken, Seife und Handtücher sehr knapp bemessen. Der Eingang war auch plötzlich kein Ausgang mehr und ich kam letztlich wieder an einer ganz anderen Stelle im Stadion raus, aber lassen wir das. Meine Mama hatte in der Zwischenzeit auch den Block gefunden, der auf unseren Karten gekennzeichnet war. Wie das Personal am Stadioneingang, machte der Ordner am Blockeingang mehr als unfreundlich klar, was er von uns hielt und ließ uns nicht in den bezahlten Block. Bei einem anderen Block hatten wir schließlich das Glück, dass kein Ordner da war und wir uns somit reinschmuggeln konnten. Der Securitytyp während der Halbzeit verhielt sich aber sehr loyal und hatte kein Problem mit unseren 'falschen' Karten, so viel muss ich der Fairness halber an dieser Stelle sagen. Mein eindeutiges Fazit lautet trotzdem: NIE WIEDER! Nie wieder gehe ich freiwillig in die Allianz Arena. Ich war schon bei vielen Spielen, aber das Personal in München war mit sehr großen Abstand das unprofessionellste und -entschuldigt den Ausdruck- arschigste. Sie sollten sich mal eine Scheibe von ihren Nachbarn aus Unterhaching abschneiden, da gab es nie Probleme, im Gegenteil!
Ich muss an dieser Stelle auch ehrlich sagen, dass ich keine Lust mehr auf das Spiel hatte, ich war schon mehr als genervt. Trotzdem schenkten mir unsere Jungs in Neongrün ein Lächeln. Es war unglaublich! 3 Tore, 3 Punkte, 3 mal Rouwen Hennings. Respekt! Hennings war bei diesem Spiel natürlich nicht zu übersehen, aber wer mir auch noch ins Auge stoch war sein französischer Kollege
Gaëtan Krebs, der legte nämlich auch eine geniale Partie hin. Mein Liebling des Spiels bleibt trotzdem die Nummer 4 Martin Stoll, auch wenn er nur auf der Bank war. Es war so schön, ihn nach seiner Verletzung endlich einmal wieder zu sehen. 
Jetzt lasse ich wieder die Bilder sprechen. Schaut mal wie süß sich Rouwen Hennings auf dem dritten Bild über sein drittes Tor freut. 


So, das war sie jetzt, die Geburtstagswoche 2014. Ich bin fast ein bisschen traurig, dass es schon wieder vorbei ist, weil es so viel Spaß gemacht hat. Gönnt mir jetzt aber bitte eine kurze Verschnaufpause, der Freitag wird nämlich auch ein ganz besonderer Tag für mich, wenn alles klappt, wird der Weg hier wieder ein bisschen leichter, also drückt mir die Daumen, ich bin schon sooo aufgeregt. 
Alles Liebe und herzlichen Dank für diese schöne Woche. 
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Montag, 7. April 2014

Unvergessliche Tage - Das Derby

Zwei Wochenenden, zwei Spiele, zwei Punktgewinne und zwei unvergessliche Tage. Letzten Samstag wurde zum Spiel KSC - 1. FC Kaiserslautern angepfiffen. Mein Cousin besorgte Karten für ihn, zwei andere Cousins und mich, also konnte ich das Angebot schlecht abschlagen. Freitags machte ich mich auf den vierstündigen Weg, den Post darüber habt ihr vielleicht schon gelesen. Noch mitten in der Nacht, um ca. 7 Uhr, musste ich am Samstag aufstehen, weil ich mich vor dem Spiel noch mit Matze, einem KSC Fan, treffen wollte, ihr könnt euch also vorstellen, wie ausgeschlafen ich an diesem Tag aussah. Den KSC Fan kannte ich nur von Fotos und einer kurzen Beschreibung, was er anziehen würde. Blaue Jäckchen sind an einem KSC Spieltag zum Glück seeehr selten... Während der Fahrt nach Karlsruhe wurde ich von Station zu Station nervöser, irgendwann zitterte ich richtig. Ich hatte keine Ahnung, was ich tun sollte, falls er richtig seltsam drauf wäre. Ich war ein paar Minuten früher am Treffpunkt, so hatte ich noch kurz Zeit, mich umzuschauen. Auf einmal kam mir einer mit Bier in der Hand und blauem Jäckchen um die Schultern entgegen. Er sagte Hallo. Ich sagte gar nichts. Bitte bitte bitte, das konnte er nicht sein. Schnell legte ich mir einige Ausreden zurecht, warum ich jetzt doch keine Zeit hätte und ging langsam weiter. Der Typ drehte sich nicht noch einmal um. Puh, Fehlalarm, Glück gehabt! Nach diesem Schock kam eine Nachricht vom richtigen Matze, er sei in zwei Minuten da. Ich überlegte kurz, ob ich noch schnell wegrennen sollte, denn auf so einen seltsamen Kerl wie den gerade hatte ich keine Lust. Da ich nicht wusste, wo ich hinrennen sollte, wartete ich lieber. Dann kam wieder eine S-Bahn. Ein blaues Jäckchen stieg aus und grinste mich an. Ich schreibe jetzt lieber nicht, was ich in diesem Moment dachte, aber sagen wir mal so: Ich war sehr froh, nicht weggerannt zu sein.

Sonntag, 9. März 2014

Die Macht des Fußballs

Hallo meine Lieben,
meinen Sonntag hatte ich mir heute komplett anders vorgestellt, aber zum Glück ist man ja spontan.. 
Die Sonnenstrahlen lockten mich schon früh aus dem Haus und ich wusste, dass heute ein schöner Tag sein würde. Heute Nachmittag sollte es dann das erste 'Freilufteis' des Jahres geben. Die Eisdiele hat ihre Preise schon wieder erhöht. Es gibt kein Zitroneneis. Der füllige Mann hinter mir hat so einen akuten Zuckermangel, dass er sich vordrängelt. Egal, das Snickerseis ist auch essbar. Mit dem Eis und einem sehr luftigen Outfit spazierte ich durch die Stadt, währenddessen wurde immer wieder der Liveticker gecheckt. 4:0. Respekt Jungs, macht weiter so! KSC, meine Liebe! Irgendwann erhasche ich einen Blick auf unseren Fußballplatz und bin traurig, weil es dort erst in vier Wochen weitergeht. Aber was ist das, da spielt doch wer?! Fünf Minuten später stehe ich also am Spielfeldrand und mein Wochenende ist gerettet. Ich sehe meinen absoluten Lieblingsspieler Praline und denke mir, dass das auf dem Fußballplatz deutlich leckerer ist als mein Eis. Haha ;) Als ich das Spiel beobachte wird mir erst bewusst, was mir in den letzten Monaten gefehlt hat. Fußball ist nicht nur ein Spiel. Es ist eine Lebenseinstellung. Fußball bringt Menschen zusammen. Gerade eben schreibe ich mit einem KSC Fan über Facebook. Er wurde mir als Freund vorgeschlagen und weil er ganz nett aussieht und einen sehr guten Fußballgeschmack hat, lud ich ihn vor ein paar Wochen ein. Ich freue mich jedes Mal, wenn er mir eine Nachricht schreibt oder sogar Fotos vom Spiel. Die Macht des Fußballs sage ich nur. 
Heute Abend wollte ich eigentlich noch ein Fotoshooting machen und ein bisschen lernen. Tja, ich hab' die Rechnung ohne euch gemacht, die mich jetzt vom Schreiben abhalten. Aber ich liebe es auch mit euch zu schreiben! Danke für die lieben Nachrichten. Auf Twitter könnt ihr mich jetzt übrigens auch erreichen, freue mich über jeden Follower.
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_Marie_
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Samstag, 15. Februar 2014

Und die Lichter gehen aus

Hallo meine Lieben,
einige von euch haben bestimmt schon mitbekommen, dass ich gestern beim Spiel Greuther Fürth - KSC war. Mein zweites großes Highlight des Jahres. Glücklicherweise musste ich meinen Valentinstag auch nicht alleine verbringen, da mich mein guter Freund Walter ins Stadion begleitete. Ich war schon seit Tagen aufgeregt und ging Walter wahrscheinlich mit meinen Nachrichten wie 'Noch x Tage <3' oder 'Ich freu mich schon total' gewaltig auf die Nerven, aber für mich gehört diese Vorfreude einfach dazu. Bevor ich jetzt über das Spiel schreibe muss ich mich noch bei den Fürther Fans bedanken! Ich war schon bei vielen Spielen, aber die Fürther waren definitiv die freundlichsten Fans. Schon am Bahnhof in Fürth erklärte uns ein Greuther Anhänger genau mit welchem Bus wir wohin fahren müssen und am Stadion wartete er auch auf uns, um uns den Rückweg zu beschreiben. Auch die zwei Herren neben mir im Stadion waren sehr unterhaltsam und sehr nett, genauso wie alle Greuther, die ich beim Anstehen zum Trinken kaufen oder bei den Toiletten getroffen habe (da waren übrigens auch ein paar richtige Schnuckels dabei, ich muss da unbedingt öfter hin, haha). Nun zurück zum Spiel.
Um fair zu bleiben, muss man wirklich sagen, dass die Kleeblätter in den ersten 20 Minuten mehr als überlegen waren und ich gab schon fast die Hoffnung auf. Völlig unerwartet kam schließlich der Treffer von unserer Nummer 8 Reinhold Yabo. Ich komme immer wieder ins Schwärmen, wenn ich ihn Fußballspielen sehe. Er ist so schnell und bekommt fast jeden Ball, er erinnert mich von seiner Spielart auch total an Pekka Lagerblom, obwohl sich die beiden äußerlich nicht wirklich ähneln.
Nach dem Tor gab es noch einige Momente in denen Zittern angesagt war. Dirk Orlishausen wehrte einen Ball ab, bekam ihn aber nicht zu fassen, sodass ein Fürther erneut Richtung Tor zielte. Wäre dort nicht Rouwen Hennings gestanden und hätte geklärt, wäre es ziemlich ins Auge gegangen. In solchen Momenten denke ich mir immer wieder 'Marie, Fußball ist nix für dich. Es kann nicht gesund sein, wenn dein Herz so oft einen Aussetzer macht.', denn das tat es wirklich. Ein paar Minuten später als die Stimmung und die spielerische Leistung ihren Höhepunkt erreichte, wurde es schlagartig stockdunkel. Niemand wusste was los ist. Die Anzeigetafel war schwarz, Durchsagen kamen auch keine, kompletter Stromausfall. Ich dachte nur 'Was ist jetzt los? Stellt doch einfach Daniel Gordon auf den Platz. Wenn der lächelt geht die Sonne auf und wir brauchen gar kein anderes Licht mehr.' Wer Gordon schon einmal lächeln gesehen hat weiß wovon ich rede, die Wärme und das Licht, das er ausstrahlt ist unglaublich. 



Nach einer knappen viertel Stunde der romantischen Beleuchtung ging es endlich weiter, doch der KSC konnte seine Chancen nicht so recht umsetzen und das Spiel wurde so schnell und dynamisch, wie ich es noch nie miterleben durfte. Leider kam es in der 80. Minute zum Gegentor und auch in den letzten 10 Minuten kämpften meine Lieblingskarlsruher vergebens. Unterhaltsames Spiel, das sich durch seine dunklen Seiten wohl für immer in meinem Gedächtnis festsetzen wird und weil Bilder mehr sagen als 529 Worte, seht ihr hier noch meine besten Treffer.  
_Marie_ 
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Mittwoch, 8. Januar 2014

So sehn Vorbilder aus schalalalala

Hallo meine Lieben,
was für eine bedeutungsvolle Nachricht durften wir heute hören? Erst vor ungefähr einer Stunde hörte ich vom Outing von Thomas Hitzlsperger und seitdem schießen mir die unterschiedlichsten Gedanken durch den Kopf.
Es war bestimmt nicht einfach, diesen Schritt zu wagen und deshalb verdient Herr Hitzlsperger unser aller Respekt! Ich selbst kann mir nicht vorstellen, wie schlimm es sein muss, für die Öffentlichkeit ein falsches Leben zu leben, obwohl es in einem selbst ganz anders aussieht. Ich war richtig geschockt, als ich vor ein paar Monaten die Geschichte des französischen Fußballers las, der wegen seiner Homosexualität aus dem Verein geworfen wurde. Warum werden Menschen aufgrund ihrer Sexualität verurteilt, ist es nicht egal, ob wir Männer oder Frauen lieben? Und was hat so etwas eigentlich mit Außenstehenden zu tun? So lange die Leute einen guten Job machen und niemandem etwas antun ist so etwas privates doch völlig egal.
Ich kann nur den Hut vor Herrn Hitzlsperger ziehen, der nicht nur ein grandioser Fußballer war, sondern auch jetzt nach seiner Karriere einen enormen Einfluß auf den deutschen Fußball hat. Ich bin mir fast sicher, dass jetzt noch mehr Spieler den Mut aufbringen werden, sich zu outen. Jeder hat es verdient so zu leben wie er möchte. Und da Fußball schon für kleine Jungs das Thema Nummer Eins ist, ist es umso wichtiger deutlich zu machen, dass man dort erfolgreich sein kann, egal wie man sexuell orientiert ist. Das einzige, das zählt ist doch das Talent und der Wille!
Ich wünsche Herrn Hitzlsperger viel Kraft für die kommenden Wochen und hoffe, dass er und sein Ziel überall auf Toleranz stoßen.
Genießt euer Leben und versteckt euch nicht wegen Kleinigkeiten!
_Marie_
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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Die Suche nach dem Sinn..

Hallo meine süßen Leser,

wie ihr wisst bin ich eigentlich totaler Fußballfan, aber letzte Woche hatte ich ein eher unschönes Erlebnis.

Trotz miesen Wetters war ich natürlich wieder dabei, beim Spiel SC Bonbonhausen - FC Schokolade. Ich war so glücklich darüber, dass mein Lieblingsspieler, nennen wir ihn Praline,  es von der Zweiten endlich wieder in die erste Mannschaft geschafft hat und dachte, der Tag könne nur super werden. Der SC Bonbonhausen hatte sogar einige Torchancen, was -glaubt mir- sehr, sehr, sehr selten vorkommt. Und auch Praline machte eine gute Figur, bis zum Anfang der zweiten Halbzeit zumindest. Doch dann kam ein Moment, den ich bitte nicht wieder erleben möchte. Praline legte den Ball perfekt für seinen Mitspieler zurecht und wurde danach übelst gefoult, obwohl der Ball schon längst weg war. Praline fiel sofort zu Boden und schrie so laut, wie ich noch niemanden schreien habe hören.

Kennt ihr auch diese Momente beim Fußball, bei denen euch das Herz nur beim Zuschauen kurz stehen bleibt? Es ist wirklich nicht verwunderlich, dass das Herzinfarktrisiko beim Fußballgucken deutlich höher ist als normal..

Na ja, Praline stand nach einigen Minuten auf, wischte sich eine Träne aus dem Gesicht und betrachtete mich mit schmerzverzerrtem Gesicht. Joa. Wie schaut man bitte in solch einem Moment und was sagt man dazu? Sagt man überhaupt irgendwas?

Am nächsten Tag kam Fußball im Fernsehen und ich musste wieder an Pralinchen denken. 20 Männer, die einem Ball hinterherrennen und Zwei, die ihn abwehren wollen. Gibt es etwas Blöderes? Was macht das alles für einen Sinn? Ihrer Traumfrau würden die meisten der Spieler wahrscheinlich nicht 90 Minuten hinterherlaufen..

Und warum geht man so ein hohes Verletzungsrisiko ein? Ich möchte wirklich nicht wissen welche Farben auf Pralines Oberschenkel zu sehen waren..

Ich habe keine Ahnung, warum man sich immer und immer wieder diesen Schwachsinn antut und es sich auch noch anschaut. Ich weiß nicht, warum diese Sportart fast jeden in den Bann zieht. Und ich weiß auch nicht, warum ich mich jetzt schon wieder aufs nächste KSC Spiel freue.

Ach übrigens, ich will mal wieder drei Punkte sehen, Jungs!




_Marie_

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Dienstag, 10. September 2013

Drei Minuten mit Sebastian Schiek


Mit einer Menge Herzklopfen eröffne ich heute die Kategorie 'Interviews'. Nach dem Gespräch mit Vito Lavita habe ich definitiv Blut geleckt und in der Hoffnung, dass noch ganz viele folgen, gibt es jetzt eben diese Kategorie.
Wie ihr vielleicht wisst, war das Interview mit Vito übers Telefon, also ganz entspannt ohne Augenkontakt und mit einem Spickzettel voller Fragen.
Am Samstag vor einer Woche hatte ich die Gelegenheit beim Training des KSCs zuzuschauen und war natürlich auch nicht ganz ohne Absichten dort. Mein Mannschaftsposter will schließlich noch mit Unterschriften gefüllt werden, außerdem wollte ich ein Interview mit einem meiner Lieblinge. Im Vorfeld hatte ich mir mit meiner besten Freundin schon ein paar Spieler ausgesucht, die in Frage kommen würden, aber ganz ehrlich: Letztendlich wäre es mir egal gewesen.
Das Training war auch richtig super. Ein Spiel KSC - KSC, und da die wilden Jungs also nur gewinnen konnten, war alles perfekt. Nachdem wir persönlich mit einem freundlichen 'Hallo' und dem schönsten Hollywoodlächeln von Daniel Gordon begrüßt worden sind, war ich naja, irgendwie neben der Spur. 



Als das Training langsam zu Ende war, machten wir uns auf den Weg zum Ausgang um möglichst viele Unterschriften zu ergattern und um einen passenden Interviewpartner zu suchen.
Also bei der ersten Frage ‚Hättest do kurz Zeit für ein Interview?‘ war ich noch die Ruhe selbst, das war schließlich aber auch die einzige von ungefähr 20 Fragen, die mein Gehirn rausrückte, also wundert euch bitte nicht über die nicht sooo optimalen Fragen, ich war echt richtig nervös und hatte einen fetten Blackout. Das Nächste wird besser!
Mein ‚Auserwählter‘ war Sebastian Schiek, 23 Jahre alt und seit 2009 Abwehrspieler beim KSC. [Stand des Interviews ist der 31.08.2013]



Und was wäre nach diesem Interview jetzt passender als ein schönes Länderspiel? Genau, ein superschönes Länderspiel ;)
_Marie_
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Sonntag, 11. August 2013

Einmal Wildpark und zurück

Kaum ein Spiel der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals geriet so in die Schlagzeilen wie das Duell FC Nöttingen 1957 - FC Schalke 04 im Karlsruher Wildparkstadion.
Da wir vergangene Woche Urlaub bei unseren Verwandten in Ba-Wü gemacht hatten, durfte ich am Montag mit meinem Cousin und Onkel live beim Skandalspiel dabei sein. Ich war zum ersten Mal im Wildparkstadion und auch wenn der KSC nicht gespielt hat, hat es sich gelohnt. Eigentlich hatte ich - wie alle wahrscheinlich - eine klare Dominanz Schalkes erwartet, doch die waren den Nöttingern klar unterlegen. Von einer Mannschaft, die mehrere Nationalspieler unter Vertrag hat, hatte ich deutlich mehr erwartet und Schalke selbst wahrscheinlich auch, denn als ihnen ihre Chancenlosigkeit bewusst wurde kamen die ersten Fouls. [Den Ausraster von Julian Draxler muss ich wohl nicht mehr erwähnen.] Schade, dass Nöttingen nicht gewonnen hat, aber viel Glück für die aktuelle Saison und den DFB-Pokal nächstes Jahr!
Am Mittwoch wurden endlich meine neuen pinken Chucks, die Nachfolger der legendären Fliederfarbenen, [http://buntes-bonbon.blogspot.de/2013/04/das-ende-einer-ara.html] für die Fahrt zum KSC Fanshop eingeweiht. Nachdem ich die Schuhe nicht einmal eine Stunde anhatte, konnte ich auch schon das erste Ereignis auf meine ‚Tolle-Sachen-mit-diesen-Schuhen-erlebt-Liste‘ aufschreiben. Klar, der Fanshopbesuch war schon gut, aber dass auf einmal Jesper Brechtel [neuer Spieler beim KSC & Finne] an uns vorbeifährt, war die Überraschung schlechthin :)
So, aber nun zum eigentlichen Post für heute, denn ratet mal wer gestern beim 2:0 Sieg der Karlsruher im Stadion war..
Angefangen hat mein Tag gestern viel zu früh um 6:50 und nach kurzer Zeit ging es auch schon weiter an den Bahnhof Richtung Ingolstadt.
Nach drei Stunden ziemlich langweiliger Zugfahrt setzten wir uns schließlich ca. 1 ½ Stunden vor Anpfiff in den Bus zum Stadion um nicht, wie sonst immer, zu spät zu kommen. Beim Audi Sportpark angekommen, machten wir gleich den Karlsruher Mannschaftsbus ausfindig, vor dem wir nach dem Spiel noch auf ein paar Spieler warten wollten. Die Eintrittskarten waren meiner Meinung nach ziemlich teuer, aber schließlich geht man nicht jede Woche zu so einem Spiel. Während sich die Karlsruher Jungs auf dem Spielfeld warm machten, fielen mir sofort die rauen ‚Erziehungsmaßnahmen‘ auf.


Die fünf Jungs auf dem Bild standen im Kreis und kickten sich gegenseitig den Ball zu. Wer ihn mit der Hand anfasste bekam eine Runde Ohrenschnipsen von den anderen. Au.
Als ich mir kurz vor Spielbeginn etwas zu trinken kaufen wollte, wurde ich leider enttäuscht, da kein Bargeld akzeptiert wurde. Na ja, wenigstens die Toiletten waren sauber..
Die erste Halbzeit brachte zwar ein paar hitzige Ereignisse mit sich, doch der Stand von 0:0 änderte sich lange nicht. Irgendwann hatte Ingolstadt eine riesen Chance und Orlishausen [Torwart KSC] schubste den Ball selbst noch hinter die Linie, aber -aus welchem Grund auch immer- das Tor war ungültig. Richtig spannend wurde es erst kurz vor der 60. Minute, als Ilian Micanski dem KSC das erste Tor bescherte. Meine Mama war mit ihren Augen natürlich woanders und bemerkte das Tor erst, als ich jubelnd aufsprang. Jetzt wollte sie auch unbedingt noch ein Tor sehen und Selcuk Alibaz hat ihr deshalb nur vier Minuten später diesen Gefallen getan.


Die neuen Spieler tuen der Mannschaft wirklich gut und alle Spieler haben eine fantastische Figur gemacht! Also zumindest die KSCler..


Ingolstadt hätte sicherlich noch mehr drauf gehabt und gestern war nicht ihr bester Tag, trotzdem finde ich es mehr wie unfair von den Fans des FCs, ihre Mannschaft auszubuhen und auszupfeifen. Entweder stehe ich hinter meinem Verein auch in schlechteren Zeiten oder ich bin kein richtiger Fan. So was ist wirklich eine Unverschämtheit. Vielleicht lesen das hier ein paar Ingolstadt Fans und denken mal darüber nach. Wenn ihr von hunderten Leuten ausgebuht werden würdet, hättet ihr auch keine Lust auf ein gutes Fußballspiel!
Na ja, auf jeden Fall harrten wir nach dem Spiel noch ein wenig vor dem Bus aus. Nach ein paar Minuten kam schon Jan Mauersberger, der auf meinem Mannschaftsposter unterschrieb und dann sogar noch eine Autogrammkarte aus seiner Hosentasche zog. Die meisten Spieler hörten sogar auf zu telefonieren, um ihren Fans noch für Autogrammwünsche und Fotos zur Verfügung zu stehen. Vielen Dank an Jens Todt, Markus Kauczinski, Jan Mauersberger, Selcuk Alibaz, René Vollath, Philipp Klingmann, Daniel Gordon, Dominic Peitz, Michael Vitzthum, Mirko Schuster, Gaétan Krebs, Silvano Varnhagen und Koen van der Biezen für die Autogramme und Fotos! Ein paar Spieler habe ich leider verpasst, die sind dann hoffentlich beim nächsten Spiel in Bayern dran :)


PS.: Falls ihr mal ein KSC Spiel seht müsst ihr auf die Nummer 8, Reinhold Yabo, achten. Einer der besten Spieler beim KSC, ich bin mir sicher, von ihm werden wir noch viel hören!
_Marie_
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Sonntag, 7. April 2013

Fuuußballtag


Tag sechs der Geburtstagswoche und endlich kommen wir zu einem Thema, das mein Herz wirklich höher schlagen lässt: Fußball. Ich bin zwar ein Mädchen, aber ich liebe Fußball trotzdem über alles. Heute ist der zweite Tag vom perfekten Fußballwochenende. Gestern war ich mit meinen Eltern in Unterhaching beim Spiel gegen unsere Mannschaft, den KSC. In Unterhaching war ich vor zwei Jahren schon einmal, das Stadion ist total schön und die Leute sind auch alle supernett, selbst wenn man für die Gäste jubelt. Und heute ist das erste Spiel, des Fußballvereins in unserer Stadt, nach der Winterpause. I like it. Für gestern hatte ich mir ein paar Sachen überlegt und auch an den KSC geschrieben, ob vielleicht ein Interview mit einem Spieler möglich wäre oder ob sie sonst irgendwie einen Beitrag zu meiner Geburtstagswoche leisten möchten.
Da ich so lange keine Antwort vom KSC bekommen habe, habe ich - Schande über mich - sogar beim Gegner Unterhaching nachgefragt, ob ich ein kurzes Interview oder sonst irgendetwas bekommen kann. Das wurde leider nicht, aber dafür bekam ich am Donnerstagabend widererwartend eine vielversprechende Antwort vom Pressesprecher der Karlsruher, aber dazu später mehr.
Über das Spiel würde ich am liebsten gar nicht schreiben. Die Serie ist abgerissen. 20 Spiele waren wir ungeschlagen und dann das.. In der 5ten Minute macht ein Hachinger ein Tor, das halbe Stadion jubelt, ich würde am liebsten weinen. Mit einem Gegentor hatte ich so früh nicht gerechnet.. Jetzt legen die Fans des KSCs aber erst so richtig los, man merkt überhaupt nicht, dass zwei Mannschaften anwesend sind. Die Fangesänge der Blau-Weißen sind so mitreißend, dass ein paar Reihen hinter uns zwei kleine Kinder anfangen zu tanzen. Der Vater meint dazu nur: 'Setzt euch hin! Das sind die Falschen!' Haha.
Während das Spiel weitergeht merkt man, dass der Schiedsrichter kaum parteiisch ist (Achtung Ironie). Haching foult und der KSC bekommt Gelb dafür. So zieht sich das das ganze Spiel durch und besonders unser lieber Jonas Hummels, der Bruder von Mats, ist beim Foulen immer gleich mit dabei. Der Fairness halber muss man aber sagen, dass er auch wirklich gut spielt. Als der KSC noch einige Torchancen vergibt, rasten die Fans in meiner Nähe langsam aus. In der 87. Minute gibt es noch einmal ein schönes Foul von Unterhaching, eigentlich ist eine gelbe Karte vorprogrammiert, aber man kann sich täuschen. Der Schiri pfeift nicht einmal ab und schwupps steht es 2:0. Die ersten KSC Fans verlassen wütend das Stadion. Haching hat die Rechnung ohne unsere wilden Jungs gemacht, denn die legen in der 90. Minute noch einen großartigen Endspurt hin und erzielen das 2:1.
Leider nicht gewonnen, trotzdem war es ein total spannendes und technisch geniales Spiel. Besonders Koen van der Biezen hat mich beeindruckt, der hat echt hammer Tricks drauf.
Also nach dem Spiel sollte ich mich beim Pressesprecher melden, aber wo? Ich habe ihm geschrieben, dass ich nach dem Spiel zum Bus komme und weil keine Antwort mehr gekommen ist, habe ich das auch gemacht. Die Sicherheitsleute haben uns natürlich nicht aufs Gelände gelassen, sodass wir vor dem Tor verharren mussten. Wir haben oft genug gesagt, dass wir zum Bus müssen, aber wir sollten Bescheid gesagt bekommen, wenn jemand kommt. Drei andere Fans haben noch mit uns gewartet. Die glücklich zu machen, sollte doch kein Problem sein, oder? Naja anscheinend doch, denn letztendlich habe ich nur fünf Unterschriften bekommen. Mehr Spieler haben sich nicht rausgetraut und ich durfte ja, trotz Zusage, nicht rein. Der erste Spieler der rauskam, Rouwen Hennings, war total niedlich. Nach dem er auf meinem Plakat unterschrieben hat, hat er gefragt, ob er jetzt auch bunte Bonbons bekommt und wer so lieb fragt, hat natürlich auch welche verdient. Auch Jan Mauersberger war total nett, mit ihm habe ich noch ein Foto gemacht. Eigentlich war er dafür eine schlechte Wahl, weil er zwei Köpfe größer ist wie ich, obwohl ich mich schon auf Zehenspitzen gestellt habe ;)
Irgendwann wurde ich zum Presseeingang geschickt, wo natürlich kein Mensch war. Enttäuscht bin ich jetzt schon ein bisschen, aber vielen Dank an Rouwen Hennings, Jan Mauersberger, Simon Brandstetter, Martin Stoll und den fünften Spieler, an den ich mich irgendwie nicht mehr erinnern kann. Oh Mann, voll peinlich so was..
Zu den restlichen Unterschriften oder einem Interview komme ich schon noch irgendwie, da bin ich zuversichtlich.
Aber Achtung. jetzt kommt nach der Niederlage noch das geheime Highlight des Tages: Wenn ich mich nicht irre habe ich am Bahnhof Anton Algrang, Pino aus den alten Schloss Einstein Folgen, gesehen. Voll cool oder? Das war damals meine Lieblingsserie, ich war richtig geschockt, als ich ihn gestern gesehen habe.
PS.: Im Fernsehen waren wir gestern auch ein paar Mal. Nach dem Spiel hat mir meine Tante schon drei Fotos von uns beim Spiel geschickt und als wir danach noch in einem Café waren, konnten wir uns auch noch in der Tagesschau begutachten ;)
_Marie_
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